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Sergej K. und andere Opfer des Kriegsverbrechers Putin brauchen Hilfe

Verlage und das Bundesamt für magische Wesen stiften Bücher, um verletzten Kriegsopfern in der Ukraine zu helfen

Sergej K, als Model und Fitnesstrainer tätig. Auf seiner Agenda stand nicht, sein Leben für den Kriegsverbrecher Wladimir Putin zu geben.
Sergej K, als Model und Fitnesstrainer tätig. Auf seiner Agenda stand nicht, sein Leben für den Kriegsverbrecher Wladimir Putin zu geben.

Der Himmelstürmer Verlag, bei dem auch der Bonner Klaus Maresch unter dem Autorenpseudonym Hagen Ulrich seine Fantasyromane publiziert, hat seit 2020 Kontakt zu Sergej K., einem jungen russischen Sportler und Fitnesstrainer, der Wege suchte, um in den Westen zu flüchten. Es ist eine lange Geschichte, voller familiärer Probleme, das Verstecken seines Schwulseins und familiären Coming-outs, der Fluchtversuche und der Ängste vor der Einberufung zum Krieg.

Die Korrespondenz mit ihm umfasst mehr als 40 Seiten. Darüber hinaus zahlreiche Telefonate und Videochats.

Und dann wurde er bei einem illegalen Fluchtversuch an der Grenze gefasst, direkt zwangsrekrutiert und binnen weniger Tage in den russisch-ukrainischen Krieg geschickt.

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„Ich will versuchen, nicht getötet zu werden!“

"Ich will versuchen, nicht getötet zu werden." Das Bild eines verängstigten jungen Mannes, der genau weiß, was ihn aufgrund des Wahns von Kriegsverbrecher Wladimir Putin erwartet.
“Ich will versuchen, nicht getötet zu werden.” Das Bild eines verängstigten jungen Mannes, der genau weiß, was ihn aufgrund des Wahns von Kriegsverbrecher Wladimir Putin erwartet.

So seine letzte Nachricht am 16. November, die das Foto eines verängstigten jungen Mannes in Uniform zeigte, der genau wußte, was ihn erwartete. Und dann kam Anfang Dezember eine wortlose Mail mit einem Foto und einem blutbefleckten Zettel mit der Bitte „Please contact Achim Albers“ und seiner eMail-Adresse. Mehr nicht. Ein großer Schock.

Mehr dazu: Hilfe für Sergej K.

Vorsichtig zurückgefragt kam heraus, dass Sergej schwer verletzt in einer Kiewer Klinik liegt und operiert werden muss.

Über endlose Telefonate und eMail-Austausch mit NGOs und Hilfsorganisationen gab es endlich einen verifizierten Kontakt vor Ort. Ein Mitarbeiter der Deutschen Welle, der privat Spenden und medizinische Hilfsgüter in die Ukraine bringt, ist nun vor Ort in Kontakt mit der Klinik.

Mehr dazu: Deutsche Welle bestätigt Echtheit des Mitarbeiters

Die ukrainische Regierung übernimmt generell keine OP-Kosten für russische Kriegsgefangene oder Flüchtlinge.

Wir wollen helfen und bitten unsere Leser um Spenden, um die OP-Kosten und den späteren Transport nach Deutschland zu bezahlen und zu organisieren, aber auch um später anderen LGB-Kriegsopfern zu helfen, denn diese leiden doppelt.

Gemeinsame Hilfsaktion mit dem Bundesamt für magische Wesen

Der Bonner Autor Hagen Ulrich koordiniert über das Portal Bundesamt für magische Wesen die Hilfsaktion und sammelt Spenden. Für diese Aktion stellen der Himmelstürmer Verlag und das Bundesamt für magische Wesen  mehrere Tausend schwuler Bücher, aber auch Fantasyromane, Kinderbücher und Geschenkartikel zur Verfügung. Abzüglich der Produktionskosten geht der gesamte Erlös in diese Aktion.

Wenn Sie uns helfen wollen, Sergej und anderen ukrainisch/russischen (LGB-)Kriegsopfern zu helfen, haben Sie mehrere Möglichkeiten:

Im Lager des BAfmW liegen mittlerweile Bücher und Geschenkartikel im Gegenwert von rund 130.000 Euro. Es soll nicht nur Sergej geholfen werden, sondern auch anderen Kriegsopfern und LGB-Flüchtlingen. Für Sergej liegt  mittlerweile eine Zusage der Uniklinik Bonn zur weiteren Behandlung und des Ausländeramtes vor, ihn aufzunehmen.

Klaus Maresch

Klaus Maresch, von 1982 bis 2016 als Imker tätig, lebt mit Mann und Katzen und zahlreichen Bienen in Bonn. Nahm jahrelang am Bonner Weihnachtsmarkt mit dem Honighäuschen teil und schreibt seit 2012 nebenher unter dem Pseudonym Hagen Ulrich Fantasyromane für junge Erwachsene. Dem Weihnachtsmarkt Bonn virtuell mit diesem Portal verbunden und immer auch noch beratend tätig, wenn es im Großraum Bonn Probleme mit Bienen, Wespen und Hornissen gibt.

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