Im „dionysisch Taumeln“ – der lachende Lenau, die heitere Seite des Melancholikers und manische Poesie der Selbstbefreiung

49,90 

  • Hardcover : 550 Seiten
  • Verlag: Gibson, Carl
  • Autor: Carl Gibson
  • Übersetzer:
  • Illustrator:
  • Auflage: 1. Auflage, erschienen am 07.03.2022
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3-947337-12-4
  • ISBN-13: 978-3-947337-12-5
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: ab 18 Jahren
  • Größe: 210,0 x 145,0 cm
  • Gewicht: 750 Gramm

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Unser Weihnachtsengel fliegt über den Weihnachtsmarkt Bonn und liefert Ihnen wie "Im „dionysisch Taumeln“ – der lachende Lenau, die heitere Seite des Melancholikers und manische Poesie der Selbstbefreiung" bequem nach Hause. (Foto: Barbara Frommann)
Unser Weihnachtsengel fliegt über den Weihnachtsmarkt Bonn und liefert Ihnen wie „Im „dionysisch Taumeln“ – der lachende Lenau, die heitere Seite des Melancholikers und manische Poesie der Selbstbefreiung“ bequem nach Hause. (Foto: Barbara Frommann)
WEIHNACHTSMARKT BONN – Mein Standardwerk „Lenau. Leben – Werk – Wirkung, Heidelberg 1989, weltweit verbreitet, steht vor einer Neuauflage. Da eine Neuedition noch ungewiss ist, präsentiere ich – nach nunmehr 30 Jahren – meine neuesten Forschungserkenntnisse zum Thema „Lenau“ hauptsächlich in diesem Werk, das einerseits eine „Kurzbiographie“ darstellt und andererseits Interpretationen ausgewählter Dichtungen enthält – bei veränderten Perspektiven. Auszug aus dem – noch provisorischen – Nachwort: Mitten aus dem Schaffen gerissen – Diagnose Krebs, ein Todesurteil? Weshalb soll es dem Interpreten heute besser ergehen als dem Dichter vor hundertfünfzig Jahren? Im Herbst 1844 wurde Lenau „vom Schlag getroffen“. Mit dem poetischen Schaffen war es dann auch „auf einen Schlag“ vorbei. Der Dichter lebte noch bis 1850 in einer Irrenanstalt bei Wien, bevor er, völlig umnachtet, für immer von dieser Ede schied. Heute, nachdem die medizinische Forschung beachtliche Fortschritte gemacht hat, besteht mehr Hoffnung, auch bei dem „Befund Krebs“; trotzdem ist ungewiss, ob – wie in meinem Fall – begonnene Werke zu einem guten Ende gebracht und noch aus eigener Kraft veröffentlicht werden können. Bisher hatte ich es immer so gehalten: arbeiten und publizieren, auch wenn die Ergebnisse mager und der Sinn dieses Vorgehens aufgrund mangelnder Rezeption und Anerkennung nicht unmittelbar zu erkennen war. Gesundheitlich schon angeschlagen, den Krebs im mir, ohne von diesem zu wissen, aber leicht fühlend, dass eine persönliche Endzeit angebrochen sein könnte, brachte ich noch drei Bücher auf den Weg und ans Licht der Welt, die alle irgendwo mit dem Niedergang und der Krankheit des Individuums und der Zeit zusammenhängen. Die Überschriften der etwas hastig und im Stress edierten Publikationen, deren öffentliche Resonanz bisher gegen Null strebt, obwohl aktuelle, teilweise politisch-sozial hochbrisante Sujets kritisch thematisiert werden, deuten die Richtung an: „Leben ohne Würde“, „Rufe in der Wüste“ und „Endzeit“, Bücher, die meine spezifische Situation als Mensch und Autor subjektiv reflektieren und nach objektiven Phänomenen der Zeit fragen, nicht anders als Heine zu seiner Zeit, dessen poetischer Zeitkritik in „Atta Troll“ ich das jüngst verfasste und publizierte Werk widmete. Ob die drei Bücher zum Werk Lenaus noch in der intendierten Form abgeschlossen und – wie angekündigt – im kommenden Jahr 2020, das zufälligerweise das 170. Sterbejahr des großen Dichters ist – auch erscheinen können, hängt vom Verlauf meiner Ende August 2019 festgestellten Krebserkrankung und vom Erfolg einer auf mich zukommenden, angeblich „schweren“ Operation ab, die überlebt sein will. Werden Körper, Geist und Seele mitmachen? Die Zeit wird auch das richten. Da die Studien inzwischen weit gediehen sind, bemühe ich mich um eine baldige Publikation, auch wenn die Kräfte weiter zur Neige gehen und ich in den Büchern noch nicht alles so präsentieren konnte, wie es mir vorschwebte. Ein Interpretationswerk ist sowieso nie abgeschlossen, da ein kritischer Analyriker nach 30 Jahren des intensiven Studierens und Nachdenkens über Dichtung, schon aufgrund der dialektischen Weiterentwicklung des Bewusstseins zu anderen Erkenntnissen kommen wird. Heute, in der Mitte des November 2019, habe ich mich entschlossen die drei schon auf den Weg gebrachten Werke zu Lenau noch vor dem Gang in Krankenhaus zu veröffentlichen, da ungewiss ist, ob ich die Forschungsarbeiten und Editionen nach der Operation werde fortsetzen können. Drei Werke, wenn auch nicht ganz vollendet und in bestimmten Bereichen provisorisch, alle noch in letzter Minuten gegen die verrinnende Zeit der relativen Abrundung und Vollendung zu geschrieben, sollen noch ans Licht der Welt, mit neuen Perspektiven, vielleicht als Anregung für die Kommenden, die sich für das vernachlässigte Werk dieses großen Lyrikers und philosophischen Dichters mehr Zeit nehmen als die abgelenkten Germanisten der letzten Jahrzehnte, aufgrund deren Untätigkeit Lenaus Stellenwert in der Literaturgeschichte gelitten hat. Wenn das von sympathischem Engagement getragene Werk zu Lenau dazu beitrage, sich mehr mit dem verkannten Dichter zu beschäftigen, dann habe das Buch seinen Zweck erfüllt; das etwa schrieb der Germanist Heinz Rölleke in „Germanistik“ seinerzeit über meinen 1989, also vor dreißig Jahren publizierten Titel „Lenau. Leben – Werk – Wirkung“, ein inzwischen vielzitiertes Buch, das eigentlich meine Dissertation sein sollte, in Würzburg aber keine Gnade fand und doch um die Welt ging. Mit den jetzt möglicherweise noch folgenden Werken – denn bei Krebs kann täglich das Licht ausgehen – sollen ähnliche Impulse vermittelt werden. Es ist vorgesehen folgende Bücher in absehbarer Zeit, namentlich in den kommenden Wochen, noch in Druck zu geben: das vorliegende Buch, „Dionysiker Lenau“, dann „Blutende Herzen“, ein Buch über Lenaus langjähriges Liebesleiden im echten Martyrium für die Liebe, ferner das Werk über die Vertonungen Lenauscher Lyrik „Weil‘ auf mir, du dunkles Auge“, in welchem große Dichtungen wie die „Die drei Zigeuner“, „Die Husarenlieder“ ausführlich interpretiert und Komponisten inspirierende Passagen aus „Faust“ und „Don Juan“ mit thematisiert werden. Mehrjährige Studien zum Werk und Leben Lenaus finden so einen vorläufigen Abschluss. Die Aufspaltung der erforschten Materie erschien mir sinnvoll, nicht nur, weil ein Werk zu voluminös geworden wäre, um noch gedruckt und effizient, also bezahlbar vermarktet zu werden, sondern auch, weil die drei unterschiedlichen Themenbereiche verschiedene Forschungs- und Leserkreise tangieren. Wer – über mein Standardwerk „Lenau“ hinaus – nun meine aktuellen, „reiferen“, abgeklärteren Positionen zu dem großen österreichisch-ungarischen und deutschen Dichter der Biedermeierzeit und der Spätromantik kennen lernen will, muss diese drei Bücher, die das Vermächtnis eines Interpreten darstellen, der auch in anderen Bereichen einiges gewagt hat, als eine Einheit lesen, denn nur auf diese Weise erscheint der komplexe Lenau als Mensch und Dichter, als großer Geist und Kunstschaffender, in seiner vollen Wesenheit, als das, was er war und im Bewusstsein der Literaturfreunde bleiben wird. Alles ist endlich, auch die Schaffenszeit des Einzelnen, der nicht immer unter optimalen Bedingungen agieren konnte. Manches bleibt unvollendet, „Fragment“, in der Dichtung Lenaus, im nicht ganz vollendeten „Don Juan“, in Heines – auch nicht ganz zu Ende gebrachtem „Atta Troll“, in Schuberts „Unvollendeter“, die unvollendet besser dasteht als abgeschlossene Werke anderer Künstler, die trotz der formalen Vollendung untergingen. Ein Interpret, auch ein guter, der, mit einem Spielbein im Primärwerk, substanziell dem Wahren, Schönen und Guten gedient hat, so gut er konnte, der das wahrhaft Große, Geniale erkannte, weiß wohl, wo er steht – irgendwo in der fünften Reihe, aber als Wagender, Agierender auf dem Sprung in das eigentliche geistig-künstlerische Schaffen. Sich dieses Stellenwerts bewusst und einsichtig, wird er sich nicht zu ernst nehmen und würdig abtreten, ohne Groll, auch wenn er die maximalen Ziele unter den gegebenen Verhältnissen nicht erreicht hat. Zwei Dutzend Bücher von denen vielleicht zwei, drei bleiben, Spuren hinterlassen – mehr ist an geistiger Satisfaktion nicht möglich. Ein denkender, fühlender Mensch, der als Geist und Künstler zu leben verstand, der versteht es auch zu sterben. Er wird bewusst scheiden, erfüllt und dankbar für die Zeit, die Lebens- wie kreative Schaffenszeit, die ihm im Hier und Jetzt beschieden war.

Über „Im „dionysisch Taumeln“ – der lachende Lenau, die heitere Seite des Melancholikers und manische Poesie der Selbstbefreiung“

Die Nikolausis lesen lieber schwule Bücher wie "Im „dionysisch Taumeln“ – der lachende Lenau, die heitere Seite des Melancholikers und manische Poesie der Selbstbefreiung" anstatt in Bonn im Stau zu stehen. (Foto: Barbara Frommann)
Die Nikolausis lesen lieber schwule Bücher wie „Im „dionysisch Taumeln“ – der lachende Lenau, die heitere Seite des Melancholikers und manische Poesie der Selbstbefreiung“ anstatt in Bonn im Stau zu stehen. (Foto: Barbara Frommann)
Geschenkbücher „Im „dionysisch Taumeln“ – der lachende Lenau, die heitere Seite des Melancholikers und manische Poesie der Selbstbefreiung“ wurde erarbeitet und verfasst von Carl Gibson. Dieses Buch erschien am 07.03.2022 bei Gibson, Carl.

Im Onlinebuchshop Weihnachtsmarkt Bonn bestellte Bücher wie „Im „dionysisch Taumeln“ – der lachende Lenau, die heitere Seite des Melancholikers und manische Poesie der Selbstbefreiung Große Natur- und Liebes-Lyrik der Spätromantik, existenzielle Dichtung. Mit einer Auswahl „verkannter“ Gedichte und der Abhandlung: Lenaus Beethoven-Rezeption. Einführung in das poetische Werk des Edlen Nikolaus Niembsch von Strehlenau, genannt „Lenau““ sind zu den üblichen Öffnungszeiten auch direkt im Bundesamt für magische Wesen in Bonn abholbar und werden auf Wunsch verschickt.

Der Onlineshop Weihnachtsmarkt Bonn bietet Ihnen mit dem Angebot an Büchern, darunter „Im „dionysisch Taumeln“ – der lachende Lenau, die heitere Seite des Melancholikers und manische Poesie der Selbstbefreiung Große Natur- und Liebes-Lyrik der Spätromantik, existenzielle Dichtung. Mit einer Auswahl „verkannter“ Gedichte und der Abhandlung: Lenaus Beethoven-Rezeption. Einführung in das poetische Werk des Edlen Nikolaus Niembsch von Strehlenau, genannt „Lenau““,  ein weihnachtliches Geschenkbuch für Leser und Leserinnen ab 18 Jahren, ein paar Stunden Lesevergnügen und Weiterbildung – als Alternative dazu, in Bonn, der Stauhauptstadt von Nordrhein-Westfalen, im Verkehrschaos Nerven und Zeit zu verschwenden.

Unsere Weihnachtsbengel weisen bei dieser Gelegenheit betroffene Familienangehörige auch auf Therapie- und Aussteigerprogramme für religiöse Gefährder aus dem Katholischen Staat und dem Evangelikalen Emirat hin, die dafür bekannt sind, das Leben queerer Menschen zur Hölle zu machen. Es gibt Hilfe!

Besucher sind im Bundesamt für magische Wesen im Norden von Bonn stets willkommen. Beispielsweise auf einen Becher heißen Met an den Adventswochenenden, um über die neuesten Fantasyromane oder über schwule Bücher und Infos aus der Gay Community zu diskutieren.


In eigener Sache

Der Stand der früheren Imkerei Honighäuschen auf dem Weihnachtsmarkt Bonn in der Vivatsgasse mit seinem Angebot an Honig, Bienenwachskerzen, Honigwein und Büchern aus dem Bundesamt für magische Wesen.
Der Stand der früheren Imkerei Honighäuschen auf dem Weihnachtsmarkt Bonn in der Vivatsgasse mit seinem Angebot an Honig, Bienenwachskerzen, Honigwein und Büchern aus dem Bundesamt für magische Wesen.

Unser Onlineshop „Weihnachtsmarkt Bonn“ mit seinem neuen Blog „News aus der Region Bonn & Rhein-Sieg“ entstand in der Zeit, als wir mit unserer damaligen Bioland Imkerei Honighäuschen am Bonner Weihnachtsmarkt teilnahmen. Die Imkerei gibt es nach einer Serie von Einbrüchen, Einbruchsversuchen und Hakenkreuzschmiereien nicht mehr, nachdem wir 2015 zwei geflüchtete junge Iraker aufnahmen, ihnen eine Wohnung gaben und damit zum Ziel rechter Hassattacken wurden.

Aber wir stehen Ihnen als frühere Imkerei im virtuellen Honighäuschen weiterhin zur Verfügung, wenn Sie als Haus- und Gartenbesitzer in Bonn und Umgebung beispielsweise plötzlich mit einem Bienenschwarm im Haus konfrontiert werden oder aber zum „glücklichen“ Besitzer eines Wespennestes im Rollokasten geworden sind. Oder wenn eine Hornissenkönigin bei Ihnen nistet haben, dann finden Sie bei uns Hilfe und Beratung aus der Erfahrung von mehr als dreißig Jahren Imkerei.

Eines noch …

Besuchen Sie uns an den Adventswochenenden, holen Ihr bestelltes Buch "Im „dionysisch Taumeln“ – der lachende Lenau, die heitere Seite des Melancholikers und manische Poesie der Selbstbefreiung" ab und genießen einen heißen Met bei uns im Bundesamt für magische Wesen.
Besuchen Sie uns an den Adventswochenenden, holen Ihr bestelltes Buch „Im „dionysisch Taumeln“ – der lachende Lenau, die heitere Seite des Melancholikers und manische Poesie der Selbstbefreiung“ ab und genießen einen heißen Met bei uns im Bundesamt für magische Wesen.
Mittelfristig wollen wir unsere Aktivitäten in den sogenannten Socials wie Facebook und Twitter (manche nennen sie auch „asoziale Medien – einer Meinung, der wir ingesamt zustimmen) reduzieren und Arbeitszeit und Geld lieber in die Qualität unserer Projekte investieren. Darunter finden sich Praktika für Schüler und Nebenjobs in unserem Verlag bis hin zu Fantasy-Modelshootings.

Wenn Sie auf dem Laufenden bleiben wollen, tragen Sie sich in den Newsletter unseres Hauptportals ein. Zum -> BAfmW-Newsletter. In unserem Hauptportal finden Sie auch das -> Autorenporträt von Carl Gibson mit weiteren Büchern.

Ab und an laden wir Sie dann zu Buchvorstellungen und anderen Veranstaltungen ein, vielleicht auch einmal zu einer Honigwein- und Honigprobieraktion mit einer befreundeten Imkerei oder schicken Ihnen dann auch einmal etwas Amüsantes aus Bonns wichtigster Behörden, dem „Bundesamt für magische Wesen“ mit seinen Angeboten an Praktika für Schüler und Nebenjobs für Studenten.

Via Newsletter informieren wie Sie auch über fantastische Neuerscheinungen aus dem Bundeslurch Verlag, der das Projekt Bundesamt für magische Wesen mit seinem Angebot an Fantasyliteratur (und angewandten Blödsinn) nebst weiteren themenspezialisierten Onlineshops betreibt.

Marke

Gibson, Carl

Gewicht 750 g
Größe 210 × 145 cm

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