Das Reich der Vampire 1

Ungeprüfte Gesamtbewertungen (114 Kundenbewertungen)

26,00 

  • Hardcover : 850 Seiten
  • Verlag: FISCHER Tor
  • Autor: Jay Kristoff
  • Übersetzer: Kirsten Borchardt
  • Illustrator:
  • Illustrationen:
  • Auflage: 1. Auflage, erschienen am 29.06.2022
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3-596-70040-X
  • ISBN-13: 978-3-596-70040-0
  • Größe: 21,5 x 14,0 cm
  • Gewicht: Gramm

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Unser Weihnachtsengel fliegt über den Weihnachtsmarkt Bonn und liefert Ihnen Krimis wie "Das Reich der Vampire 1" bequem nach Hause. (Foto: Barbara Frommann)
Unser Weihnachtsengel fliegt über den Weihnachtsmarkt Bonn und liefert Ihnen Krimis wie “Das Reich der Vampire 1” bequem nach Hause. (Foto: Barbara Frommann)
WEIHNACHTSMARKT BONN – Der „Name des Windes“ meets „Interview mit einem Vampir“ – „Das Reich der Vampire“ ist der Auftaktband der neuen, epischen Fantasy-Serie von Nevernight-Autor Jay Kristoff. Gleich nach Erscheinen stand “Das Reich der Vampire” auf der New-York-Times- und der Sunday-Times Bestsellerliste. Vor 27 Jahren ging die Sonne unter – und seitdem sind die Armeen der Vampire auf dem Vormarsch. Stück für Stück haben sie ihr ewiges Reich ausgedehnt und den Menschen den Boden streitig gemacht, bis nur noch an wenigen Orten ein unbeschwertes Leben möglich ist. Kleine Inseln des Lichts in einem Meer aus ewiger Finsternis. Als der junge Gabriel de León sein Heimatdorf verlassen muss, führt ihn sein Weg nach San Michon, zum Orden der Silberwächter, einer heiligen Bruderschaft, die das Reich und die Kirche gegen den Ansturm der Bestien verteidigt. Und noch ahnt er nicht, dass er zur größten Legende des Ordens werden wird – und zur letzten Hoffnung einer sterbenden Welt. Für Leser*innen von Sarah J. Maas, V.E. Schwab, Leigh Bardugo und Fans von Vampire – The Masquerade oder Castlevania und The Last of Us.

 

Über “Das Reich der Vampire 1”

Der Dark Fantasy Roman “Das Reich der Vampire 1” wurde erarbeitet und verfasst von Jay Kristoff. Dieser fantastische Roman erschien am 29.06.2022 bei FISCHER Tor.

Dark Fantasy Romane wie “Das Reich der Vampire 1” sind im Onlineshop Weihnachtsmarkt Bonn bestellbar. Online bestellte Fantasyromane, dem gemeinen Bürger draußen im Lande als Dark Fantasy Romane geläufig, sind zu den üblichen Öffnungszeiten auch direkt im Bundesamt für magische Wesen in Bonn, der Stauhauptstadt von Nordrhein-Westfalen abholbar und werden auf Wunsch verschickt.

Das Portal Weihnachtsmarkt Bonn möchte Ihnen mit dem Hinweis auf den Dark Fantasy Roman “Das Reich der Vampire 1” die Möglichkeit verschaffen, einige Stunden Lesevergnügen mit Fantasyromanen von guten Fantasyautoren zu genießen und das zu einer Zeit, in der es geboten ist, Abstand zu wahren, um sich vor Ansteckung mit Grippe oder Sars/Covid 19 zu schützen. Öffentliche Großveranstaltungen wie der Weihnachtsmarkt Bonn in der Innenstadt Bonn können ein erhöhtes Risiko darstellen.

In jedem Fall ist es nervenschonender, dem Verkehrschaos rund um die Stadt Bonn auszuweichen und Online-Weihnachtsshopping zu nutzen.


In eigener Sache

Der Stand der früheren Imkerei Honighäuschen auf dem Weihnachtsmarkt Bonn in der Vivatsgasse mit seinem Angebot an Honig, Bienenwachskerzen, Honigwein und Büchern aus dem Bundesamt für magische Wesen.
Der Stand der früheren Imkerei Honighäuschen auf dem Weihnachtsmarkt Bonn in der Vivatsgasse mit seinem Angebot an Honig, Bienenwachskerzen, Honigwein und Büchern aus dem Bundesamt für magische Wesen.

Unser Onlineshop “Weihnachtsmarkt Bonn” entstand in der Zeit, als wir mit unserer damaligen Bioland Imkerei Honighäuschen bis 2016 am Bonner Weihnachtsmarkt teilnahmen. Die Imkerei gibt es nach einer Serie von Einbrüchen, EInbruchsversuchen und Hakenkreuzschmierereien nicht mehr, nachdem wir 2015 zwei geflüchtete junge Iraker aufnahmen, ihnen eine Wohnung gaben und damit zum Ziel rechter Hassattacken wurden.

Aber wir stehen Ihnen als frühere Imkerei im virtuellen Honighäuschen weiterhin zur Verfügung, wenn Sie als Haus- und Gartenbesitzer in Bonn und Umgebung beispielsweise plötzlich mit einem Bienenschwarm im Haus konfrontiert werden oder aber zum “glücklichen” Besitzer eines Wespennestes im Rollokasten geworden sind. Oder wenn eine Hornissenkönigin bei Ihnen nistet haben, dann finden Sie bei uns Hilfe und Beratung aus der Erfahrung von mehr als dreißig Jahren Imkerei.

 

Eines noch …

Shoppen Sie zu Weihnachten lieber online und lassen sich Bücher wie "" bequem nach Hause Liefern.
Shoppen Sie zu Weihnachten lieber online und lassen sich Bücher wie “Das Reich der Vampire 1” bequem nach Hause Liefern.
Mittelfristig wollen wir unsere Aktivitäten in den sogenannten Socials wie Facebook und Twitter (manche nennen sie auch “asoziale Medien – einer Meinung, der wir ingesamt zustimmen) reduzieren und Arbeitszeit und Geld lieber in die Qualität unserer Projekte investieren. Darunter finden sich Praktika für Schüler und Nebenjobs in unserem Verlag bis hin zu Fantasy-Modelshootings.

Wenn Sie auf dem Laufenden bleiben wollen, tragen Sie sich in den Newsletter unseres Hauptportals ein. Zum -> BAfmW-Newsletter.

Ab und an laden wir Sie dann zu Buchvorstellungen und anderen Veranstaltungen ein, vielleicht auch einmal zu einer Honigwein- und Honigprobieraktion mit einer befreundeten Imkerei oder schicken Ihnen dann auch einmal etwas Amüsantes aus unserem Satireamt “Bundesamt für magische Wesen” mit seinen Angeboten an Praktika für Schüler und Nebenjobs für Studenten.

Via Newsletter informieren wie Sie auch über fantastische Neuerscheinungen aus dem Bundeslurch Verlag, der das Projekt Bundesamt für magische Wesen mit seinem Angebot an Dark Fantasy Romane von Jay Kristoff  nebst weiteren themenspezialisierten Onlineshops betreibt.

Marke

FISCHER Tor

Größe14 × 21,5 cm

114 Bewertungen für Das Reich der Vampire 1

4,6
Basierend auf 114 Bewertungen
  1. Kathi von Stilllesen

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    Alles dreht sich um Gabriel de León, einen Silberwächter, der als letzter seiner Art sein Dasein in Gefangenschaft fristet und seine Lebensgeschichte erzählt. Dabei geht er nicht immer chronologisch vor und springt mal hierhin, mal dorthin und lässt die Episoden stets mit einem Cliffhanger enden, so dass die Spannung stetig steigt und ich wirklich nur so durch das Buch geflogen bin.

    Der Autor legt den Fokus dabei immer wieder auf die detaillierte, bildhafte Beschreibung der jeweiligen Szene und schafft so eine bedrohliche Atmosphäre, die durchgängig in der Geschichte zu spüren ist.

    Es dreht sich viel um den Glauben und den Orden San Michon. Es hat mich sehr an die christliche Kirche erinnert, nur viel fanatischer.

    Die teils facettenreichen Charaktere haben für mich im Laufe der Geschichte richtig viel Tiefe bekommen, obwohl es teilweise richtige „Badass“ waren.

    Jay Kristoff beherrscht es wie kein anderer, zwischen einem brutalen und rauen Schreibstil und fast schon poetischen Klängen zu springen und hat mich damit völlig in seinen Bann gezogen.

    Das Buch selbst ist eine echte Schönheit und wirkt mit den vielen Illustrationen und dem Wappen der de Léons auf dem schwarzen Buch sehr edel. Ich werde es niemals nicht wieder hergeben…

    Fazit: Ein düsteres Meisterwerk mit epischem Ausmaß!

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  2. KruemelGizmo

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    Vor 27 Jahren begann es, die Sonne verlor ihre Leuchtkraft und seitdem sind die Armeen der Vampire auf dem Vormarsch. Die Menschen verlieren Stück für Stück ihre Heimat, denn die Vampire breiten ihr ewiges Reich immer weiter aus. Nur noch an wenigen kleinen Orten ist ein unbeschwertes Leben möglich.
    Gabriel de León muss als junger Bursche sein Heimatdorf verlassen, sein Weg führt in nach San Michon, zum Orden der Silberwächter. Eine heilige Bruderschaft, die es sich zum Ziel gesetzt hat das Reich und die Kirche vor den Vampiren zu beschützen. Er ahnt nicht, dass er zum größten Legende nicht nur seines Ordens wird, sondern auch zur letzten Hoffnung der sterbenden menschlichen Welt.

    Das Reich der Vampire ist der Auftakt des neuen Fantasy-Epos von Jay Kristoff.

    Die menschliche Welt liegt im Sterben, die Sonne scheint nicht mehr richtig, alles ist düster und so konnten sich die Kreaturen der Nacht, die Vampire erheben und ihre kompromisslose Jagd auf die Menschen eröffnen. Die Menschheit hat kaum eine Chance und wird immer weiter zurückgedrängt, aber sie kämpfen und ihnen zur Seite stehen die Silberwächter, ein Orden, der es sich zur Aufgabe gemacht hat die Bestien zu bekämpfen. Gabriel de Léon, tritt mehr unfreiwillig in den Orden ein als er sein Dorf verlassen muss. In San Michon, dem Kloster des Ordens wird er zum Kämpfer ausgebildet und als einer der Ihren aufgenommen. Als Silberwächter kämpft er gegen die Vampire und wird dabei zur Legende.

    Gabriel de Léon ist der Protagonist dieses Epos, er erzählt seine Geschichte, seinen Lebensweg, dabei springt er zeitlich ein wenig hin und her, was mir gut gefallen hat. Denn ich glaube wenn er die Geschichte chronologisch erzählt wäre, hätte ich doch die eine oder andere Passage eventuell etwas zäh empfunden. So sprang man für mich an der richtigen Stelle wieder zum anderen Erzählstrang und so blieb ich bei über 1000 Seiten am Ball ohne mich zu langweilen.

    Gabriel ist ein ungewöhnlicher Protagonist, mit dem Herzen am richtigen Fleck, aber mit zu viel Ehrgeiz ausgestattet macht er sich das Leben nicht leicht. Im Laufe seines Lebens wird, durch viele Schicksalsschläge aus ihm ein zynischer und ein wirklich unfreundlicher Mann, aber trotz all seiner Anstrengung es nicht zu sein, ist er im Grunde ein guter Kerl. Ich bin ihm wirklich gerne durch die Geschichte gefolgt, auch wenn ich die Sprache mit der einen oder anderen Obszönität schon etwas gewöhnungsbedürftig empfand.

    Dem Autor ist es gut gelungen eine wirklich oftmals düstere Atmosphäre zu erschaffen, in dem Leon um sein und um das Fortbestehen der Menschheit kämpft. Die Kampf- und Schlachtszenen sind wirklich blutig und brutal, aber nur so passen sie auch in die Geschichte. Aufgelockert wird das ganze immer wieder durch doch recht witzige Dialoge.

    Am Ende bleiben leider viele Fragen unbeantwortet, so warte ich nun mehr als neugierig wie die Geschichte um Gabriel de Léon weitergeht und wie sich alles entwickeln wird.

    Mein Fazit:
    Ein toller Auftakt, den ich trotz der vielen Seiten wirklich genossen habe und mich neugierig auf den nächsten Teil zurück gelassen hat.

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  3. Galladan

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    Das Reich der Vampire von Jay Kristoff, erschienen im FISCHER Tor Verlag am 29. Juni 2022.

    Die Sonne ist untergegangen und scheint nur als schwacher Abglanz in der Welt. Nur wenige Nahrungsmittel sind verfügbar, aber das ist bei Weitem nicht das größte Problem. Die Vampire wollen die Weltherrschaft erreichen und so setzen die verbliebenen Menschen alles daran, sich vor den Ungeheuern in eine fragwürdige Sicherheit zu bringen. Allerdings gibt es Ausnahmen. Ein Orden mit Halbblütern sammelt die Kinder die Vampire mit sterblichen Frauen gezeugt haben ein und bringt ihnen bei gegen ihre unerwünschte Sippschaft anzutreten. Einer der Anwärter auf den Ordensposten ist Gabriel de Leon, der nichts von seinem biologischen Vater weiß und der keiner der bekannten Blutlinien der Vampire angehört. Hilfe bekommt er von einigen Ordensschwestern, die in der verbotenen Bibliothek nach einem Weg suchen, das Verschwinden des Lichts rückgängig zu machen.

    Die Geschichte wird von Gabriel de Leon erzählt und aufgeschrieben von einem Vampir, der seiner Herrscherin einen genauen Bericht über das Leben von Leon, der eine Legende unter den Silberwächtern geworden ist vorlegen soll. Gabriel springt etwas in seiner Erzählung hin und her, wodurch der Leser die Geschichte aber gut verstehen kann und Zusammenhänge besser versteht. Durch diesen geschickten Schachzug sind Gegenwart, Vergangenheit und Anfangszeiten im Orden niemals langweilig. Obwohl es ein Die zahlreichen Bilder im Buch entsprechen zwar nicht meinem Geschmack, lockern die durchweg düstere und blutige Geschichte aber auf.

    Die Sprache ist teils deftig, immer wieder wird geflucht und der Autor ersetzt das Kreuz durch ein Rad, verändert aber die christliche Religion nur so oberflächlich, dass es nicht wirklich einen Unterschied macht. Es ist zu befürchten, dass dieses Buch nicht bei allen Religionsvertretern gut ankommen wird.

    Am Anfang ging mir die derbe Sprache etwas auf die Nerven, im Laufe des Buches und mit immer tieferem Eintauchen in die Geschichte wird aber klar, warum der Autor nicht anders als so schreiben konnte. Die Fantasy hinter der Geschichte ist brillant und soweit ich das beurteilen kann, grandios umgesetzt. Ich gehöre sicher zu denen, die den nächsten Band sofort verschlingen werden.

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  4. Zessi79

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    Der „Name des Windes“ meets „Interview mit einem Vampir“ – „Das Reich der Vampire“ ist der Auftaktband der neuen, epischen Fantasy-Serie von Nevernight-Autor Jay Kristoff. Gleich nach Erscheinen stand “Das Reich der Vampire” auf der New-York-Times- und der Sunday-Times Bestsellerliste.

    Vor 27 Jahren ging die Sonne unter – und seitdem sind die Armeen der Vampire auf dem Vormarsch. Stück für Stück haben sie ihr ewiges Reich ausgedehnt und den Menschen den Boden streitig gemacht, bis nur noch an wenigen Orten ein unbeschwertes Leben möglich ist. Kleine Inseln des Lichts in einem Meer aus ewiger Finsternis.

    Als der junge Gabriel de León sein Heimatdorf verlassen muss, führt ihn sein Weg nach San Michon, zum Orden der Silberwächter, einer heiligen Bruderschaft, die das Reich und die Kirche gegen den Ansturm der Bestien verteidigt. Und noch ahnt er nicht, dass er zur größten Legende des Ordens werden wird – und zur letzten Hoffnung einer sterbenden Welt.

    Meinung:
    Als ich die Inhaltsangabe des Buches zum ersten Mal gelesen habe, war mir klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss. Und ich wurde nicht enttäuscht. Der Schreibstil ist flüssig, das Buch lässt sich super lesen. Und das Buch an sich ist mega spannend, wenn auch ein bisschen blutrünstig, aber das soll ja so sein bei Vampirgeschichten. Manchmal hatte das Buch einige Längen, aber auch das hat mich nicht weiter gestört.

    Die Protagonisten sind super ausgearbeitet und bildlich vorstellbar. Ich mochte auch die düstere Umgebung, die im Buch wunderbar beschrieben wurde. Ich bin beim Lesen absolut in diese Welt abgetaucht und habe das Lesen sehr genossen.

    Mir hat das Buch unglaublich gut gefallen und ich freue mich sehr auf die Fortsetzung der Reihe.

    Fazit:
    Tolles Buch, hat mich umgehauen. Kann ich absolut weiterempfehlen!

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  5. Claudia Bücherhöhle

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    Das Cover dieses Buches ist wunderschön gestaltet worden. Die rot gestalteten Abhebungen funkeln ein wenig im richtigen Licht, was mir sehr gut gefällt. Auch ohne Schutzumschlag sieht das Buch sehr edel aus. Die vorhandenen Illustrationen innerhalb der Geschichte sind einfach der Wahnsinn! Ganzseitig in schwarz-weiß gestaltet gefallen sie mir einfach richtig gut. Im vorderen und hinteren Teil befindet sich eine Karte des Reiches. Die Story wird in der dritten Person geschildert.

    Jay Kristoff ist in den letzten Jahren immer mehr zu einem meiner Lieblingsautoren geworden. Seine Vielfältigkeit erstaunt und begeistert mich jedes Mal erneut. Jetzt liegt uns also wieder ein Auftakt im Fantasy-Bereich vor – und was für ein dicker Schinken! Mit über 1000 Seiten lässt sich dieses Werk nicht mal so eben zwischendurch lesen, dafür braucht man schon Zeit. Aber in meinen Augen lohnt es sich.
    Gabriel hat mir als Protagonist sehr gut gefallen. Ich konnte ihn mir bildlich vorstellen und nachvollziehen, wie er sich verhielt. Aber auch die anderen Charaktere gefielen mir äußerst gut. Vielleicht gerade deshalb, weil man sie durchweg nicht unbedingt auf den ersten Blick komplett einschätzen konnte. Sie hielten immer wieder Überraschungen parat, die mich schon staunen ließen. Nicht immer ist alles so, wie es scheint – das ist anscheinend der rote Faden in diesem Buch 😉

    Jay Kristoff konnte mich mit diesem seitenstarken Auftakt zu seiner neuen Trilogie begeistern. Ich mochte die Charaktere ausnahmslos, das Worldbuilding ist fantastisch und sein Schreibstil klasse. Der Autor benutzt oft eine sehr direkte und auch raue Sprache, aber mittlerweile stört es mich nicht mehr – man ist ja darauf vorbereitet, wenn man seine Bücher liest 😉 Ich bin jetzt gar nicht mehr so der Vampir-Freund, aber hier wurde ich in einen Sog gezogen, dem ich mich nicht mehr entziehen konnte. Es ist einfach episch, fantastisch und lesenswert. Damit meine Rezension nicht so lang wird wie das eigentliche Buch, beende ich sie an dieser Stelle und möchte jedem Jay Kristoff-Fan und auch Fantasy-Fan dieses Buch nur ans Herz legen. Ich bin gespannt auf Band 2!

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  6. Chiara Dierfeld

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    Mit “Das Reich der Vampire – The Tale of Blood and Darkness” entführt Bestsellerautor Jay Kristoff in eine mystische und packende Romanwelt die die Leser*innen ab der ersten Seite in ihren Bann zieht.

    Ein absolutes Jahreshighligt.

    Vor 27 Jahren ging die Sonne unter – und seitdem sind die Armeen der Vampire auf dem Vormarsch. Stück für Stück haben sie ihr ewiges Reich ausgedehnt und den Menschen den Boden streitig gemacht, bis nur noch an wenigen Orten ein unbeschwertes Leben möglich ist. Kleine Inseln des Lichts in einem Meer aus ewiger Finsternis.
    Als der junge Gabriel de León sein Heimatdorf verlassen muss, führt ihn sein Weg nach San Michon, zum Orden der Silberwächter, einer heiligen Bruderschaft, die das Reich und die Kirche gegen den Ansturm der Bestien verteidigt. Und noch ahnt er nicht, dass er zur größten Legende des Ordens werden wird – und zur letzten Hoffnung einer sterbenden Welt.

    Ich habe schon seit Jahren keinen Vampirroman gelesen, der mich so sehr fasziniert hat, wie dieses Buch.

    Man findet sich gleich zu Anfang in dem mystische, düstere Setting wieder.

    Die Handlung wird aus der Erzähler Perspektive erzählt.

    Der Schreibtil des Autors ist flüssig und mitreißend. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen bin.

    Wir begleiten Silberwächter Gabriel de León auf seinem Kampf gegen die Kreaturen der Finsternis. Er ist Letzte seines Ordens, auf ihm liegt die Hoffnung die Welt von der Dunkelheit zu befreien. Auf seinem Weg muss sich Gabriel immer wieder vielen Gefahren stellen.

    Es hat mir sehr gut gefallen, dass wir ihn auf dem Weg von seiner Kindheit bis zum Erwachsenen Krieger begleiten konnten. So habe ich als Leserin sehr gut seine Entwicklung verfolgen können.

    Die vielen überraschende Wendungen haben der Geschichte einen hohen Spannungsbogen verleihen der sich über den gesamten Verlauf hielt.

    Ein sehr gelungener Reihenauftakt.
    Ich kann es kaum erwarten den zweiten Band der Reihe zu lesen. ???????

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  7. Jukebook_juliet

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    Meine Meinung:
    ‘Das Reich der Vampire’ ist der Auftakt einer neuen Reihe von Jay Kristoff. Endlich habe ich ein Buch dieses Fantasy-Meisters gelesen und ich kann nunmehr sagen, dass der Hype um diesen Autor absolut gerechtfertigt ist.
    ???????????
    Die düstere Welt, die hier geschaffen wurde, zog mich als faszinierte Leserin in ihren Bann und spuckte mich nach über 1.000 Seiten mit dem Wunsch wieder aus, sofort den Folgeband lesen zu wollen. Aber jetzt heißt es warten!
    ???????????
    Der Hauptprotagonist Gabriel de León ist eine durch viel Verlust geprägte Seele und all seine Eigenheiten und Fehler, aber auch sein großer Mut und seine Rechtschaffenheit, machten ihn in meinen Augen sehr sympathisch. Auch seine Zweifel in Bezug auf einen höheren Gott konnte ich absolut nachvollziehen.
    ???????????
    Die vielen dargestellten Kämpfe und Schlachten waren mir persönlich irgendwann too much und etwas zu langatmig, weshalb ich einen Stern bei der Bewertung abziehe.
    ???????????
    Fazit:
    Toller Reihenauftakt, der gespannt auf den Folgeband macht. Ich will unbedingt mehr von dieser düsteren Welt lesen ??

    Meine Bewertung:
    4/5 Sterne ?? ???????????

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  8. Minni28

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    Die Welt versinkt in Dunkelheit und Vampire breiten sich in allen Himmelsrichtungen aus. Der begnadete Kämpfer Gabriel de León, Mitglied des Ordens der Silberwächter nimmt die Herausforderung an und so beginnt ein Kampf um eine Welt, die vielleicht zum Sterben verdammt ist….

    WOW, einfach nur WOW! Was für ein gelungener und toller erster Teil. Ich bin hin und weg, total begeistert! Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Er ist schön flüssig, direkt und auch derb. Ich finde dies passt sehr gut zu diesem Roman und lässt sich sehr gut lesen. Es ist super spannend, actionreich. herrlich düster und wahnsinnig fesselnd. Es bietet 1024 Seiten, mit tollen Zeichnungen und so ist dieses Buch etwas ganz besonderes. Gabriel ist ein starker und faszinierender Charakter. Er ist eigentlich kein Held, er flucht und hat auch so manch anderes Problem, aber trotzdem zieht man mit ihm in jede noch so erbitterte Schlacht und folgt ihm bedingungslos. Die Welt der Vampire ist sehr düster, brutal dargestellt und das finde ich ganz gut. Da ist eben nichts mit netten Vampiren. Es gibt einige Überraschungen und Wendungen mit denen man nicht rechnet und lässt aber doch ein paar Fragen offen. Was natürlich nur logisch ist, kommt ja noch eine Fortsetzung. Ich habe überhaupt nichts an dieser grandiosen Geschichte auszusetzen, Jay Kristoff hat hier ein wahres Jahreshighlight abgeliefert. Dies ist mein erstes Buch von ihm, aber definitiv nicht mein letztes. Auf den nächsten Teil dieser Vampir-Reihe freue ich mich jetzt schon riesig und hoffe auf baldiges erscheinen.

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  9. Debookrah

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    „Das Reich der Vampire“ wollte ich unbedingt lesen, obwohl ich die englische Ausgabe des Buches erst vor kurzem beendet hatte. Aber ich bin ein begeisterter Jay Kristoff Fan und ich war mir nicht so sicher, dass ich alles richtig verstanden hatte. Wie es sich herausstellte, hatte ich es überwiegend. Auch auf deutsch ist das Buch wirklich super und total angenehm zu lesen. Trotz der 900 Seiten vergeht das auch wie im Flug. Der Schreibstil ist wieder absolut genial und der teils dunkle Humor und die derbe Sprache passen einfach perfekt in die Welt, die Jay Kristoff da erschaffen hat. Die Illustrationen sind einfach wunderschön und ergänzen noch einmal das Bild, welches man sich im Kopf eh schon ausmalt. Die Wendungen konnte mich beim zweiten Mal lesen natürlich nicht ganz so überraschen, aber trotzdem hat mich das Buch noch einmal an sich fesseln können. Bis ich das Buch noch einmal lese, sollten jetzt aber schon ein paar mehr Monate vergehen. Wie immer ist das Buch von Jay Kristoff für mich absolut empfehlenswert. Kommt aber übrigens nicht an Nevernight ran.

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  10. Anja Zill

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    Ein Buch wie ein guter schwerer Rotwein. Ich habe Seite für Seite genossen. Jay Kristoff hat ein Meisterwerk geschaffen, was aufgrund der Detailtiefe der Sprache, den großartigen Dialogen, seiner Spannung, seines bittersüßen Schwermuts nicht nur Fans von Dark Fantasy verzaubern wird. Der Vampirjäger Gabriel ist, in seiner beeindruckenden Menschlichkeit gepaart mit übernatürlicher Härte und all seinen Schwächen so gut getroffen, dass ich meinte ihn schon ewig zu kennen. Man wird süchtig nach seinen Erlebnissen, die er bei seinem erzwungenen, Rückblick auf sein Leben, berichtet und hofft, dass dieses Buch nie endet.
    Nun warte ich gespannt auf die anderen beiden Teile.
    Triggerwarnung: Es ist blutig und zum Teil sehr gewalttätig.

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  11. Sannes Bookcatalogue

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    Als Jay Kristoff Fan, ist dieses Buch natürlich schon in der englischen Ausgabe bei mit eingezogen. Da ich aber ewig nicht zum Lesen kam, hab ich mich umso mehr über das Rezensionsexemplar im Ebook Format gefreut. Denn einen über 1000 Seitenwälzer mit mir herumtragen, war jetzt auch nicht so verlockend.

    Es geht um Gabriel de León, welcher in eher “normalen” Verhältnissen aufwuchs. Allerdings stellte es sich im Jugendalter heraus, dass er nicht so normal war wie angenommen und so verschlug es ihn nach San Michon in ein Ordenskloster, wo er das “Handwerk” der Silberwächter erlernen sollte. Ein Orden aus ungewöhnlichen Männern, der sich auf das Töten von Untoten spezialisiert hat. Als er seine Geschichte erzählt, ist Gabriel eine wahrhafte Legende und der Leser erfährt, wie es dazu kam. Man begleitet ihn praktisch von klein auf, über seine Ausbildung, erste Jagden, folgende Jagden. Man erfährt von Stärken und Schwächen, Freunden und Wegbegleitern. Gabriel hatte es definitiv nicht immer leicht, aber er ist auch ein ziemlich übel gelaunter Drecksack. Man muss ihn einfach lieben.

    Die Story lebt durch ein wirklich tolles Setting. Denn mit dem Tagestod, können die Vampire immer über die Erde laufen, aber in der Nacht sind sie trotzdem am Stärksten, da tagsüber ein wenig Helligkeit herrscht, die die Kräfte stört. Ich fand die Unterteilung in 4 Blutlinien mit unterschiedlichen Fähigkeiten super dargestellt und auch verständlich.

    Ich liebe die Art des Autors zu schreiben. Ungeschönt mit jeder Menge Schimpfworten, Blut, Grausamkeit, aber auch Humor und Emotionen. Ich ging im Inhalt des Buches auf und fieberte mit. Ich litt mit und schüttelte den Kopf über einige Sachen, die als Sünde abgetan worden. Aber seien wir ehrlich, ähnlich verhält es sich stellenweise noch immer.

    Gabriel. Was will man über ihn sagen, außer das er ein starker Charakter ist. Aber er ist auch zu Beginn eher auf Ruhm aus. Verständlich, denn er will sich beweisen, aber das sein Verhalten stellenweise keine größeren Konsequenzen nach sich zog grenzt eigentlich an das größte Wunder. Aber er tat mir auch leid, denn er hat jede Menge mitmachen müssen.

    Allgemein glänzt dieses Buch durch viele starke Charaktere. Die man hasst, liebt Idee komplett anders einschätzt, um eines Besseren belehrt zu werden. Für mich eine interessante und tolle Mischung.

    Fazit

    Für mich erzählt Kristoff hier eine interessante, spannende und teilweise auch traurige Geschichte. Am meisten gefallen mir, wie eigentlich immer, der Witz, dass kein Blatt vor den Mund genommen wird und die blutigen Szenen. Für mich hat der Autor die über 1000 Seiten mega genutzt um eine sehr gute Story zu erzählen. Hier und da mit etwas Länge, aber das ist schon jammern auf hohem Niveau. Am Ende gibt es 5 Sterne für den Auftakt und ich bin gespannt, wie es weitergehen wird.

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  12. Juliette M. Braatz

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    Wenn ihr unsterblich wärt, welche besondere Fähigkeit hättet ihr dann gerne?

    Ich meine, unsterblich zu sein ist ja schon cool genug, machen wir uns nichts vor. Aber nehmen wir mal an, dass jeder Vampir noch eine weitere special ability drauf hat, dann will man ja nicht unbedingt die am wenigsten gefragte. Jemandes Blut zum Kochen bringen zu können, hört sich für mich lustig an.

    Gabriel de León besitzt diese Gabe. Er ist nicht nur ein Halbvampir, sondern wird zudem als Silberwächter bezeichnet. Seine Aufgabe ist es, das Reich gegen das Böse zu verteidigen. Keine Aufgabe, die ich freiwillig übernehmen würde, denn die Kämpfe, die geführt werden, sind blutig. Grausam. Filmreiche Schlachten, über die man noch Jahrzehnte später erzählt. Auf (pompösen) ~1.000 Seiten wird hier eine Geschichte rausgeballert, die es faustdick hinter den Ohren hat. Es wird geflucht, gemetzelt und frech herumpalavert – all dies gepaart mit herrlichem Grusel-Feeling und einer Lovestory, die (Gott sei Dank) nicht viel Platz einnimmt. Wessen Höschen hier trocken bleibt, der hat kein gutes Kopfkino. Mehr Action, Drama und Tempo geht nicht! Das ist Storytelling auf ganz hohem Niveau!

    Zugegeben: Der Schinken ist ‘ne nice Ergänzung zum täglichen Hanteltraining, aber jede Seite ist es wert, dass man die (hüstel) Schmerzen erträgt. Es gibt so viel zwischen den Zeilen zu entdecken, dass man sich wie in einer völlig krassen Parallelwelt vorkommt. Zur Arbeit fahren? Hmpf, wenn’s sein muss. Haushalt erledigen? Kann eigentlich bis morgen warten. FreundIn? Wer ist das? Kann man das essen? Was ich damit sagen will, ist, dass man trotz der hohen Seitenzahl einfach nie die Lust auf den Inhalt verliert. Es macht voll Bock, die verschiedenen Figuren zu begleiten, die Details wahrzunehmen und mehr über die vier Häuser und den heiligen Gral zu erfahren. Okay, selbst mir wurde es sprüchemäßig manchmal zu derbe – wayne! Muss man nicht mögen. Das macht die komplexe Storyline nämlich locker wieder wett. Und ey, schwarzer Humor, folks! Ich bin ja sowas von hooked, weil der Autor es geschafft hat, quasi im Minutentakt den Gefühlsschalter bei mir umzulegen. Außerdem möchte ich auch unbedingt mal Vampirblut rauchen! (Ja, richtig gelesen.)

    Ick freu mir übrigens wie ein Schnitzel, dass es noch (mindestens) einen weiteren Teil geben wird! Bis dahin bleibt noch etwas Zeit, damit ihr euch diesen hier genüsslich reinpfeifen könnt. Habt genauso viel Spaß mit ihm wie ich! – Und wer sich weigert, dessen Blut wird gekocht!

    Fazit: Ein ausdrucksstarkes, bildgewaltiges Meisterwerk, das einen regelrecht in die düstere Welt der (Halb)Vampire hineinschleudert. Der Autor hat ‘ne coole Schreibe – und insbesondere die Charakterausarbeitung hat mich ziemlich gecatcht. Könnte man Bücher heiraten, ich würde es tun. Dieses hier. Ganz große Liebe.

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  13. niggeldi

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    In diesem Auftaktband seiner neuen Fantasy-Serie entführt uns Jay Kristoff in eine äußerst düstere Welt. Bereits seit fast drei Jahrzehnten lebt die Menschheit in Angst und Schrecken, denn vor 27 Jahren ging die Sonne plötzlich für immer unter. Perfekt für die Vampire: denn ohne die Gefahr, von der Sonne gebrutzelt zu werden, können sie auch tagsüber auf die Jagd gehen. Nur noch ein paar Orte des Reiches Elidaen wehren sich noch standhaft gegen die Übermacht der Vampire. In diesen schweren Zeiten muss der Jugendliche Gabriel de Léon seine Heimat verlassen, um beim Silberorden von San Michon ein Wächter zu werden, der gegen das Böse kämpfen soll – und dabei zum Helden wird.

    Die Gestaltung des Buches ist wunderschön, Schutzumschlag und Cover ziehen die Aufmerksamkeit auf sich und auch ohne Umschlag sind Buchrücken und -deckel ein Augenschmaus. Die Familienwappen sind ebenfalls hübsch gezeichnet. Mithilfe der Karten kann man Gabriels Reise gut verfolgen und man freut sich über die detailreichen Illustrationen von Bon Orthwick, die diese gefährliche und neue Welt noch lebendiger erscheinen lassen.

    Bereits der Einstieg ist überzeugend, die Idee, die Geschichte in Form einer Autobiografie bzw. eines Interviews zu führen, finde ich gut umgesetzt. Man wird langsam in die Welt eingeführt und der lebhafte Schreibstil mit seinen vielen Vergleichen und Metaphern macht es einem einfach, sich alles bildhaft vorstellen zu können. Jay Kristoff hat viel Herzblut in den Weltenaufbau gesteckt, so fällt es einem noch leichter, der Geschichte zu folgen und in ihr abzutauchen. Des Weiteren sprudelt das Buch nur so von erfrischenden Einfällen: statt einer Rüstung tragen die Wächter leuchtende Tattoos, um Kraft aufzunehmen, rauchen sie Pulver aus Vampirblut, und auch die Vampire sind neben den typischen Fähigkeiten mit besonderen Stärken ausgestattet. Die Geschichte spielt sich auf mehreren Zeitebenen ab: Gabriel in der Gegenwart, in der er abwechselnd von seiner Ausbildungszeit und von der späteren Reise durch das gefährliche Land erzählt. Somit ist das Lesen abwechslungsreich und es wird nie langweilig. Auch die Charaktere sind sehr verschieden und dadurch authentisch beschrieben. Gabriel ist sympathisch und überhaupt nicht der typische Held, sondern hat viele Ecken und Kanten. Die grobe Ausdrucksweise und fantasievollen Beleidigungen passen wie die atemberaubenden Actionszenen perfekt zu der brutalen Lebensumgebung und der Atmosphäre des Verlorenseins.

    Jay Kristoff hat eine rundum gelungene, mit noch nie da gewesenen Gedanken versetzte Vampirwelt geschaffen, die ein wenig an The Witcher erinnert – nur noch besser! Ich freue mich schon auf den nächsten Teil, auf den ich mich dann wie ein ausgehungerter Vampir stürzen werde. 5 Sterne

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  14. Julia Matos

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    Der Erzählstil ist – ähnlich wie bei „Der Name des Windes“ – so gewählt, dass die 35-jährige Hauptfigur Gabriel in der Ich-Perspektive eine Nacht lang für einen Chronisten zurückblickt auf prägende Erlebnisse und Empfindungen aus den letzten 20 Jahren. Dabei hat der schwarzhumorige verbale Schlagabtausch viel Schmunzeln hervorgerufen. Für Laune sorgen ebenfalls die scharfzüngigen Dialoge mit Astrid sowie Kommentare des magischen Schwertes. Auch wenn der Erzählstil für einige Spoiler sorgt, empfand ich die Geschichte als sehr spannend und durch drei Erzählebenen auch als abwechslungsreich. Es gibt viele Rätsel, von denen fairerweise viele bereits in diesem Auftaktband gelüftet werden.

    Der Roman ist schwere Kost. Der ans Mittelalter angelehnte Weltenbau inklusive neuartiger kreativer Elemente ist sehr komplex. Ich war dankbar für die detaillierte Landkarte. Freundschaft, Mut, Zusammenhalt und eine (nicht die Geschichte dominierende) Liebesgeschichte sorgen zwar für Lichtblicke, doch es geht überwiegend düster und blutrünstig zu. Die Sprache ist erwachsen, einerseits poetisch und bildmalerisch, vor allem aber rau und derb wie das Land. Der Protagonist war einst ein gottesgläubiger und von Hingabe erfüllter Held, der schwermütig geworden ist. Auch wenn Gabriel keine typische Sympathiefigur darstellt, schaffen seine offenherzigen Schilderungen eindringlich Verständnis für seinen Wandel und seine Weltanschauung. Die Geschichte hat mich definitiv emotional erreicht, auch wenn es nicht mein bevorzugtes Genre ist. Positiv hervorheben möchte ich noch, dass wertvolle philosophische Fragen aufgeworfen werden und z. B. Prinzipien rund um sexuelle Orientierung und Zölibat hinterfragt und passend in das Setting integriert werden.

    Ich habe alles gut verstehen können. Manchmal hätte ich mir ein höheres Erzähltempo und weniger Umgebungsbeschreibungen gewünscht.

    Die gebundene Ausgabe ist ein Schmuckstück: 1.019 Seiten lang, 1,2 kg schwer, von Bon Orthwick aufwendig großartig illustriert (auch im eBook).

    Aufgepasst: Dies ist der uneigenständige erste Band einer Trilogie. Die Fortsetzung ist noch in Arbeit, sodass vor 2024 nicht mit einem Abschluss gerechnet werden kann. Ich möchte Band 2 lesen und übe mich in Geduld.

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  15. frau.gedankenreich

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    “Das Reich der Vampire”, oder das “Vampirwälzerchen”, wie ich es liebevoll getauft habe, hat bei mir eingeschlagen wie eine Bombe und hat dafür gesorgt, dass ich völlig verloren vor meinem Bücherregal gestanden habe und nicht wusste, was ich als nächstes lesen soll. Zugegeben, ich habe jeden “Twist” vorausgesehen, jedes Rätsel gelöst, jede Intrige durchschaut und ja, Jay Kristoff hat Inhalte aus anderen Serien in seinem Werk verbaut und sich auch sonst ab und an ganz frech durchgemogelt, aber hat mich das gestört? Nope, kein bisschen. Die Kombination aus allem war einfach stark; die Kampfszenen episch, die Mundwerke dreckig, Liebesdinge feinfühlig, die Vampire schaurigfies statt glitzerflauschig und Gabriel selbst ist so facettenreich wie unbesiegbar. Eine Art Antiheld mit allem was dazugehört.
    Die düstere Atmosphäre gepaart mit den grandiosen Zeichnungen im Buch haben mich schlichtweg aufgesaugt und ich bin in knapp 1 1/2 Wochen praktisch durch das Buch geflogen und das obwohl ich dicke Bücher normalerweise nicht besonders mag. Unterhaltung “at it’s best”! Ich habe absolut keine Ahnung, wie ich die Wartezeit bis zum nächsten Teil überbrücken soll, wahrscheinlich mit Kristoff’s anderen Büchern, die ich bislang noch nicht gelesen habe, was ich nun aber unbedingt nachholen will und werde.
    Jay Kristoff, ein sehr cooler Mensch, der scheinbar sehr coole Bücher schreibt. Ich freue mich auf alles was da noch kommt!

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  16. Seitenzauberin

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    Oh mein Gott, was für ein BUCH!!! Ich nehme es gleich vorweg. ICH LIEBE ES. Wieso erfahrt ihr gleich.

    Kurz zum Inhalt. Vor 27 Jahren ging die Sonne über Elidaen unter und schuf damit beste Voraussetzungen für die Vampire die seitdem die Menschen immer mehr zurückdrängen. Nur noch wenige Bastionen der Menschen halten stand und wehren sich gegen die Gefahr. Und der junge Gabriel de León, macht sich auf nach San Michon um seinen Platz bei den Silberwächtern einzunehmen. Einem Order der sich dem Kampf gegen die Vampire verschrieben hat. Noch ahnt niemand das er zur größten Legende des Ordens werden wird.

    Und was hier schon Recht gut klingt wird noch viel besser, denn die Geschichte erinnert in ihrer Erzählweise sehr an Interview mit einem Vampir. Und so sehen wir Leser auch Gabriel als Gefangenen eines sehr hübschen und kultivierten Vampirs, der nicht mehr als Gabriels Lebensgeschichte verlangt. Und diese soll Gabriel möglichst detailliert und schonungslos berichten. Und Gabriel, der keine andere Wahl hat, kommt dieser Aufforderung nach.

    Und schon tauchen wir zusammen mit Gabriel ein in eine düstere Welt voller Vampire die so grausam sind wie man sie noch aus den Anne Rice Büchern kennt. Sie sind verschlagen, wunderschön aber ebenso skrupellos und tödlich. Und mittendrin erleben wir Gabriels gesamte Lebensgeschichte, und die hat es wirklich in sich. Wer vielleicht aufgrund der Inhaltsangabe denkt das man Gabriel mit offenen Armen aufgenommen hat, der irrt sich gewaltig. Vielmehr musste er schon seit seiner Kindheit kämpfen, und das kann unser Held sehr gut. Er ist hart im Nehmen, mutig, loyal und gibt nicht auf. Und das obwohl er einige schlimme Schicksalsschläge verkraften muss. Zu sehr gehe ich da nun aber nicht ins Detail. Ihr wisst ja das selberlesen einfach mehr Spaß macht.

    An zahlreichen Actionszenen, Humor, schrecklichen Vorkommnissen, die auch recht blutig sind und einer nicht immer vorhersehbaren Handlung mangelt es in dem Buch jedenfalls nicht. Aber auch die sehr bildhaften Beschreibungen der Orte und Figuren bringen noch richtig Tiefe ins Buch. So hatte ich beim Lesen nach den ersten ca 145 Seiten das Gefühl schon mehrere Bänder aus einer Buchreihe gelesen zu haben. Diese dichte schaffen wirklich nur sehr wenige Autoren und ich empfand es beim Lesen als sehr angenehm. Auch wenn man bei diesem 1024 Seiten starken Wälzer vielleicht denkt das es hier einige Längen gibt, also ich habe keine gefunden. Im Gegenteil. Ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen. Der Autor versteht es nämlich ausgezeichnet den Leser an die Seiten zu fesseln, zu verwirren und zu überraschen. Aufgelockert wird alles immer wieder einmal mit den kleinen Gesprächsszenen zwischen Gabriel und seinem Vampir-Interviewer, bei dem man auch ein wenig über den Vampir erfährt. Da hätte ich mir persönlich sogar ein wenig mehr davon gewünscht, denn ich wurde durch auch auf diesen Charakter neugierig.
    Für sehr zartbesaitete Menschen könnte der sehr rüde und vulgäre Ausdruck des einen oder anderen Charakters vielleicht ein wenig zu viel sein, mich störte es nicht. Denn es passt einfach zu dieser rauen Zeit und charakterisiert auch die ein oder andere Figur. Bzw. zeigt das nicht alles immer nur schwarz und weiß ist, sondern es auch Grautöne gibt.

    Ich liebe dieses Buch und ich kann mich nur wiederholen. Es ist einfach ein Hammerbuch. Für Anne Rice Leser, die keine weichgespülten Vampire a la Twilight bevorzugen sind diese hier ein echter Lesevergnügen. Die Vampire in diesem Buch sind böse, übermenschlich stark und kaum zu besiegen. Dazu kommen Charaktere die einfach super in die Geschichte passen und einen immer wieder überraschen. Und überraschen konnte mich der Autor auch mit einem besonderen Charakter. Es gibt eine Menge Action, viele Wendungen, Humor, Spannung und eine klasse erzählte Handlung die mich teilweise auch von der Atmosphäre an den „the Witcher“ erinnert hat. Denn die Welt ist wirklich sehr düster und das gibt allem noch mal einen ganz Besonderen Kick. Also ich für meinen Teil bin schwer von dem Buch begeistert und ja. Es ist mein JAHRESHIGHLIGHT 22. Das zu toppen dürfte sehr schwer sein.

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  17. Karla K.

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    Jay Kristoff liefert uns hier den Auftakt einer komplexen und richtig spannenden Vampirgeschichte der besonderen Art. Die Charaktere sind vielschichtig, die Story lebt von interessanten Wendungen und fixt den Leser richtig an. Gerade weil ich ja das Blutsaugergenre schon recht ausgelutscht fand, hat mich das Buch angenehm überrascht und ich freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung.

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  18. Books have a soul

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    Schon immer war ich ein gr0ßer Fan von Vampirgeschichten und von dem Autor hatte man bis dato schon viel Gutes gehört, daher war ich sehr gespannt auf mein erstes Buch von ihm. Das Cover sieht super aus, düster und elegant zugleich, dazu ist es perfekt auf den Inhalt abgestimmt.

    Der Einstieg war auf Anhieb interessant, obwohl ich den roten Faden erst nach ein paar Kapiteln gefunden habe. Der Schreibstil ist sehr episch, bildgewaltig und nachdem man sich daran gewöhnt hat, was bei mir zum Glück relativ schnell der Fall war, konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Dies ist keine 0815 Vampir-Story, das war sehr schnell klar. Natürlich kann man das Rad nicht neu erfinden, doch der Autor hat es geschafft, eine ganz besondere Mischung mit einer tollen düsteren Atmosphäre zu schaffen. Die Figuren sind vielfältig und mit Gabriel hat er für meinen Geschmack einen Prota geschaffen, mit dem ich auf Anhieb mitfiebern konnte. Perfekt zu der düsteren Storyline ist die Sprache recht derb, was einfach super zu dem ganzen Konstrukt passt und mich immer wieder zum Lachen gebracht hat.

    Die Geschichte wird von Gabriel erzählt, somit auch aus seiner Sicht, dabei wechseln hin und wieder die Zeiten der Geschehnisse. Ab einem bestimmten Punkt hat mich das allerdings etwas rausgebracht, denn ich war mittendrin, es war spannend und plötzlich musste man sich wieder in der anderen Zeit zurechtfinden. Somit entstanden auch hin und wieder ein paar Längen, doch insgesamt kann man nicht meckern, die Story bietet im Großen und Ganzen so viel Vielseitigkeit, ist immer wieder sehr brutal, es gibt jede Menge Überraschungen und ich konnte zu keiner Zeit die nächsten Hürden vorhersehen.

    Man darf bei den Figuren auf jeden Fall nicht zimperlich sein, der Autor schreckt vor Verlusten nicht zurück und allgemein bringen viele der Wendungen auch eine abgrundtiefe Traurigkeit mit. Hier hilft natürlich wieder die Sprache und das mürrische Verhalten des Prota, weil man dadurch einfach immer wieder Schmunzeln kann.

    Fazit
    Das Reich der Vampire ist eine umfangreiche und gigantisch erschaffene Welt, die mich komplett in seinen Bann gezogen hat. Ja, es gab zwischendurch mal ein paar Längen, trotzdem war der Großteil mehr als spannend, brutal, emotional und auch immer wieder mit viel Humor. Für mich eine wirklich rundum gelungene Mischung! Nicht nur der Weltenaufbau ist gelungen, die Geschichte profitiert von vielen starken Charakteren, allen vorweg natürlich Gabriel, dessen Gemüt perfekt zu der teils derben Sprache passt. Der Autor hat einfach alles super aufeinander abgestimmt, die Handlung, die Welt, die Figuren, alles harmonisiert und ich bin sehr gespannt, wie die Story weitergehen wird. 5 Sterne!

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  19. NinaR

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    “Das Reich der Vampire” von Jay Kristoff war ein langes, aber wirklich extrem gutes Fantasybuch mit einer wunderbar düsteren Atmosphäre! Der Schreibstil von Kristoff ist ganz klar Geschmackssache, denn er hat nunmal einen sehr rauen Humor und eine Vorliebe für ausführliche Erklärungen und lange, detaillierte Szenen. Das merkt man schon direkt am Anfang, denn die Welteneinführung und die Vorstellung des Hauptcharakters nimmt gute und gerne 300 Seiten an – dafür ist man ab dann dann aber voll in der Welt angekommen und versteht auch alle zusammenhänge. Ab ca der Hälfte kommt dann richtig Fahrt auf und das Buch entwickelt Suchtpotential. Der Mittelteil hat mir tatsächlich deswegen am besten gefallen, denn hier kommen die ersten großen Wendungen und Kampfszenen vor. Das Große Finale war gut, aber so manches davor hat mir besser gefallen. Gabriel ist ein wunderbarer Protagonist mit einer tollen Entwicklung (auf den ich einen leichten Crash entwickelt habe) und Dior auch! Besonders ihre Entwicklung fand ich super spannend. Außerdem bekommen wir ein wirklich tolles Gay-Couple mit einer wirklich süßen Geschichte. Das Ende bot dann nochmal eine überraschende Wendung und einen runden Abschluss, der mich bis zum Erscheinen von Band 2 erstmal zufrieden stellt.

    Der Schreibstil ist on Point, das kann dieser Mann einfach! Atmosphäre, Spannung, Emotionen, alles da! Und von den Charaktern wollte ich mich echt nicht trennen, so gut sind sie geschrieben. „Empire of the Vampire“ spielt in einer fragwürdigen Welt mit fragwürdigen Ansichten, aber unser Protagonist stellt diese Welt schon zu Beginn in Frage und es beginnt ein Entfremdungsprozess, eine Rebellion von eben jenen fragwürdigen Werten, die ich als Message wirklich gut fand! Dieses Buch enthält wirklich viel, und das, ohne das etwas darunter leiden muss.

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  20. Oliver Schmidt

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    Habe das Buch (noch *) nicht gelesen – aber habe eine grundsätzliche Frage: Wenn seit 27 Jahren keine Sonne scheint, heisst das ja, dass das ganze ökologische System zusammengebrochen ist. Keine Energie kommt mehr von der Sonne auf den Planeten. Von der Auskühlung gar nicht zu sprechen. Es gibt also nichts zu Essen, Tiere müssen alle ausgestorben sein, (Ausnahme ev. Aasverwerter und gewisse Bakterien, die etwas länger durchhalten mögen.) Die ganze Fauna natürlich längst dahin. Das Meer ist leer, da keine Algen gedeihen, die das Äquivlanent zu den Pflanzen an Land sind. Grundlage allen Lebens (von den Ausnahmen sehe ich hier ab). Ausserdem gibt es dadurch auch keinen neuen Sauerstoff mehr, bzw. wird das CO2 nicht mehr gebunden. Die Atmosphäre ist also inzwischen giftig geworden (zu viel CO2).

    Ist die gleiche unmögliche Prämisse wie bei dem Film “The Matrix”, wo Menschen die Energie erzeugen sollen (weil die Sonne von den Menschen geblockt wurde, damit die “Roboter” keine Sonnenenergie mehr erhalten!?! Wie idiotisch). Ist absolut lachhaft ist, da Menschen ja essen müssen, aber da keine Sonne – siehe oben. (Trotzdem mag ich den Film)

    Also kann jemand sagen, wie diese Unmöglichkeit im “Reich der Vampire” erklärt wird? Denn gelöst werden kann sie nicht, da physikalisch unmöglich.

    * NEU: Lese das Buch:

    Es ist nicht “Dunkelheit”, sondern “Verdunkelung” ein RIESEN Unterschied. Idiotisch, die Werbung so zu gestalten, dass das nicht mal klar ist!

    Es wird kurz erwähnt, dass ein Asteroid aufgeschlagen sei (weit weg, sodass keine sofortigen Auswirkungen zu spüren sind). Damit ist klar, dass sich dadurch extrem viel Staub in der Atmosphäre gesammelt hat und die Sonne sehr an Kraft verliert. Vielleicht vergleichbar mit dem Riesenasteroiden, der vor 65 Mio. Jahren die Dinosaurier aussterben liess. Die ja nicht direkt wegen des Asteroidenaufschlags ausstarben, sondern an deren Auswirkungen, der Sonnenverdunkelung (s. oben was passiert) Und es ist doch sehr seltsam, dass im Buch hier Kartoffeln (als eine der einzigen Pflanzen wachsen sollen) – denn schliesslich gedeihen sie auch nur durch Fotosynthese. Pilze scheinen mir eher wahrscheinlich, aber nach 27 Jahren sollten auch diese langsam eingehen, da weder eine Symbiose mit Pflanzen möglich ist, noch die durch den Verfall der Pflanzen freigewordenen Nährstoffe ewig reichen.

    Was fressen die PFERDE ? Pilze? Ha ha

    JEDES KIND WEISS, DASS NUR DURCH DEN SONNENSCHEIN LEBEN AUF DER ERDE MÖGLICH IST.
    (Natürlich gibt es Organismen, die anders funktionieren, aber die lasse ich der Einfachheit halber weg) Also was soll das absurde Setting? Nur die kleinen Tiere überleben (so, wie zu Zeiten der Dinosaurier, bzw deren Ende.) Es dauerte Millionen von Jahren, bis sie wieder eine Grösse von mehr als einem Meter erreichten. Dass Menschen so etwas überleben (die viel zu gross sind) ist praktisch ausgeschlossen. Zwar nimmt der Autor einen anderen Planeten (die zwei Monde!) Aber die Voraussetzungen/Folgen sind die gleichen.

    Es ist schade, denn es nimmt einen grossen Teil der “Realität” der Geschichte. Was ich bei Anne Rice so schätzte: die Vampire sind eingebettet in die menschliche Geschichte und erscheinen umso realer.

    ABER: Trotzdem lese ich weiter, denn es ist spannend und witzig.

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  21. Ergil

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    Hallo zusammen,

    zwei Dinge vorab:
    Ich habe das Buch als Hörbuch bei audible.
    Ich habe mir erst etwa 1/3 des Buches anhören können. Unter Umständen werde ich daher meine Bewertung ggf. noch einmal anpassen.

    Wer die lange Fassung nicht lesen möchte hier mein Fazit:
    Weniger als einen Stern kann man nicht geben daher ist ein Stern immer geschenkt. (1 Stern)
    Story: simple Rachegeschichte, jedoch ein wenig origineller (0,5 Sterne)
    Charaktere: Flach keine Entwicklung erkennbar (kein Stern)
    Dialoge: grauenhaft (kein Stern)
    Die besten Momente: wenn niemand redet oder denkt sondern sich nur etwas passiert (in der Regel eine detaillierte Beschreibung wie jemand getötet wird oder es zumindest versucht wird). (0,5 Sterne)
    Die Welt: schön beschrieben, sodass man tatsächlich ein grobes Bild im Kopf hat! (1 Stern)

    Der Schreibstil:
    Der Schreibstil ist wirklich gut. Da ich wie gesagt das Hörbuch höre, kann ich nichts dazu sagen wie gut es sich liest. Aber ich kann mir vorstellen, dass man das gut lesen kann. Ein bisschen französisch Kenntnis wird aber Voraussetzung sein, da die Charaktere einige Worte französisch aussprechen und die Namen, ob Charakter- oder Städtenamen ebenfalls französisch anmuten. Daher empfehle ich das Hörbuch nur zu hören, wenn man damit kein Problem hat. Es fällt mir persönlich schwer mir die Namen zu merken. Das ist beim selbst lesen bestimmt einfacher. Mit der vulgären Sprache muss man auch erst einmal zurecht kommen.

    Das Hörbuch:
    Gut gelesen, aber anstrengend zu hören. Das zum einen an der rauen Stimme und zum anderen den ständigen Schimpfwörter und französischen Namen und ausdrücken liegt. Lest es am besten selbst, wenn die Möglichkeit besteht. Da ich viel Zeit mit Autofahren verbringe habe ich leider keine Zeit zum lesen.

    Die Story:
    Nun ich will hier nicht spoilern. Daher versuche ich meinen Eindruck zunächst grob festzuhalten. Und hier kommt die größte Schwäche von Das Reich der Vampire hervor: wo hat der Protagonist (ob er nun ein guter oder ein böser ist, ist Ansichtssache) eigentlich das alles gelernt?
    Warum der Protagonist bei der Name des Windes eine bestimmte Handlung vornimmt oder unterlässt wird in der Regel erklärt und sei es nur mit: er ist grün hinter den Ohren. Wo er jedoch die Erfahrung mitbringt, sind die Ergebnisse seiner Handlungen beeindruckend. Entweder ist mein Hörbuch defekt oder das Kapitel wo er gelernt hat wie man einen Vampir tötet wurde einfach mit einem timeskip über viele Jahre einfach ausgelassen. In einem Moment bekommt er sein Schwert und sein Pferd, gibt dem Schwert sogar einen Namen, im nächsten Kapitel reitet er durch den Wald, es scheinen Jahre vergangen zu sein und er hat ein anderes Schwert. Doch warum? War sein altes nicht gut genug? Hat er excalibur seiner Welt aus dem Stein gezogen? Alleine um die Geschichte soweit zu erzählen hat sich der Name des Windes fast ein ganzes Buch Zeit gelassen. Jedenfalls spricht Gabriel von seinem Pferd als sein treuer Begleiter. Im Kampf ist er einem Vampir ebenbürtig, warum das so ist wird aber leider nur zur Hälfte erklärt, aber da wurde leider sehr viel Potential liegen gelassen. Ist also unwichtig, wie er zu dem geworden ist, der er jetzt ist? Der Ausbildungsteil einer Heldenreise dient in der Regel dem Zweck den Charakter des Protagonisten kennen zu lernen und sich mit diesem zu verbinden. Wenn der Protagonist jedoch im nächsten Kapitel sterben würde, würde ich nur mit den Schultern zucken, da ich keine Verbindung der Handlung zu dem Charakter erkennen und mich auch sonst nicht mit dem Charakter verbunden fühle. Vielleicht wird das Thema in den übrigen zwei Drittel des Buches, die ich noch nicht kenne, ja noch erklärt. Aber bis hierhin ist es etwa so als hätte man sich Star Wars eine neue Hoffnung angeschaut, dann dort aufgehört zu schauen wo Luke die toten Jawas findet und dann schaltet man Rückkehr der Jedi-Ritter ein und sieht zu wir Luke mit seinem Lichtschwert Han Solo rettet. Woher er die Fähigkeiten hat wird nur klar wenn man gesehen hat, dass er von Yoda und Obi-Wan gelernt hat.

    Die Charaktere und die Charakterentwicklung:
    Der Vergleich mit der Name des Windes hat die Messlatte aus meiner Sicht unglaublich hoch gelegt. Wer “Der Name des Windes” gelesen hat, ist es gewohnt, dass jeder Dialog durchdacht ist und jeder Charakter einen gewissen Tiefgang mitbringt. Manche sind nett, andere sind nicht. Manche sind klug, andere unnahbar und so weiter.
    Der Protagonist von der Name des Windes, Kvothe, muss noch eine Menge lernen und ist, wenn auch hochbegabt, bestimmt nicht fehlerfrei.
    An dieses Niveau reicht “Das Reich der Vampire” jedoch bei weitem nicht heran. Die Dialoge sind durchsetzt von Schimpfwörtern und schrill. Dabei spielt es keine Rolle wer spricht: ein Vampir? Ein Vampirjäger? Ein Priester? Eine Mutter? Ein Vater? Ein Soldat? Alle benehmen sich, als ob sie sich gleich gegenseitig an die Kehle gehen wollten, selbst wenn sie auf der selben Seite kämpfen. Es macht keinen Sinn wenn man seine Freunde, Konkurrenten und Feinde so ziemlich die selbe Behandlung zukommen lässt. Alle werden zunächst von jedem beschimpft, nur Feinde werden nach Möglichkeit umgebracht. Ab und zu werden aber auch ein paar “Unschuldige” zufällig zum Opfer. Die Charaktere kommen dabei leider gar nicht zur Geltung.

    Gabriel hingegen kann schon alles, klar bekommt er auch einmal was ab, aber er kämpft unglaublich gut. Für mich ist die Heldenreise hier aber nicht komplett: von wem hat er das gelernt? Er wurde einem Test unterzogen, ja, aber war sein Prüfer auch sein Lehrer? Oder gab es noch weitere? Warum reitet er alleine durch den Wald anstatt mit seinen Waffenbrüdern an der vorderster Front zu stehen? Gut möglich, dass das noch erklärt wird, aber meine Motivation, sich bis dahin diese übertrieben vulgären Dialoge anzuhören hält sich dann doch in Grenzen.

    Die Welt:
    In die Welt kann man sich sehr gut einfinden und manch eine Charakterschwäche auch aus der Umgebung ableiten und daher zum Teil auch verzeihen: natürlich drückt es aufs Gemüt, wenn es tagsüber so dunkel ist, dass selbst der schwächste Vampir die Sonne nicht fürchten muss. Eigentlich ein Wunder, dass es noch Menschen in der Welt gibt. So wie die miteinander umgehen sind die Vampire eigentlich das kleinere Problem…

    Der Spannungsbogen:
    Ruhige Phasen gibt es kaum, auch hier wäre eine ausgiebige Ausbildungsphase den Charakteren zugute gekommen. Gefühlt taucht alle fünf bis zehn Minuten ein neuer Vampir auf, der erledigt werden muss und auch wird. Die konstante Action finde ich nicht schlecht, nur fragt man sich: wozu braucht die Menschheit einen mysteriösen heiligen Gegenstand um die Vampire zu vernichten, wenn der Held alle fünf Minuten einen erledigt? Er ist ja nicht der einzige mit einem silbernen Schwert, sondern es gibt noch mehr von seiner Sorte. Wenn die alle so gut ausgebildet sind wie er, müsste der Kampf doch ausgeglichen sein? One man Army + Godmode. Hier und da bricht er sich zwar auch Mal ne Rippe, aber hey morgen ist das schon wieder verheilt, kein Grund zur Panik!

    Dies alles hier spiegelt meine Meinung wieder. Wenn euch das Buch Spaß macht, lasst es euch nicht nehmen!

    Mein Fazit: ich bin enttäuscht, gerade das Hörbuch kann ich nicht empfehlen. Die Story werde ich mir jetzt antun in der Hoffnung, dass sich das bessert.

    Hinweis: ich habe diesen Text auf meinem Smartphone getippt und bitte fehlerhafte Grammatik und/oder Autokorrekturen zu entschuldigen.

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  22. Blixa68

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    Langweilig, eine schier endlose Qual diese Buch zu lesen, dass man sich wünscht die Vampire würden einen holen.

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  23. Veronika

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    Großartige High Fantasy. Hier stimmt wirklich alles. Das Setting, die Charaktere und die Story. Als Leser taucht man ein in eine Welt voller Kälte und Verzweiflung. Aber dazwischen findet sich der sture, fluchende ‘Drecksack’ Gabriel de Leon, der niemals den leichten Weg geht, wenn der schwere doch der richtige ist.

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  24. marpije

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    Gabriel de Leon erzählt uns seine Lebensgeschichte , Lebensgeschichte voll mit Vampiren und anderen Monstern, aber auch eine Geschichte wo der menschliche Gefühle immer auf die erste Stelle stehen, wo Hass ist nur ein kleines Schritt von leidenschaftlicher Liebe entfernt, wo die Glaube führt zum Aufopferung , wo der Freundschaft bedeutet mehr als Leben und wo der Hoffnung stirbt nie.

    Unglaublich gutes Buch, nicht nur wenn geht um die fantastische Story , nein der Autor hat hier viel mehr zum Licht gebracht, die Abgründe von Menschen und die ganze Grausamkeiten welche die sich tuen, aber auch die gute was in jeder Mensch schlummert ist hier mit großen Schrift geschrieben, das Buch ist voller Kontrasten und in diesen steckt die Stärke, das ist nicht nur Vampir Geschichte das ist berührende Geschichte über uns Menschen und über das was wir können aus purer Liebe und Leidenschaft schaffen- die Glaube versetzt die Bergen .

    Fesselnd von die erste Seite, mit überraschenden Wendungen, brutal, dunkel, beklemmend und finster und doch die ganze Zeit hinter das ganzen bösen ist sehr viel Zärtlichkeit und viel Liebe versteckt und der Hoffnung zieht sich wie die filigrane Faden von Spinnennetz durch das ganze Buch.

    Noch eine Sache ist den Autor hier gelungen- egal ob Bösewicht oder gute Charakter, alle sind genau und detailliert beschrieben und durch sein raues, direktes Schreibstil die Personen sind mir sehr nach und alle tief ins Herz und Kopf gewachsen.

    Ein unvergessliches Buch welche durch sein Spot und Derbheit tief berührt !!!! MEISTERWERK!!!

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  25. Poldis Hörspielseite

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    Seit sieben Jahren haben Vampire die Kontrolle über weite Teile des Reiches Elidaen, nur wenige Gegenden sind noch von Menschen bewohnt. Gabriel de Leon ist in einem solchen Dorf aufgewachsen, muss seine Heimat aber verlassen und kommt in San Michon an, aus dem der geschwächte Orden der Silberwächter den Kampf gegen die übermächtigen Vampire und ihren klugen König aufrecht hält…

    Der US-amerikanische Autor Jay Kristoff hat unter anderem mit seiner erfolgreichen „Nevernight“-Serie bereits viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen, nun hat er mit „Das Reich der Vampire“ den Start einer neuen Reihe auf den Weg gebracht. Und dafür hat er eine ganz eigenständige, düster-faszinierende Welt geschaffen. Den Vampir-Mythos interpretiert er dabei auf sehr gelungene Weise und fügt den mystischen Wesen interessante Aspekte hinzu, besonders die machtvolle und düstere Wirkung der Nachtgestalten kommt dabei sehr gut zur Geltung. Auch der Mythos um die Machtergreifung vor fast drei Jahrzehnten wird dabei natürlich thematisiert und gemeinsam mit weiteren Hintergründen der Welt immer weiter verfeinert, was die erdachte Welt noch nahbarer und unmittelbarer wirken lässt. Die vorherrschende Stimmung ist durchgängig sehr dicht und düster, was den Spannungsbogen des Buches gekonnt unterstützt.

    Dieser baut sich sehr schnell auf und präsentiert schnell eine spannende Handlung, schon früh werden sehr packende Momente geschildert und andere Reizpunkte gesetzt. Ich mag, dass es während der Geschichte auch vergleichsweise entspannte Passagen zu lesen sind, die sich aber dennoch unterhaltsam gestalten und beispielsweise einen genaueren Blick auf die Charaktere und ihre Beziehungen erlaben. Überhaupt sind die Figuren sehr ausführlich und detailgetreu ausgearbeitet und bringen sehr gelungene Facetten mit ein, wobei neben Gabriel noch weitere wichtige Figuren in den Mittelpunkt gestellt werden. Insbesondere Astrid mit ihrem tragischen Hintergrund und der vielen angestauten Wut ist eine sehr interessante Figur.

    Sehr gelungen konstruiert, mit vielen packenden Momenten versehen, flüssig und spannend geschrieben – „Das Reich der Vampire“ ist ein großartiger Auftakt der neuen Reihe. Grandios, wie viele feine Details dabei sehr stimmig ineinandergreifen und in der düsteren Horror-Szenerie immer wieder ein Funken Hoffnung auftaucht. Trotz des großen Umfangs verging die Zeit beim Lesen wie im Fluge.

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  26. kathis.books

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    Darum gehts:
    Das Buch entführt den Leser in ein dunkles Reich, in dem die Vampire auf dem Vormarsch sind. Der junge Gabriel de Leon tritt dem sogenannten Orden der Silberwächter bei, deren Aufgabe es ist dieses Reich zu verteidigen. Von da an erzählt er seine Lebensgeschichte.

    Meine Meinung:
    Dem Buch sah ich mit einer Mischung aus Vorfreude und Respekt entgegen. Vorfreude auf ein hoffentlich weiteres Highlight des Autors und Respekt vor dem über 1000 Seiten langen Wälzer. Und was soll ich sagen? Ich habs geliebt! Die Welt ist absolut düster und grausam, schonungslos und gefährlich, es wird am laufenden Band geflucht und der ein oder andere blutige Kampf bestritten. Das muss man mögen, aber ich fands einfach episch. Die Geschichte wird von Gabriel selbst erzählt und mit einigen Zeitsprüngen. Ich hab ein wenig gebraucht um reinzukommen, war dann aber vollends gefesselt. Die Erzählweise ist eher langsam und es gibt definitiv Passagen, wo nicht viel passiert, aber in dem Fall hat mich das absolut nicht gestört, weil mich einfach andere Dinge, als nur Action oder Spannung an die Geschichte gefesselt haben. So wie Welt selbst, die der Autor unglaublich bildgewaltig beschreibt und über die ich immer mehr erfahren wollte. Und Gabriel, der mir zwar nicht immer nur sympathisch war, aber der mich durch seine Ecken und Kanten, seine Vielschichtigkeit und durch seine Entwicklung im Laufe der Geschichte begeistern konnte. In der Geschichte steckte noch viel mehr als nur die düstere Welt der Vampire. Denn es geht auch um die Wichtigkeit von Familie und Freunden, um Hoffnung und natürlich um Liebe. Aber bitte lest selbst…

    Fazit:
    Ein düsterer und fesselnder Auftakt und mal eine ganz andere Art Vampirroman. Ich brauche unbedingt mehr von dieser epischen Welt und kann Band Zwei schon jetzt kaum abwarten.

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  27. stefanb

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    Eine sterbende Welt und nur eine Hoffnung, die den Namen Gabriel de León trägt. Doch wer ist eigentlich Gabriel? „Er ist ein Schwertfechter des Großreichs.“ [166] Warum so bescheiden? „Er ist der größte Schwertfechter des Silberordens aller Zeiten.“ [205]
    „Das Reich der Vampire“ von Jay Kristoff entführt uns in eine dunkle Welt. Hier gibt es keine glitzernden Vampire. Und hier geht es auch brutal und derb zur Sache. Flüche dürfen da nicht fehlen. Der Schreibstil ist bildgewaltig. Kristoff schafft es, dass man bei diesem düsteren Werk stets gefesselt ist. Die Szenen dieser komplexen Welt kann man sich gut vorstellen und die Charaktere sind äußerst gut herausgearbeitet.
    „Die Toten empfinden wie die Tiere, erscheinen wie die Menschen, sterben wie die Teufel.“ [15]
    Was mich an diesem Auftaktband besonders begeistert sind nicht nur die Wendungen, sondern auch die neuen und kreativen Einfälle, welche durch den Autor eingearbeitet wurden. So kann der Rausch des Blutes durch das Rauchen des Blutes erreicht werden. Silber ist zwar weiterhin Gift für jeden Vampir. Aber eine Schutzrüstung tragen die Silberwächter nicht. Vielmehr lassen sie sich mit Silber tätowieren.
    „Gott hat mich nicht gewollt. Und der Teufel hatte Angst, das Tor zu öffnen.“ [186]
    Atmosphärisch dicht und mit gekonnten Kniffen begeistert das epische Fantasy-Werk. Optisch kommt es nicht minder daher. Dazu gibt es zahlreiche Illustrationen. Ein Highlight, man kann es nicht anders sagen.

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  28. Marc Romboy

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    Wir begleiten Gabriel de León durch sein Leben und erzählt seine Geschichte als Bleichblut. Die Länder werden nämlich nach und nach immer mehr von den Vampiren bedroht und es kommt zum Tagestod.

    Zuerst möchte ich sagen, dass ich Vampirgeschichten meistens nicht mag, ich finde es einfach klischeehaft und ausgelutscht, aber als ich gesehen habe, dass mein aller liebster Lieblingsautor Mr. Jay Kristoff such das Thema zu eigen macht musste ich es lesen! Mir war nämlich klar, dass er bestimmt sein eigenes Ding daraus macht.
    Und das hat er wahrhaftig! Es war eine fenomenale Reise und ich fand’s mega!
    Das Buch ist immer wieder mit Illustrationen gespickt, die wunderschön sind und das ganze nochmal aufwerten!
    Die Charaktere sind wieder total speziell und interessant.
    Die ganze Aufmache ist wieder besonders weil nicht einfach die Geschichte durch gerattert wird sondern verschiedene Zeitzonen abwechselnd in den Vordergrund rutschen.
    Die Handlung ist mal wieder geprägt von Blut, Spannung und Plottwists, was das Erlebnis einmalig macht.
    Der Schreibstil ist halt Jay Kristoff, ich denke es ist Geschmacksache, weil er sehr direkt und geradeheraus ist und nicht so “harmlos” wie die meisten. Ich mag diese direkte Sprache sehr und würde mal wieder nicht von Jay Kristoff enttäuscht! Man sieht wieviel Arbeit,Gedanken und Liebe in dem Buch stecken! (Sowohl bei Gestaltung als auch der Geschichte selbst)

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  29. Sonja De-Ville

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    Was für ein Buch. Fesselnd ab der ersten Seite. Wunderschön in der Ausstattung mit einigen Bildern und einer Landkarte. 1020 Seiten Spannung pur, natürlich speziell für Fantasyfans, aber nicht nur. Wer Thrill, Mysterie und fesselnde Erzählkunst liebt, sollte sich mit diesem Buch bereichern.

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  30. Tascha

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    Band 1 einer Trilogie.

    Kirche und göttliche Themen werden stark thematisiert. Menschen, die dem Glauben nahe stehen, könnten verschreckt werden. Kraftausdrücke und Flüche fallen mehrmals. Wer das nicht mag, sollte es meiden.

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    Vor 27 Jahren ging die Sonne unter und der Tagtod bahnt sich seinen Weg durch die Menschen. Vampire weilen unter den Menschen und können sich von nun an unter ihnen bewegen. Der schwarze Tod breitet sich aus und verschlingt jeden und alles mit sich. Der junge Gabriel de León muss seine Heimat verlassen und nach San Michon reisen, woraufhin er dem Orden der Silberwächter beitritt. Dabei ahnt er noch nicht, dass er einer der größten Legenden überhaupt wird.

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    Bereits in den ersten Seiten war ich schon total gebannt und habe jedes einzelne Wort verschlungen. Jeder der mich kennt weiß, dass ich Bücher normalerweise in sehr wenigen Tagen durchlese und regelrecht verschlinge. Doch dieses Buch brauchte 4 ganze Wochen, bis ich es bezwang. Das hatte rein garnichts damit zu tun, dass ich es zu langweilig oder zu langwierig fand, nein. Ich MUSSTE mich auf jedes einzelne Wort konzentrieren, jede einzelne Seite verinnerlichen. Es war regelrecht ein Zwang. Ich bin so berauscht von dem Schreibstil und von der Geschichte.

    Wirklich jeder Charakter, selbst der unwichtig erscheinende Nebencharakter bekommt seine Geschichte und einen festen Platz im Herzen. Die Charaktere sind wunderbar ausgereift und selbst einen Charakter, den man evtl. nur 2 Seiten lang begleitet, bleibt im Gedächtnis.

    Während der Geschichte erzählt Gabriel seinen Lebensweg von einem zarten Alter von 15 bis zu einem rosigen Alter von 32 Jahren. Wir leiden, hassen, fiebern, heulen mit und so viele weitere Emotionen. Macht euch bereit, alles zu durchleben während ihr den Worten von Gabriel lauscht.

    Jay Kristoff schreckt nicht zurück, das scheinbar undurchtrennbare Band zu durchtrennen. Nein, hier wird nicht jeder Charakter von dem unscheinbaren Gesetz “Nein, der/die stibt nicht” beschützt, nein. Ganz im Gegenteil. Während man das Buch liest, steht man stets in der Sorge mit “Oh Gott, bitte nicht!”. Ich finde er übertrifft so vieles und ich habe einen regelrechten “Crush auf sein Hirn”.

    Aber da ich bekanntlich ein Fan von kürzeren Rezensionen bin und ich an dieser noch Tage, oder auch Wochen schreiben könnte, muss ich hier einen fatalen Schnitt machen und einfach nur sagen: LIEST. DAS. BUCH.

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    Dieses Buch übertrifft für mich so viele andere Bücher die ich bisher gelesen habe. Noch nie in meinem Leben habe ich ein Buch so regelrecht verinnerlicht und aufgesaugt. Wie man unschwer erkennen kann, liebe ich jedes einzelne Wort. Kein Wort war zu wenig und kein Wort zu viel.

    Man muss den Stil des Buches mögen und wenn man bereits ein Fan von Jay Kristoff ist, kommt man nicht an diesem Schätzchen vorbei.

    Allerdings muss ich noch erwähnen.. Wer ein Problem mit Kraftausdrücken (die mehrmals in seinen Büchern vorkommen) oder ein Problem mit Glaubensdarstellung hat, sollte die Finger von diesem Buch lassen. Das würde dem Buch und der Person die ein Problem mit solchen Dingen hat, nicht gerecht werden.

    Aber ansonsten. Liest. das. Buch.

    Ich liebe es!

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  31. lauras_garden_of_books

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    „Es gibt eine Zeit der Trauer, eine Zeit der Lieder und eine Zeit für die Erinnerung, in der wir voller Zärtlichkeit an alles denken, was vergangen ist. Aber es gibt auch eine Zeit für das Töten. Eine Zeit für Blut, eine Zeit für Zorn und eine Zeit, um die Augen zu schließen und das zu werden, was der Himmel für uns vorgesehen hat.“
    (eBook-Seite 644)

    Episch, düster, mitreißend! ??????????

    Vampirgeschichten sind eigentlich überhaupt nicht Meins; aber wenn Jay Kristoff sie geschrieben hat, muss ich sie lesen!
    Und was soll ich sagen? Ich bin überwältigt und begeistert!!!

    Gabriel de León ist gefangen. Gefangen in einer Zelle mit einem Vampir. Und er soll seine Lebensgeschichte erzählen. Angefangen bei seiner Kindheit, seiner Zeit als Schüler im Orden der Silberwächter, von der Begegnung mit seiner großen Liebe und seiner Rolle bei der Suche nach dem Heiligen Gral. Des Grals, der die Erlösung bringen soll. Denn vor 27 Jahren ist Dunkelheit über das Land gekommen und die Vampire verwüsten das Land…

    Jay Kristoff besitzt eine Kunstfertigkeit, einen in die Geschichte hineinzuziehen. Wir bekommen hier keine chronologisch erzählte Geschichte, sondern bewegen uns auf vielen Zeitebenen, zwischen denen immer wieder gewechselt wird. Bruchstückhaft ergibt sich so ein Gesamtbild, bei dem einige Fragen im Laufe des Buchs beantwortet werden und Andere immernoch offen bleiben.
    Kristoff spielt mit der Geduld des Lesers, indem er oft Andeutungen macht, dann aber in eine andere Zeitebene wechselt und man sich vor Spannung die Fingernägel abkaut und man einfach nichts anderes tun kann, als weiterzulesen.
    Die Geschichte ist nichts für schwache Nerven, es wird ganz schön brutal und blutig, es wird abgöttisch geflucht und ein dreckiges Mundwerk an den Tag gelegt. Wer „Nevernight“ gelesen hat, kennt das schon. Bei „Das Reich der Vampire“ legt Kristoff aber noch mal eine Schippe drauf. Der Humor bleibt aber auch nicht auf der Strecke, ganz im Gegenteil – mit Sarkasmus und schwarzem Humor wird hier nicht gegeizt.
    Und es gibt einige Formulierungen, bei denen ich mir dachte „DAS kann nur Jay Kristoff“ und hab ihn dafür so gefeiert ????

    Ich glaube, wer „Nevernight“ geliebt hat, der wird auch dieses Buch lieben. Wem „Nevernight“ schon etwas zu hardcore war, der sollte die Finger vom Vampir lassen.
    Ich gehöre zur ersten Kategorie und hab dieses Buch, die Art wie die Geschichte erzählt wird und die Charaktere GELIEBT!!!

    Unbedingt erwähnen möchte ich auch die Hörbuch-Vertonung!!! Robert Frank hat schon „Nevernight“ mega genial eingelesen und hier ist es nicht Anders; Robert Frank hat so ein Talent, der Geschichte und den Charakteren Leben einzuhauchen – ich kann es nur vom ganzen Herzen empfehlen!! Auch der Übersetzerin Kirsten Borchardt gebührt großes Lob und größter Respekt! ??

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  32. Astrid Letannas Bücherblog

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    Das hier ist eins der Bücher, auf das ich mich im Vorfeld mega gefreut habe. Es handelt sich hier um den 1. Teil einer Reihe. Der Autor hat in einem Interview gesagt, dass es eine Trilogie wird, wobei ich jetzt bei Goodreads insgesamt 5 Bücher gefunden habe.

    Erzählt wird die Handlung aus der Sicht Gabriel de León, einem Silberwächter. Besonders interessant dabei ist, dass dieser sich aktuell in einem Gefängnis der Vampire befindet und seine Geschichte als Interview also in Rückblenden dargestellt wird. Dabei springt er zwischen verschiedenen Zeitpunkten hin und her und erzählt seine Geschichte nicht chronologisch.

    Die Geschichte ist düster, brutal und episch, aber auch tragisch und dramatisch. Eine wirklich interessante und gelungene Mischung, die mich trotz der über 1000 Seiten fast immer fesseln konnte. Die Sprache, die der Autor benutzt, ist teilweise recht vulgär, passt aber zu den Charakteren.

    Die Handlung erstreckt sich über viele Jahre und fängt mit dem 15-jährigen Gabriel de León an wie er zum Orden der Silberwächter kommt. Hauptaugenmerk liegt bei dem Kampf gegen die Vampire. Im Laufe der Zeit lernt Gabriel immer wieder neue Menschen kennen, verliert aber auch einige.

    Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gerne klassische High Fantasy mag. Der Autor hat es wieder einmal geschafft, mich mit seinem Werk zu überzeugen. Für mich war das Buch auf jeden Fall ein Highlight und bekommt die volle Punktzahl von mir.

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  33. Tjorben L.

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    Es ist schon länger her das ich ein so dickes Buch in kurzer Zeit verschlungen habe – es erinnert wirklich wie von anderen hier beschrieben an Der Name des Windes, ein Stil welcher mir auch schon sehr gefallen hat. Insofern kann ich jedem nur raten zuzugreifen, der endlich mal wieder gute Vampir Romane lesen möchte.

    Ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzungen!

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  34. KataleyaDiamond

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    Puh… was war das bitte für ein Ritt.
    Ich muss erst einmal mein komplettes Kopfchaos sortieren, bevor ich überhaupt hier eine Meinung zu dem wohl dicksten Buch des Jahres aufschreiben kann.

    Nun gut: interessant, verwirrend, komplex, großartig, irreführend, direkt und derb, speziell. In diesem Buch steckt einfach alles drin, man wird regelrecht von der Handlung überwältigt, fiebert mit, staunt, leidet, liebt und freut sich mit den Charakteren und doch überzieht jedes Gefühl eine gewisse Düsternis, die die Lebensgeschichte von Gabriel de León ausmacht.

    Nachdem die Sonne verschwunden und die Nacht mit deren trügerischer Finsternis die Oberhand gewonnen hat, ist nichts mehr, wie es einmal war. Ein normales Leben ist kaum noch möglich, die Menschen leben in ständiger Angst vor den Geschöpfen der Nacht und diese wiederum sehen ihre Chance ihr Reich zu vergrößern und ihre Herrschaft auszubauen. Doch ein Orden, der Orden der Silberwächter, stellt sich ihnen entgegen und gibt alles dafür, das Tageslicht zurückzuholen. Der Glaube ist stark, der Wille überaus groß und die Magie eventuell sogar auf ihrer Seite. Der heilige Gral scheint des Rätsels Lösung zu sein und so beginnt ein überaus gefährliches Katz und Maus Spiel, eine Reise, die für alle ihren Tribut fordert und es bahnen sich Schlachten an, die erst noch gewonnen werden wollen.

    Ich war überrascht als ich „Das Reich der Vampire“ das erste Mal in den Händen gehalten habe. Mit dieser Masse an Seiten habe ich absolut nicht gerechnet und so ist meine Überraschung sehr schnell in Neugier umgeschlagen. Dieses Buch ist auf vielerlei Arten ein wahres Kunstwerk. Zum einen, das Cover. Wie majestätisch und doch auch mit dem Hinweis auf Gefahr kommt es daher. Es scheint genau zu wissen, welch einzigartige Geschichte ihm innewohnt. Unter dem Schutzumschlag findet man ebenfalls ein in Silber geprägtes Wappen und öffnet man den Buchdeckel entdeckt man neben der detaillierten Karte des Reiches Elidaen vorn und der Karte von Gabriels Reise hinten im Buch, immer wieder einzelne ganzseitige Illustrationen, die die Charaktere zum jeweiligen Inhalt genauestens wiedergeben. Absolut umwerfend und grandios gezeichnet von Bon Orthwick und meiner Meinung nach definitiv eine große visuelle Hilfe für das Verständnis.

    Wer den Film „Interview mit einem Vampir“ kennt und liebt, kommt in diesem Buch voll und ganz auf seine Kosten, denn auch hier wird die Geschichte als ein Interview begonnen und die Handlung somit nach und nach auf- und ausgebaut. Gabriel de León blickt hierbei auf die verschiedensten Stationen seines Lebens zurück, währenddessen ein Eisblut alles aufschreibt, zwischenfragt und mehr oder weniger geduldig zuhört. Einzig die Zeitsprünge haben meiner Meinung nach etwas Verwirrung gebracht, denn die chronologische Reihenfolge hält Gabriel nicht immer ein.

    Es war durchaus interessant seine Entwicklung, immer hin war Gabriel zu Beginn gerade einmal 16 Jahre alt, und auch die der anderen Charaktere mitzuverfolgen. Manche von ihnen sind mir sehr ans Herz gewachsen, wurden mir ziemlich schnell wieder entrissen oder haben schlussendlich ihr wahres Gesicht gezeigt.

    Das Ende dieses ersten Buches der Trilogie hat mich ziemlich überrascht und macht definitiv neugierig auf die Fortsetzung.

    Ich kann euch das Buch empfehlen, wenn ihr einen komplexen Weltenbau und tiefgründige, individuelle Charaktere mögt, vor einer weitverzweigten Handlung, derber, teils vulgärer Sprache und jeder Menge Blut nicht zurückschreckt.

    Für mich bleiben noch einige Fragen und Rätsel offen, ich könnte mir vorstellen, dass man bei einem zweiten oder dritten Lesen noch viel mehr Details herausfindet, als man beim ersten Lesen aufnehmen konnte. Auch bin ich mir fast sicher, dass Jay Kristoff noch die ein oder andere Überraschung für uns bereithält und die Folgebände gewiss noch eine Steigerung erfahren.

    Von daher gibt es von mir für dieses Prachtstück von Buch

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  35. Meliha K.

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    Der Tagestod bedeckte den Himmel wie ein dunkler Nebel und Kreaturen, die die meisten Menschen nur für gruselige Geschichten hielten, wagten es nun, auch tagsüber Menschen zu jagen – besonders die Vampire, denen das übrige magere Tageslicht kaum etwas anhaben kann.

    27 Jahre nach dem Tagestod sieht es für Gabriel nicht gut aus und er muss seine Lebensgeschichte erzählen und welche Erfahrungen er mit Vampiren gemacht hat. Seine Geschichte beginnt dann mit dem knapp sechzehnjährigen Gabriel, der in den Orden von San Michon aufgenommen wird. Der Orden der Silberwächter bekämpft schon seit langer Zeit Vampire und ihre Besonderheit ist, dass die Mitglieder die Söhne von Vampirvätern und menschlichen Müttern sind und daher über körperliche Stärke und besondere Fähigkeiten verfügen – Gabriel ist einer von ihnen.

    Dann erzählt Gabriel noch von der Zeit, als er zweiunddreißig war, schon lange ein berühmt-berüchtigter Vampirjäger. Ich fand diesen Gegensatz zwischen den Erzählsträngen wirklich sehr gelungen: Auf der einen Seite der stürmische Lehrling, der noch dabei ist, sich selbst kennenzulernen und sich beim Orden beweisen möchte, weil er spüren kann, dass die Jagd auf Vampire seine Bestimmung ist, und auf der anderen Seite der erschöpfte Krieger, der seinen Glauben verloren hat, nachdem er schon so viel Mist erleben musste. Wie kam er dahin und was hat er in der Zwischenzeit erlebt, was ihn so abgehärtet hat und zu einem Pessimisten werden ließ?

    Ich fand die Geschichte wirklich sehr spannend und mochte den Schreibstil, es war manchmal schon ziemlich düster und blutig, dazu fallen eine Menge Kraftausdrücke und sehr starke Beleidigungen, die ich oft sehr amüsant fand. Es passt auf jeden Fall alles gut zusammen. Einiges kann man schon etwas erahnen, aber vorhersehbar ist das Buch sicher nicht. Es hat zwar viele Seiten, aber es wird auch nie langweilig und man schafft das Buch schneller als erwartet. Während des Abenteuers trifft man viele Weggefährten, aber bei diesen tödlichen Zeiten wird man einige auch wieder verlieren. Vom Ende hätte ich einen Ticken mehr erwartet, aber ich bin auf jeden Fall schon sehr gespannt, wie es weitergeht und hoffe auf viele weitere Antworten, denn von dieser Welt habe ich noch lange nicht genug gesehen.

    Die Illustrationen im Buch fand ich auch sehr schön, sie sind auch eine gelungene Ergänzung zur Geschichte. Und man hat zu so ziemlich jeden Charakter ein Gesicht und die haben auch immer gut zu meinen Vorstellungen gepasst.

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  36. jacki-brown

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    Das Cover hat mich magisch in den Bann gezogen. Diese detaillierten Zeichnungen als Umrandung des Titels sind wirklich schön anzusehen.
    Die Geschichte beginnt damit, dass der letzte Vampirjäger von einem Vampir gefangen genommen wird und der Vampir seine Lebensgeschichte hören will. Das erinnert zunächst an mein absolutes Vampirlieblingsbuch „Interview mit einem Vampir“ von Anne Rice. Aber das ist auch nur auf den ersten 100 Seiten so, danach erhält die Geschichte ihren eigenen lesenswerten Charakter.
    Der Autor erzählt mit einer Leichtigkeit die Begebenheiten aus der Erinnerung des Vampirjägers Gabriel de León, dass man nicht mehr als Leser das Buch in der Hand hält, sondern in der Handlung hineingezogen wird. Das ist echte Erzählkunst und lässt das Buch, mit den über tausend Seiten, eher wie ein kleines Buch erscheinen.
    Die Geschichte um Gabriel ist spannend, brutal aber auch herzergreifend. Als Leser lernen wir den jungen Gabriel mit seiner jugendlichen Leichtigkeit kennen bis er zu dem letzten Silberwächter wird.
    Manchmal hätte ich mir mehr Spannung gewünscht, da einige Abschnitte sehr zäh zu lesen waren, aber trotzdem ein toller Auftakt der Reihe.

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  37. hapedah

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    Gabriel de León ist der letzte Silberwächter, gefangen in einem Turmverlies erzählt er einem Chronisten der Vampir-Herrscherin seine Lebensgeschichte. Bereits in seiner Kindheit verdunkelte sich der Himmel, seitdem sind die Tage kaum heller als die Nächte, Vampirclans haben sich ausgebreitet und den Menschen ihren Lebensraum streitig gemacht. Der Orden der Silberwächter versammelt Halbblüter, die von ihren vampirischen Vätern die übernatürliche Stärke geerbt haben – als Gabriel dem Orden beitritt, ahnt er noch nicht, dass er einmal der berühmteste Kämpfer des Ordo Argentum sein wird.

    “Das Reich der Vampire” von Jay Kristoff ist ein spannender Fantasy-Roman, nachdem mich die Geschichte einmal in ihren Bann gezogen hatte, mochte ich den E-Reader kaum noch aus der Hand legen. Und trotz des gewaltigen Umfangs schien es mir, dass ich gefühlt viel zu schnell am Ende dieses monumentalen Reihenauftakts angekommen war. Mit Gabriel schuf der Autor einen Protagonisten nach meinem Geschmack, er ist kein strahlender Prince Charming, sondern eine Figur, so düster wie seine Umgebung und mit vielschichtigem Charakter.

    Zum Zeitpunkt der Rahmenhandlung hat er seinen einst so starken Glauben bereits verloren und berichtet desillusioniert von seiner Vergangenheit. Immer wieder wechselt die Erzählung zwischen zwei verschiedenen Zeitebenen, so dass der Leser Gabriel sowohl als Jugendlichen bei seinen Anfängertagen im Orden, als auch viele Jahre später, als innerlich gebrochenen Mann, erlebt. Dem Chronisten fiel dabei die Aufgabe zu, vor jedem neuen Abschnitt die Ereignisse des Zeitstrangs mit wenigen Sätzen zusammen zu fassen, so dass ich es leicht fand, mich wieder in die jeweilige Handlungsebene einzudenken .

    Den Hintergrund bildet eine mittelalterliche Fantasy-Welt, geprägt von Dunkelheit und derber Umgangsweise – entsprechend rauh ist auch die Sprache gestaltet – man könnte beinahe behaupten, das Buch wäre nur halb so dick, wenn man sämtliche Schimpfwörter weg ließe. Doch meiner Meinung nach würde das Werk dadurch verlieren, für mich ist Gabriels Geschichte stimmig und authentisch dargestellt, in meinen Augen passt jedes Detail und trägt zum absolut fesselnden Gesamteindruck bei. Obwohl der Roman nicht mit einem Cliffhänger endet, finde ich es deutlich spürbar, dass Gabriels Geschichte noch lange nicht fertig erzählt ist und ich freue mich sehr darauf, die Fortsetzung in den Händen zu halten.

    Insgesamt hat mich dieser Reihenauftakt bis zum letzten Satzzeichen hin begeistert, sogar die grafische Gestaltung des Buches ist für mich ein Highlight. Die seitengroßen Illustrationen passen in ihrem dunkel gehaltenen Stil perfekt zum Inhalt, selbst in der E-Book-Darstellung haben die Bilder ihren düsteren, eindrucksvollen Zauber entfaltet und mir so ein noch deutlicheres Bild von Gabriel und den Figuren in seinem Umfeld verschafft. Deshalb kann ich gar nicht anders, als für diesen eindrucksvollen ersten Band eine unbedingte Leseempfehlung auszusprechen.

    Fazit: Mit dem ersten Buch, das ich von Jay Kristoff gelesen habe, hat mich der Autor direkt überzeugt, ich war trotz der großen Seitenzahl bis zum Ende hin gefesselt und bin auch Tage später noch überwältigt und begeistert – die opulent gestaltete Fantasy-Geschichte empfehle ich gern weiter.

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  38. Lythn

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    Dieses Buch ist ein Meisterwerk. Es ist emotional, blutrünstig und Jay Kristoff verherrlicht auch nicht die schlimmsten Eigenschaften von Vampiren.

    Mit den knapp 1.020 Seiten ist es ein ganz schöner Schinken, aber es lohnt sich mit jedem Kapitel – jeder Seite.

    Das Cover finde ich extrem gelungen, ebenso den Farbschnitt meiner Ausgabe von der Bücherbüchse. Man kann sich direkt auf eine düstere Geschichte einstellen. Auch die abgebildeten Bilder gewisser Geschehnisse sind solch eine schöne Abwechslung, welche die Geschichte direkt lebendiger wirken lassen.

    Das auf und ab welches der Protagonist (Gabriel) durchmachen muss ist für den Leser die reinste Folter. Wenn man die bisherigen Bücher von Jay Kristoff kennt – es gibt mehr traurige/schlimme Momente als glückliche 😀

    Dennoch muss einem bewusst sein, dass es der erste Teil einer Dilogie oder Reihe (das bleibt noch abzuwarten) ist und diverse Fragen noch nicht beantwortet werden. Aber gerade dies treibt den Leser dazu, den nächsten Band / die nächsten Bände zu lesen.

    Alles ist allem: Ich habe dieses Buch geliebt und es ein absolutes Jahreshighlight für mich!

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  39. Nike

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    Vor nicht einmal 30 Jahren verdunkelte sich die Sonne und seitdem hat sich das Leben sehr verändert: Viele Pflanzen sind verschwunden, Pilze breiten sich überall aus und Vampire, die bisher nur nachts auftauchten, machen den Menschen nun auch tagsüber das Leben schwer und gewinnen mehr und mehr an Macht. 

    Gabriel de Leon, Sohn einer einfachen Kerzenzieherin, muss unter unglücklichen Umständen feststellen, dass er besondere Kräfte besitzt und wird auf Grund dessen beim Silberorden aufgenommen, um dort gemeinsam mit seinen Ordensbrüdern gegen die Vampire zu kämpfen. 

    Das Buch ist wirklich eine Wucht. Also auch buchstäblich, mit seinen über 1000 Seiten. Es ist wunderschön gestaltet, dass Cover sehr düster, im Inneren eine Karte und vor allem sehr viele tolle Zeichnungen. Die Geschichte selbst ist so vielschichtig, dass ich von diesen 1000 Seiten keine einzige langweilig fand. Im Gegenteil, es war von Anfang bis Ende spannend und ich habe sehr mit Gabriel und seinen unterschiedlichen Weggefährten mitgelitten. Erzählt wird auf zwei Zeitebenen, die von Abschnitt zu Abschnitt wechseln, was die Spannung noch erhöht. 

    Gewöhnungsbedürftig fand ich anfangs ein wenig die vielen Schimpfwörter und Flüche, die aber irgendwie zu der Geschichte dazugehören. Auch die sehr blutigen Szenen, die detailreich geschildert werden, waren mir manchmal etwas zu viel. Aber trotzdem konnte und mochte ich das Buch nicht aus der Hand legen. Es finden sich so viele neue Ideen und Rätsel, die Welt wird so intensiv geschildert, dass ich total in der Geschichte versunken bin. 

    Dieses Buch ist erst der erste von mehreren Bänden und auch wenn ich über die Seitenzahl zuerst etwas erschrocken war, fiebere ich nun doch der Fortsetzung entgegen.

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  40. sandranabel

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    Was für ein fantastisches Buch. Jay Kristoff ist für mich einer der besten Autoren und ich habe fast schon damit gerechnet, dass ihm mit »Reich der Vampire« wieder eine meisterhafte Reihe gelingt, aber das hat all meine Vorstellungen übertroffen. Gut, das Buch hatte über 1000 Seiten, aber ich habe das Gefühl bereits eine ganze Buchreihe samt dazu passendem Blockbuster (gut verfilmt) konsumiert zu haben. Das Setting ist vollkommen einnehmen, düster und sehr facettenreich. Genau wie seine Charaktere es mühelos schaffen zu überraschen und Herzen zu brechen. Die Vielschichtigkeit dieser Geschichte ist ein meisterhaftes Beispiel für Geschichten. Sowohl die Erzählweise als auch der Stil sind fantastisch. Da wir uns hier im Genre Dark Fantasy bewegen, geht es dementsprechend dunkel und brutal zu. Auch diese Aspekte der Geschichte sind so bildlich und meisterhaft in Worte gefasst, dass es sich so anfühlt als hätte man das Buch schon tausend Mal gelesen und wird dennoch von den Plotwendungen vom Stuhl (oder von der Couch) gerissen.

    Ich finde ja, ihr braucht gar nicht länger überlegen und müsst unbedingt zu diesem meisterhaften Titel greifen. Falls ihr jedoch aus unerfindlichen Gründen noch nicht überzeugt sein solltet, werde ich im Folgenden noch etwas detaillierter. (Für Menschen wie mich, die sich von Klappentexten schon gespoilert fühlen ist hier lieber Ende im Gelände.)

    Gabriel de Léon ist einer der bekanntesten Vampir Slasher/ Silberwächter/Held/A** seiner Zeit und für uns erzählt er seine Geschichte. Wir verfolgen dank meisterhafter Erzähltechnik die Geschehnisse in der Gegenwart, die Ereignisse, die ihn zum Mitglied des Ordens der Silberwächter, also quasi der Vampirjäger gemacht haben und die Geschichte … ja, lasst euch davon selbst überraschen. Ich garantiere euch »Das Reich der Vampire« sorgt für einige Überraschungen und unvorhergesehene Wendungen. Dabei begleiten wir Gabriel zu verschiedenen Zeitpunkten mit verschiedenen Weggefährten und natürlich auch veränderten Absichten und Denkweisen. Um das ganze noch etwas spannender (und gemeiner) zu machen, wird natürlich nicht erzählt, was Gabriel verändert hat, sondern man merkt ihm manche Dinge einfach nur an oder bekommt ein paar Andeutungen, die noch mehr Rätsel hervorrufen. Klar, ein Junge und ein Mann sind nicht mehr ein und dieselbe Person, aber dadurch, das zwischen den Erzählungen so viel Zeit liegt, fragt man sich permanent, was ist passiert? Und ich sags euch genau das ist so unfassbar spannend.

    Ich kann euch das Buch auf jeden Fall empfehlen und lege es auch jenen nahe, die noch nichts von dem Autor gelesen haben, das unbedingt nachzuholen. Klar, Geschmäcker sind verschieden und Jay Kristoff gefällt bestimmt nicht jeden, aber ich bin auch Romance Leserin durch und durch und wisst ihr was? Gerade die Space Opera Aurora gehört zu meinen absoluten Lieblingsbüchern. Unbedingt lesen!

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  41. Susi Aly (Magische Momente-Alys Bücherblog)

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    Wenn ich an die Bücher von Jay Kristoff denke, hab ich keine Angst, dass sie mich jemals enttäuschen könnten.
    Den Auftakt seiner neuen epischen Fantasy Reihe „Das Reich der Vampire“ , hab ich förmlich herbeigesehnt. Die Vorfreude war unglaublich groß, da konnten mich auch die 1024 Seiten nicht schocken.
    Doch wird er auch diesmal überzeugen?
    Ich muss ehrlicherweise gestehen, dass ich immer wieder zwischen Ebook und Hörbuch hin- und hergeswitcht bin. Einfach weil ich es immer lesen musste, aber nicht immer Zeit und Ruhe hatte, mich hinzusetzen um entspannt zu lesen.
    Robert Frank liest es einfach großartig.
    Brennend, intensiv und so vielfältig in seinen Tonlagen und Intensität.
    Der Schreibstil des Autors ist unglaublich fesselnd, bildgewaltig und quasi süchtig machend.
    Er webt eine sehr düstere, zerstörerische und melancholische Atmosphäre, die mich quasi unter sich begraben hat.
    Gabriel erzählt uns seine Geschichte.
    Und wie großartig kann bitte ein Charakter sein? Ich bin immer noch den Tränen nah, weil er so tief in mich eingedrungen ,mich zum brennen gebracht und so viel in mir geweckt hat.
    Gabriel ist mutig, großartig, wertvoll und mit so vielen wichtigen Werten gefüllt, dass mir allein das Tränen in die Augen treibt.
    Ein so vielschichtiger Charakter, der mich immer wieder aufs Neue überrascht hat.
    Man trifft daneben auf so viele Charaktere, dass ich sie unmöglich alle aufzählen kann.
    So wandelbar, so einzigartig und vielfältig.
    So magisch und herzergreifend.
    Aber auch düster, brutal und schockierend in ihrer Art.
    Neben Gabriel haben mich vor allem Laure, Chloe und Dior wahnsinnig tief beeindruckt.
    Man kann sie unmöglich in zwei Gruppen aufteilen. Denn sie sind so viel mehr als das. Sie sind das, was die Welt ,aus Ihnen macht.
    Wie sie, Sie herausfordert, prägt und verändert. Wie sie alles von Ihnen nimmt.
    Ich weiß nicht warum, aber diese Story hat mich sofort elektrisiert.
    Gabriel hat sich sofort in mein Herz gebrannt und ich konnte einfach nur gebannt an seinen Lippen hängen.
    Jay Kristoff erzählt uns hier ein wahrhaft schmerzhafte und zerstörerische Geschichte, die, wenn man den magischen Anteil mal wegnimmt, gar nicht mal so sehr von unserer Welt unterscheidet.
    Und das ist vielleicht das überhaupt beängstigende daran.
    Er erschafft hier ein absolut episches und grandioses Setting ,das in seiner Ausarbeitung und Detailliertheit kaum zu übertreffen ist.
    Man hat das Gefühl im Nebel zu waten, Angst, vorwärts zu gehen und immer auf der Hut sein zu müssen.
    Und trotzdem muss man immer weiter vordringen, um alles auszukosten, auch wenn es dabei einen selbst zerstört.
    Diese Story sie bewegt sich.
    Ist einsam, verletzlich und schmerzhaft.
    Aber auch so unglaublich herzergreifend, intensiv und brutal.
    Sie ist blutig und brutal.
    Denn die Menschlichkeit wird komplett ausgesaugt und dem Erdboden gleichgemacht.
    Die Menschlichkeit von allem steht stark im Fokus, dabei werden einem Dinge aufgezeigt, die so schockierend und erschütternd dargeboten werden, dass man einfach keine Worte mehr findet.
    Im Zentrum von allem – Gabriel, der bis aufs Blut für das Richtige kämpft.
    Es gibt Schlachten, zerstörerisch, überwältigend und intensiv.
    Mein Herz wurde mir immer wieder aufs Neue aus der Brust gerissen, weil es emotional kaum zu ertragen ist. Besonders weil auch Aspekte wie Vertrauen und Loyalität zutage kommen.
    Die letztendlich nicht wirklich etwas wert sind.
    Der Wahnsinn ist eine süße Frucht, die Verführung dessen unglaublich stark.
    Nicht jeder schafft es, dieser nicht zu erliegen.
    Die Grundidee ist unglaublich ernst und eindringlich.
    Die Umsetzung rasant, nervenaufreibend und einfach episch und so vielfältig in seinen Nuancen.
    Es spielt keine Rolle, ob du Vampir oder Mensch bist. Es spielt aber wohl eine Rolle, welche Abzweigung du nimmst, ob du dir dein eigenes Sein bewahrst.
    Jay Kristoff lockert es mit seinem Humor unglaublich auf. Ich hab teilweise wirklich Tränen gelacht. Der Sarkasmus, die Individualität, die Vielfältigkeit dessen. Einfach unglaublich.
    Ich kann kaum in Worte fassen, was diese Story mit mir gemacht hat.
    Sie brennt, lebt und verselbständigt sich und reißt dir dein Herz aus der Brust.
    Ein Meisterwerk, das mit unglaublichen Twists besticht, aber auch auf der zwischenmenschliche Ebene unglaublich viel zu sagen hat. Ich bin verliebt, berauscht und zerstört.
    Ich brauch unbedingt Band 2. Ein absolutes Jahreshighlight.

    Fazit:
    Jay Kristoff ist ein Garant für epische Fantasy, die dir den Atem rauben und dich ultimativ zerstören wird.
    Auch der Auftakt Band seiner neuen epischen Fantasy Reihe „Das Reich der Vampire“, macht da keine Ausnahme.
    Ein unglaublich beeindruckendes Setting, wandelbar Charaktere und eine Story, die tiefgreifend, atmosphärisch, brutal und schmerzhaft ist.
    Einsam, verloren und so zerstörerisch.
    Ich bin absolut begeistert, kein Wort zuviel.
    Begeistert Jay Kristoff mit seiner Intensität, der Menschlichkeit,wie sich die Lager immer wieder spalten und du selbst entscheiden musst, welche Abzweigung du nimmst.
    Ob du es in Kauf nehmen möchtest, dich selbst zu verlieren und dabei zu zerstören.
    Die Illustrationen im Inneren des Buches sind nicht nur wunderschön, sondern hauchen dem Ganzen auch so viel Leben ein.
    Ein absolut genialer Auftaktband, der nicht nur rasant und faszinierend ist, sondern auch wichtige Werte mit auf den Weg gibt.
    Ein absolutes Meisterwerk und Jahreshighlight.
    Unbedingt lesen.

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  42. Julia S.

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    Gabriel de León wuchs in einer dunklen und gefährlichen Welt auf. Vor über 20 Jahren ging die Sonne unter und Vampire haben sich genau diesen Umstand zu Nutzen gemacht. Sie greifen Dörfer an und breiten sich immer mehr aus. Gabriel, der Vampirblut in sich trägt, wird in San Michon zum Vampierjäger ausgebildet. Dabei ahnt er noch nicht, was alles auf ihn zukommt und das er der bekannteste Vampierjäger überhaupt sein wird.

    Meine Meinung:
    Das Cover ist perfekt zum Inhalt gestaltet. Es spiegelt die Dunkelheit, das Blut, einen kleinen Funken Hoffnung und vor allem die Silberwächter wider. Es ist also perfekt gelungen!
    Ich hatte zuvor noch kein Buch von Jay Kristoff gelesen und bin mir nicht sicher, ob vielleicht genau das der Grund dafür ist, dass ich mit diesem Buch nicht so gut zurecht gekommen bin. Besonders sein Schreibstil, der sehr detailliert und ausschweifend auf mich gewirkt hat, hat mir den Spaß am Lesen genommen. Auch die hohe Seitenzahl könnte ein Faktor gewesen sein, denn ich hatte immer den Eindruck, niemals mit diesem Buch fertig zu werden.

    Gabriel de León ist ein außergewöhnlicher Protagonist. Ich habe ihn in seiner Jugend kennengelernt und etwa 15 Jahre später. Und in diesen 15 Jahren hat er sich sehr verändert, nichts ist vom neugierigen, fröhlichen und stolzen Jungen übrig geblieben. Außer der Sturheit. Aber das ist auch notwendig, denn Gabriel hat anschließend alles verloren, was sein Leben ausmacht. Ich habe schnell gemerkt, dass Gabriel eine sehr interessante Vergangenheit hat und diese wird auch ausführlich erzählt. An vielen Stellen leider viel zu lange und zu detailliert. Es hat sich für mich oft zäh und langweilig angefühlt, was ich sehr schade finde.

    Gabriels Leben wirkt wie zwei Seiten einer Medaille. Es liegen Welten dazwischen und trotzdem wird zwischen den Zeiten immer wieder gesprungen. Ich habe dann immer sehr lange benötigt, wieder in die Handlung zu kommen, besonders da es so viele Nebenfiguren gibt. Das alles hat dafür gesorgt, dass ich Schwierigkeiten hatte der Handlung zu folgen.

    An sich fand ich die Handlung und den Backround der Story gemeinsam mit Gabriel als Protagonist sehr gut. Allerdings wären für mich auch 200 Seiten und weniger Details auch in Ordnung gewesen. Was mich allerdings sehr Fasziniert ist der Orden der Silberwächter und die Vampierfamilien. Hier waren die ausführlichen Szenen absolut passend und teilweise sogar zu kurz.

    Ich bin schon gespannt, wie es weitergeht, denn viele Handlungsstränge sind noch offen. Ein paar Themen konnten am Ende bereits geklärt werden, aber es ist sehr deutlich, dass die folgenden Bände auf diesem Buch aufbauen werden. Das Ende fand ich sehr gelungen, denn es repräsentiert Gabriel perfekt!

    Ob ich die nächsten Bände lesen werde kann ich jetzt noch nicht sagen. Mal abwarten.

    Mein Fazit:
    Interessante Geschichte, jedoch bin ich mit dem Schreibstil nicht gut zurecht gekommen. Es war mir oft zu detailliert und langatmig, auch wenn Gabriel ein sehr interessanter Protagonist ist. Irgendwie nicht ganz meins…

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  43. Fairys Wonderland

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    Rezension „Das Reich der Vampire: A Tale of Blood and Darkness“ von Jay Kristoff

    Meinung

    Lange ist es her, dass ich mich einem solch dicken Wälzer stellte. Doch bei Jay Kristoff könnten tausende Seiten vor mir liegen, ich würde jedes einzelne immer wieder voller Faszination und Begeisterung verschlingen. So auch dieses, obwohl es anders war, als alles vorher gekannte.

    Denn diese Geschichte ist schwere, dunkle, brutale und blutige Kost. Sein ans Mittelalter angelehnte Weltenbau, gespickt mit kreativen Elementen, ergab eine komplexe Szenerie. Doch zum Glück wurde uns die schwere zum Teil durch die Landkarte und die vielen Details genommen. Mut, Freundschaft und Zusammenhalt, ebenso wie die Liebesgeschichte, welche aber nicht im Fokus stand, schufen Helligkeit in all dieser verzehrenden Finsternis.

    Die Sprache ist bildhaft, erwachsen, malerisch und mit einem Hauch Poesie versehen. Doch zeigte sich der Stil auch allzu oft derb und rau, wie die Welt selbst. Auch wurden Themen hinterfragt, die lieber von den meisten unausgesprochenen bleiben. Wie zum Beispiel das Zölibat, womit der Autor eine unglaubliche Vielfalt in das Setting und die Charaktere webt.

    Die Geschichte selbst wird von Gabriel erzählt, doch immer wieder wechselten sich Zeit und Geschehnisse ab. Manchmal brachte mich das raus, denn gerade wenn ich mit allen Sinnen in höchster Alarmbereitschaft stand, wurde ich wieder woanders hingezogen. Dadurch ergaben sich auch hin und wieder Längen, doch hier lassen diese wahrlich kein meckern zu, denn die Vielschichtigkeit ist das Juwel der Geschichte.

    Immer wieder stand ich vor neuen Hürden oder Überraschungen. Immer wieder blickte ich auf Verluste, denn der Autor zeigt keine Gnade. Viele Wendungen rissen mich in einen Abgrund alles verzehrender Traurigkeit. Wer diese Geschichte liest, weiß um seinen Epos Status und wird zweifellos an seine Grenzen geraten. Jay Kristoff erschafft zweifellos ein fundamentales Meisterwerk.

    Fazit

    Das Reich der Vampire zeigt eine umfangreiche und gewaltige Welt, die mich schier in Atem hielt. Die Geschichte ist brutal, spannend, emotional, düster, blutig und steckt voller Vielseitigkeit. Auch eine gewisse Portion Humor ist zu finden, womit sich die perfekte Mischung ergab. Die Story profitiert von starken Charakteren, allen voran Gabriel, der mit seinem Gemüt die perfekte Atmosphäre schuf, nämlich derbe. Ein Epos, das seinesgleichen sucht.

    ?????????? 5 von 5 Blumen

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  44. Buchwahn

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    „Das Reich der Vampire“ – starke Charaktere nehmen uns mit in eine gigantische, düstere Welt voller Brutalität, Emotionen, Trauer und dennoch viel Humor. Zusammenhalt und Mut sorgen für Hoffnung in dieser doch so deprimierenden Umgebung.
    Völlig in den Bann der Vampire gezogen, durfte ich beim Lesen mein Umfeld vergessen. Zwar habe ich für die über 1000 Seiten eine ganze Weile gebraucht, dennoch kam keine Langeweile auf und die Zeit verging wie im Flug.
    „Das Reich der Vampire“ – eine starkes, eindrucksvolles Erlebnis. Definitiv keine 0815-Vampirstory. Unbedingt lesen, es lohnt sich!

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  45. Lrvtcb

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    Nach der Nevernight Trilogie habe ich eine hohe Achtung vor Jay Kristoff und seinem Können bekommen. Er hat einfach einen einzigartigen Stil eine Geschichte zu erzählen und schafft es, dass am Ende alle Wendungen sowie Entwicklungen einen Sinn ergeben. Ich habe danach auch schon sein Debüt „Lotuskrieg – Stormdancer“ gelesen und muss sagen, dass ich da enttäuscht war, weil es nicht so genial war. Ich habe das darauf geschoben, dass es sein erster Roman war und er danach noch einige gelernt hat. Jetzt bei „Das Reich der Vampire“ musste ich mir dann die Frage stellen, ob es vielleicht nicht an dem Debüt lag. Von dem neuen Roman war ich nun auch eher enttäuscht.

    Der Roman wird häufig mit dem Film „Interview mit einem Vampir“ verglichen, was an der Erzählform liegt. Die Geschichte startet damit, dass die Hauptperson Gabriel, der sein Leben größtenteils als Vampirjäger verbracht hat, von einem Vampir interviewt wird und seinen Werdegang erzählen soll. Damit handelt das Buch schon auf zwei Erzählebenen. Seine Erlebnisse berichtet Gabriel jedoch auch nicht chronologisch, sondern er erzählt einmal aus seiner Jugend und einmal aus seinem Erwachsenenleben. Das mag auf den ersten Blick sehr kompliziert klingen, aber das hat Jay Kristoff echt sagenhaft gut hinbekommen, sodass der Leser immer weiß, in welcher Zeit er sich gerade befindet. In meinen Augen war dies das einzige Highlight an dem Roman.

    Gabriel ist als Charakter keine Figur, die ich direkt ins Herz geschlossen habe. Er zeichnet sich dadurch aus, dass er die Hälfte der Zeit nur flucht. Seine Sprache ist ziemlich derb. Ich muss gestehen, dass seine Beschimpfungen schon ziemlich kreativ sind, und ich würde mir wünschen, dass mir teilweise auch so gute Beleidigungen einfallen würden. Darüber hinaus wirkte Gabriel unnahbar auf mich. Ich hatte bis zum Ende das Gefühl, dass ich seine Beweggründe nicht verstehen konnte und nicht wusste, was eigentlich in ihm vorgeht. Dadurch fehlte für mich in dem Roman komplett eine emotionale Ebene und ich habe mich eher wie ein entfernter Beobachter gefühlt.

    Mit über tausend Seiten ist das Buch in jedem Fall keine leichte Lektüre. Wenn das Buch mich wirklich gepackt hätte, dann hätte mich die Länger auch in keiner Weise eingeschüchtert. So habe ich lange gebraucht, um überhaut in die Handlung richtig reinzufinden und dann hatte ich den Eindruck, dass sie auch viele Längen hatte. In meinen Augen hätte man ohne Probleme zweihundert Seiten einkürzen können, ohne dass die Handlung ihren Sinn verloren hätte. Ich habe beinahe zwei Wochen für den Roman gebraucht und das ist für mich wirklich eine Ewigkeit. Das ist schon ein Zeichen, dass mich die Handlung nicht überzeugen konnten. Immerhin habe ich das Buch bis zum Ende gelesen, da ich bis zum Schluss gehofft habe, dass es noch besser wird. Der Cliffhanger hat mich auch nicht dazu motivieren können, dass ich neugierig auf die Fortsetzung bin.

    So sehr ich mich auch auf diese neue Welt von Jay Kristoff gefreut habe, so sehr bin ich letztendlich enttäuscht worden. Das Setting klar gut und die Erzählform war wieder außergewöhnlich. Allerdings konnte mich der Rest leider nicht fesselnd.

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  46. littl_ebooks

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    Ganz klar ein Jahreshighlight!
    Ich muss sagen, ich bin recht skeptisch an das Buch gegangen, da ich so eins in der Art noch nie gelesen habe und eigentlich auch nicht so mag… dachte ich ??

    Das Buch hat mich während der über 1000 Seiten eines besseren belehrt. Am Anfang hatte ich ein paar Probleme mit dem Schreibstil, aber als ich erstmal reingekommen bin, passte der Stil einfach perfekt. Zwar ist es oft sehr vulgär, aber es passt irgendwie in das Setting.

    Gabriel de León ist eine Person, von der ich oft dachte, wie unsympathisch kann er denn noch sein? Aber hinter allen steckt eine Geschichte und eine Vergangenheit und genauso ist es hier auch. Alle Charaktere sind so gut und tief durchdacht und es gab so oft einen Twist, mit dem ich nie gerechnet hätte. Das Buch hat mich immer wieder erstaunt zurückgelassen.

    Für mich war es ein Eintauchen in eine ganz neue Richtung und ich habe es überhaupt nicht bereut sonder geliebt?? ich hab so viele Fragen und die größte ist wohl: Wann kommt der nächste Teil?!

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  47. Love_booksandpixiedust

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    Ok… Wow… Ich habe das Buch schon vor ein paar Tagen beendet, aber ich musste es erst mal etwas sacken lassen, bis ich meine Rezension schreiben konnte. Das neue Buch von Jay Kristoff ist ein Buch was man definitiv nicht mal so zwischendurch lesen kann. Ich hatte mir die über 1000 Seiten in verschiedenen Abschnitte eingeteilt und so kam ich dann auch gut voran. Allein die Aufmachung des Buches ist ein echter Hingucker. Ich finde es sehr gut, dass der Verlag das Originalcover übernommen hat und auch das wir im Buch die Zeichnungen aus dem Original sehen können. Diese Bilder sind schon eher Kunstwerke und sie passen perfekt zur Handlung. So konnte man sich die Charaktere und bestimme Situationen noch viel besser vorstellen.

    Die Handlung ist unglaublich interessant und wir wechseln immer mal wieder zwischen der aktuellen Gegenwart und der Vergangenheit hin und her. Wir sind dabei, wenn Gabriel de León seine Lebensgeschichte erzählt. In dieser Geschichte findet man alles. Spannung, dunkler Humor, Liebe, Enttäuschung und auch jede menge Verrat. Jay Kristoff hat sich mit diesem Buch selbst übertroffen. Ich werde hier nichts von der Handlung verraten, da ich niemanden Spoilern möchte. Nur so viel: Ihr werdet definitiv nicht enttäuscht sein. Die Charaktere sind sehr interessant, so unterschiedlich, absolut faszinierend und sehr gut ausgearbeitet.

    „Das Reich der Vampire“ ist ein geniales Buch, dass sich Vampir Fans nicht entgehen lassen sollten. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ich freue mich schon sehr auf die weiteren Bände.

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  48. Seitenträumer

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    Ich weiß absolut nicht, wo ich anfangen soll, oder wie ich das in Worte fassen soll, was ich bei diesem Buch empfinde. Ein absolutes Meisterwerk, das mich zwei Wochen lang jeden Tag begleitete, mich beschäftigte und mich einfach verdammt nochmal nicht losgelassen hat. Wie ständig meine Gedanken um die Charaktere, um die Handlung, um die ganze Welt streiften, die Jay Kristoff da geschaffen hatte und in der ich mich vollkommen verloren hatte.
    Okay, fangen wir mit dem Cover an. Ein so klasse Cover! Detailreich, dunkel wie das Buch selbst, und so kunstvoll, dass es tatsächlich mein Lieblingscover von allen Fantasybüchern ist, die in meinem Regal stehen. Ich kann mich immer noch nicht sattsehen. Wow, größten Respekt an den Covergestalter, ein so komplexes, atemberaubendes Cover ist mir noch nie begegnet.
    Genau so umwerfend wie das Cover ist auch der Inhalt. Erzählt wird aus einer Rahmenhandlung; Gabriel de Léon, unser Protagonist, befindet sich in Gefangenschaft und muss dem Historiker und Vampir Jean-Francais seine Lebensgeschichte erzählen. Diese ergibt sich aus zwei Zeitstempeln: Dem jungen Gabriel mit knappen fünfzehn Jahren, wie er in das Kloster von San Michon kommt und dort zu einem Silberwächter ausgebildet wird und dem 32-Jahre alten Gabriel, der ein Gefolgsmann der Gralsgemeinschaft und ein Exkommunizierter des Klosters ist. Mit mehreren Kapiteln in der jeweiligen Zeit wird abwechselnd die Binnenhandlung dargestellt und der Leser wird in eine unfassbar komplexe und geniale Welt reingeworfen, dass es zu Beginn durchaus schwerfiel, alle Charaktere und Zeitstempel auseinanderzuhalten. Aber man fuchst sich zurecht und wird immer tiefer in den Bann gezogen.
    Fangen wir mit dem Beginn von Gabriels Reise an. Ab ovo sozusagen verfolgen wir Gabriels Werdegang – wie er von seiner Heimat in das Kloster von San Michon reist, das Halbblüter (Söhne von vampirischen Vätern mit menschlichen Müttern) zu Silberwächtern ausbildet, die der Kirche treu als Soldaten dienen. Als Schild zwischen Menschen und den „echten“ Vampiren dienen sie treu der Muttermaid, dem Erlöser und Gott und beschützen erstere vor den Vampiren. Diese sind nämlich unter dem Ewig König auf Vormarsch, das ganze Land Elidaen sich untertan zu machen. Allerdings wird auch recht schnell klar, dass die Silberwächter trotz ihrer besonderen und gottesfürchtigen Stellung ziemliche Probleme haben: sie genießen sowohl kein hohes Ansehen bei den Menschen als dass sie auch mit dem „Fluch“ der Vaterseite zu kämpfen haben. Eine sehr gelungene und interessante Mischung, die sich Kristoff ausgedacht hat. Gabriel muss das „Sanktus“ rauchen, pulverisiertes Blut, um das Monster in sich in Schach zu halten und gleichzeitig genießt er die Vorzüge des Vampirseins. Schnell wird im Kloster die Rauheit des Lebens klar – der kleine Löwe, wie er von den anderen geneckt wird, muss sich behaupten und wird langsam zum gefürchteten schwarzen Löwe heranwachsen, den alle fürchten. Dieser Part des Buches legte im Prinzip den Grundstein und öffnete alle Fragefelder, auf die sich Teil 2 der Reihe und Teil 2 der Binnengeschichte schützen. Gemeinsam mit der Nonnin Astrid erforscht er zum Beispiel, was es mit der fünften Blutlinie auf sich hat, die Gabriel glaubt anzugehören. Das macht den Leser besonders neugierig, vor allem, da er natürlich auch Astrid immer näher kommt und eigentlich laufend sündigt und damit seine gesamte Existenz aufs Glatteis führt. Aber wir lernen auch viele Charaktere kennen, die im späteren Verlauf eine wichtige Rolle spielen werden und die das Zünglein an der Waage sind. Ich bin kein besonderer Fan von Klostergeschichten und co, aber trotzdem fühlte ich mich gut unterhalten.

    Parallel läuft eine zweite Binnenhandlung ab; Gabriel, der mit der Gralsgemeinschaft reist und deren Ziel es ist, den Heiligen Gral nach San Michon zu bringen. Elidaen ist seit dem Tagestod in vollkommener Finsternis gehüllt – Ziel ist es, dass der Gral den Tagestod annulliert und so den Vampiren ein endgültiges Ende gesetzt wird. Handlungstechnisch raffiniert, wenn auch sehr komplex, dass ich des Öfteren schon Probleme hatte, dem Geschehen zu folgen. Wirklich gefesselt und unterhalten haben mich allerdings die Charaktere. Saoirse, Rafa, Chloé, Bellamy und Phoebe – vor allem aber Dior, die einfach absolut genial ist und einfach den größten Plottwist ausbildete, dass ich immer noch über diese Genialität gleichermaßen amüsiert wie fasziniert bin. Während Teil 1 der Binnenhandlung ausläuft, kommt diese Zeit richtig in Fahrt. Der Leser erlebt packende Schlachten mit den Vampiren, Twist auf Twist, Überraschungen, alte Bekannte, die Gabriel ganz schön das Hirn vernebeln, eine Menge Brutalität und über alles eine fiebrige, mitreißende Geschichte, die einen nicht mehr loslässt. Ein Buch ist dann richtig gut, wenn man gedanklich andauernd bei den Charakteren und in der Welt ist – herzlichen Glückwunsch! Bei mir war es so und ich bin gleichermaßen geschockt wie ekstatisch, als sich das Ende ankündigte.
    Wo beide Handlungsstränge sozusagen zusammenlaufen und ein Showdown stattfindet, der mehr als genial und atemberaubend ist. Diese finale Verknüpfung macht mich so sprachlos, dass ich immer noch Probleme habe, meine Gedanken und Gefühle in Worte zu fassen. Aber eins sei gesagt: Wow!

    Eine allgemeine Sache, die mir vor allem im Buch aufgefallen ist, ist dieser unverblümte Brutalität. Bestimmt hatte sie ihre Funktion, aber für zart besaitete Leser ist es partout nichts. Dann ist natürlich die Frage, welches Ausmaß an Grausamkeit gerechtfertigt ist, in die ewig finstere Welt von Elidaen passt sie auf jeden Fall. Eine weitere Sache ist vor allem das Repertoire an Schimpfwörtern und -ausdrücken. Ich möchte nichts verraten, aber amüsant waren sie auf jeden Fall und haben frischen Wind gebracht.

    Die Charaktere, die dieses Buch zum Leben bringen, sind einfach nur genial. Von Gabriel, der ein Protagonist ist, der bis ins letzte Detail ausgefeilt ist, zu Dior, die einfach Bad-Ass ist und Gabriel ziemlich die Show gestohlen hat. Ich bin rundum zufrieden mit den Charakteren – ausgearbeitet, verständlich, lebendig, machen sie das Buch zu einem richtigen Meisterwerk. Nicht zuletzt durch diesen grandiosen Schreibstil, über dessen Wordbuilding ich immer wieder nur staunen kann. Flüssig, eloquent, auf den Punkt gebracht – hebt er einmal mehr hervor, was dieses Buch für ein Meisterwerk und persönliches Jahreshighlight ist.

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  49. pmh

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    Als bekennender Vampir-Buch-Fan habe ich mich sehr gefreut, als mir Netgalley ein Leseexemplar zur Verfügung stellte, und ich bin nicht enttäuscht worden.
    Es wird eine Welt erschaffen, in die man schnell hineinfindet. Die Charaktere sind interessant. Der Schreibstil fesselnd-gut. Es ist dunkel, böse und dennoch “gut”. Ich denke, man kann es wirklich empfehlen all denen,,die Vampir-Bücher mögen und gerne in eine extra geschaffene Welt abtauchen.

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  50. Paula2809

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    Das war das erste Buch, das ich von dem Autor gelesen habe und es wird definitiv nicht mein letztes sein! Was für ein Auftakt – ich bin absolut begeistert!
    Eine düstere, sehr gut geschriebene Geschichte und eine detailliert beschriebene Welt. Die Ausdrucksweise ist stellenweise recht happig – ich fand es absolut passend und stellenweise musste ich auch lachen. Die Wörter waren doch auch recht kreativ ?? Wer da zart besaitet und ein kleines Mimöschen ist – Finger weg! Es war auch gerne mal recht brutal, ich mag sowas absolut. Es passt zu dem Buch und zu seiner Welt.
    Den Hauptprota Gabriel schließt man erst nach einer Weile ins Herz – er ist doch recht kantig, stellenweise unangenehm aber auch unwahrscheinlich tough. Mich hat er nach einer Zeit des Kennenlernens für sich eingenommen.
    Auch die restlichen Protas, speziell Dior, Aaron und auch der Vampirkönig haben mich gebannt. Ich lese gerne Sarah J. Maas, Marah Woolf und auch Bernhard Hennen – Romantik findet man in dem Buch eher weniger, eine Lovestory ist vorhanden, aber absolut nicht im Vordergrund. Das empfand ich hier auch als sehr angenehm.
    Ich kann es Lesern empfehlen, die etwas “Erwachseneres” lesen möchten und keine Lust auf 17jährige Jungfrauen haben, die vom bösen Bad Boy gerettet werden müssen und dazu noch wie Fussabtreter behandelt werden. Das Buch spielt in einer anderen Liga und mir wurde auf keiner!! der 1000 Seiten langweilig. Im Gegenteil, ich kann kaum Band 2 erwarten????????

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  51. darkola77

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    Ein Ritt in die Hölle und zurück – das war es, wie sich die Geschichte für mich anfühlte. Und der Ritt war gut, sehr gut sogar!
    Jay Kristoff entwirft eine Welt, in der die Menschen die Vorherrschaft verloren haben. Der Tagestod, die verminderte Strahlkraft der Sonne, hat sie zu Gejagten gemacht und zu Futter – für die Vampire und weitere Geschöpfe und Wesen der Dunkelheit. Diesen Kreaturen und dem nahenden Ende der Menschheit stellt sich der Orden der Silberwächter entgegen, deren Brüder – halb Mensch, halb Vampir – über sagenumwobene Fähigkeiten und den unbändigen Willen zu Kampf und Sieg verfügen. Und dabei geht es dann auch schon mal – oder vielmehr: beständig – blutig und grausam zu. Schwachen Gemütern oder Leser*innen mit einem empfindlichen Magen sei die Lektüre daher nicht angeraten.
    Da Horror und Gedärme mich allerdings so gar nicht schrecken – ganz im Gegenteil! –, war die Geschichte ein Riesenspaß, eine großartige Unterhaltung und ein episches Lesevergnügen für mich. Mit Gabriel und seinem stotternden Schwert Flammenzunge durch die Welt aus Dunkelheit und Schrecken zu reisen, bedeutete für mich Spannung, völlig überraschende und unerwartete Wendungen und Kämpfe und Schlachten, die sich gegenseitig überboten – an Anzahl und Qualität der Gegner*innen, Kreativität der Verletzungen und Orten und Kulissen des Blutvergießens.
    Dazu passend ist auch die Sprache der Figuren häufig hart, direkt und ja, ich möchte sagen, auch vulgär. Passt zudem Setting und tat meinen Ohren nicht weh, überrumpelte sie zu Beginn allerdings ein wenig. Das schaffte allerdings auch die Leichtigkeit, mit der Jay Kristoff es sich gestattete, sich von liebgewonnenen Charakteren zu trennen – und so auch den Leser*innen Schmerz zuzufügen. Oder anders: Es wird nicht nur gelitten, sondern auch gestorben. Und zwar kräftig. Doch manchmal bewahrheitet sich auch das Sprichwort: Totgesagte leben länger.
    Jay Kristoff hat 1157 g oder auch 1019 Seiten beste Dark Fantasy geschaffen! Ich habe mit Gabriel gelitten, gehofft und hätte am liebsten noch mein imaginäres Schwert gezogen – so sehr hat mich die Geschichte gefesselt, begeistert und in ihren Bann gezogen. Das Buch war jede Seite, jedes einzelne Gramm wert. Und auch, wenn meine Hände noch schmerzen von dieser monumentalen Lektüre, kann ich es schon jetzt kaum erwarten, den nächsten Band in eben diesen zu halten.

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  52. Nici

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    Atemberaubendes setting und ein toller Plot

    Seit circa einem Viertel Jahrhundert, seit die Sonne unterging, sind die Vampire an der Macht und es gibt nur noch wenige Orte, an denen die Menschen in Frieden leben können. Der Orden der Silberwächter versucht, sie zu beschützen. Als der junge Gabriel dem Orden begegnet, ahnt er noch nicht, dass er einmal zu deren größten Legende wird und zur letzten Hoffnung einer sterbenden Welt.

    Das Cover ist mir direkt aufgefallen und ich habe mich in die vielen kleinen, liebevollen Details verliebt.

    Ganz am Anfang viel es mir etwas schwer, in die Geschichte einzutauchen, doch der super spannende und trotzdem lockere Schreibstil konnte mich schnell einfangen und hat mich durch die Seiten Rauschen lassen. Die Sprache war ehrlich und teilweise ziemlich derb, passte aber sehr gut zu den Charakteren.

    Auch die Protagonisten konnten mich überzeugen. Sie waren authentisch und vielschichtig, gleichzeitig aber auch mysteriös.

    Ebenso konnte mich das worldbuilding begeistern. Ich konnte mir alles bildlich vorstellen und mich dadurch noch besser in die Geschichte fallen lassen.

    Begeistert war ich auch von den gut durchdachtem, actiongeladenen Kampfszenen und den vielen unvorhersehbaren Plottwists.

    Ich freue mich schon auf den nächsten Teil und bin sehr gespannt, wie es weitergeht

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  53. Grit Härtling

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    Die erzählte Geschichte ist soweit toll…spannend und witzig….der Buchdrucker gehört allerdings bestraft….ein so schönes Buch so zu verhunzen, indem man die Seiten total schief schneidet….ist mir so noch nie untergekommen….dafür kann aber der Autor nix und nur deswegen 5 Sterne….der Drucker bekäme nicht einen….

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  54. Uwe Tächl

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    Wenn man einen langlebigen Silberwächter interviewt, dann muss man sich auf einige erstaunliche Geschichten einstellen. Tolle Charaktere, eine hervorragende Welt, reichlich Tote und ein Abenteuer nach dem anderen. Sehr zu empfehlen.

    Seit 27 Jahren herrscht nun schon Dunkelheit in Elidaen und die Vampire drängen die Menschen immer weiter zurück. Wir erleben die Ereignisse der letzten Jahre durch Gabriel de Leóns Erzählung seiner Lebensgeschichte. Als er in seiner Jugend sein Heimatdorf verlassen musste, wurde er vom Orden der Silberwächter aufgenommen und im Kampf gegen Vampire ausgebildet. Um eine Chance gegen die übermächtigen Gegner zu haben, verwandelt ihn der Orden, so dass er selbst Blut zum Überleben braucht. Sein Kampf beginnt, viele Freunde kommen und gehen und ein Gral will auch noch beschützt werden.

    Im Gegensatz zu einem anderen berühmten Vampirinterview spielt das Buch in einer Fantasywelt, deren Ende ziemlich Nahe zu sein scheint. Vampire sind einfach übermächtig und die ewige Dunkelheit hilft ihnen ungemein. Doch bis das Ende erreicht ist, können wir nun Gabriels Lebensgeschichte miterleben. Es ist actionreich, blutig und voller verbotener Liebe. Ein Orden, der Reich und Kirche schützt und aus Silberwächtern besteht, die ihre Macht aus silbernen Tattoos und streng zugeteilten Blutportionen beziehen.

    Gabriel ist ein toller Protagonist und über die fast 1000 Seiten, bzw. über 33 Stunden bin ich gerne seinen Erlebnissen gefolgt. Seine Liebe zu Astrid Rennier, einer Novizin der Silbernen Schwesternschaft, die für die Tattoos zuständig sind, spielt eine wichtige Rolle und die Handlung spitzt sich angenehm langsam zu. Man möchte am Ende des ersten Teils sofort weiterlesen.

    Das Hörbuch wird gelesen von Robert Frank, dem man auch 33 Stunden problemlos zuhören kann. Eine sehr angenehme Stimme, die das Fantasysetting hervorragend mit Leben füllt und den Charakteren durch Betonung und Stimmlage passende individuelle Stimmen gibt.

    Es ist ein Vampirroman, der mit reichlich neuen Ideen überzeugen kann. Die Bedrohung und die Kämpfe sind real, die Charaktere lebensnah und die Welt hervorragend beschrieben. Eine Erzählung, bei der nie Langeweile aufkommt. Ein Buch für alle Fans epischer Fantasy, Vampiren und von dunklen Settings, die es in sich haben. Irgendwann wird er der letzte Silberwächter sein. Auf dem Weg dahin wird er also viele Freunde auf die eine oder andere Art verlieren. Man sollte also nicht auf ein Happy End warten.

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  55. Stefanie

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    Das war einer der besten Reihen-Auftakte, die ich je gelesen / gehört habe.
    Ich habe mir das Hörbuch “Das Reich der Vampire”, gelesen von Robert Frank, angehört und nach dessen Abschluss sofort das Buch gekauft, weil ich es auch noch einmal lesen möchte.
    Wer denkt, dass er schon alle Vampirgeschichten kennt, dem möchte ich nun freundlich widersprechen. In “Das Reich der Vampire” geht Jay Kristoff zwar keine neuen Wege oder erfindet den Vampirismus neu, jedoch ist der Plot und der Aufbau der Geschichte um Gabriel de León so interessant, ungewöhnlich und zeitlich geschickt angeordnet, dass es nicht auch nur eine langweilige Stelle gab, die sich in die Länge gezogen hätte.
    Mir gefällt der autobiographische Aufbau, der Leser*innen in Form eines Interviews durch das Eisblut durch die Geschichte führt. Mir gefallen aber vor allem die Charaktere, die Jay Kristoff hier schreibt. Was ich in “Nevernight” geliebt und in “Stormdancer” gefehlt hat, habe ich in diesem Buch doppelt und dreifach bekommen. Ich liebe es sehr, wenn in Büchern Charaktere stecken, die vielschichtig sind und man auch mal so gar nicht mag. Hier gab es nicht den großen Tiefgang, allerdings war das auch nicht nötig. Jeder Hauptcharakter hatte eine interessante Backround-Story.
    Das, was mich so gefesselt hat, war als erstes der zeitliche Aufbau der Geschichte. Hier wechseln wir zwischen Gegenwart (Interview zwischen Gabriel und dem Eisblut) und Vergangenheit (Gabriels Geschichte) hin und her. Innerhalb der Erzählungen von Gabriel (also der Vergangenheit) gibt es anfangs auch zeitliche Sprünge, und jeder Erzählstrang endet mit einem Cliffhanger.
    Wahnsinn – eine sehr ungewöhnliche Geschichte über Vampire und deren Gegenspieler, die mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Ich freue mich auf die Fortsetzung!
    Eine ausführliche Rezension gibt es auf meinem YouTube-Kanal “Der Buchschnack”.

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  56. Christian Maisel

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    Verdammt, und ja ich verdammen dieses Buch für die Stunden an Kopfkino bis zum zweiten Teil, dieses Buch war gut. Eine so schlichte Idee, so gut umgesetzt. Sinnvolle und erklärte Zeitsprünge, fast ein ticken zu rau und derb. Die Geschichte rund um den schwarzen Löwen und dem Tagestod empfehle ich jedem der Anne Rice genauso mag wie Trashfilme ala Hellsing, Underworld und I,Frankenstein.

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  57. Ally

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    Es hat ein bisschen gedauert, bis ich in der Geschichte drin war, aber als das der Fall war, war ich komplett gefesselt. Jay Kristoff hat es mal wieder geschafft, eine einzigartige Geschichte zu kreieren, die packend, emotional, spannend und natürlich blutig ist. Die Erzählweise des Buches ist super interessant und hatte einen ganz eigenen Reiz – mehr will ich an dieser Stelle aber nicht verraten. Gabriel, der Protagonist, ist sehr vielschichtig. Er ist keinesfalls perfekt, er hat seine Fehler und Stärken und genau das lässt ihn so nahbar erscheinen. Obwohl man innerhalb des Buches einige Zeitsprünge miterlebt, haben sie meinen Lesefluss nicht gestört. Ich konnte mich direkt darauf einlassen und habe jede Seite gespannt verfolgt. Das Buch hat zwar sehr viele Seiten, war aber nie zäh oder langatmig. Es war durchgängig spannend, es sind einfach so viele Dinge passiert, dass ich mir manchmal gewünscht hätte, noch schneller lesen zu können. Ich wollte einfach wissen, wie es weitergeht. Ich hätte sogar gerne noch mehr Seiten gehabt, weil ich mich unterhalten gefühlt habe. Auch wenn ein Thema, was nebenbei angesprochen wird, nicht mein Fall ist, hat auch das mich nicht gestört. Ich war total in der Geschichte gefangen. Ich habe mitgelitten und -gefiebert. Das Buch ist eine Achterbahnfahrt der Gefühle und es ist vor allem unvorhersehbar. Natürlich habe ich manche Dinge erahnt, aber Andere waren dafür vollkommen überraschende Wendungen. Ich war beim Lesen so vieles: Überrascht, schockiert, traurig, glücklich, belustigt, gefesselt, entsetzt etc. Die Liste ist endlos. Das ganze Worldbuilding ist sehr komplex, aber so gut ausgearbeitet, dass ich mir alles vorstellen konnte. Während dem Lesen hatte ich ständig das Gefühl, dass noch alles offen ist, dass die Geschichte viele verschiedene Wege gehen könnte und am Ende hat sie mich doch jedes Mal überrascht. Auch jetzt, nach dem Ende, stehe ich noch an demselben Punkt und frage mich, wie es wohl weitergeht. Band Eins war absolut episch für mich und ich sehne Band Zwei bereits herbei.

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  58. Nicole

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    Zuerst dachte ich noch es wäre mir von der Thematik her vielleicht zu Religiös und Kriegs lastig, aber das ist es überhaupt nicht.
    Der Autor versteht es auf gekonnte Weise die Geschichte immer in genau passenden Dosen zu verabreichen. So setzt sich nach und nach, ohne das ein Ungleichgewicht entsteht eine spannende, unglaublich schöne, aber auch sehr vielschichtige Geschichte zusammen, die berührt und fesselt, mich persönlich aber nie gelangweilt hat.
    Dafür hat man auch keine Zeit, weil einfach immer etwas passiert und man unbedingt weiterlesen muss, weil man fürchtet, man könne etwas verpassen, wenn man das Buch auch nur für eine Minute aus der Hand legt.
    Ich liebe das, wenn jemand so schreiben kann!
    Wenn jemand mit Worten und der puren Lust am erzählen solche Bilder im Kopf malen kann. Einfach toll und die Gestaltung erst!
    Das Beste an dem Buch ist für mich aber die Tatsache, dass hier noch echte Vampire unterwegs sind. Solche mit Reißzähnen, die nicht glitzern und die mehr an die ursprüngliche Idee vom Vampir a la Polidori/ Le Fanu/Stoker erinnern, vor denen man sich im Dunkeln noch fürchten kann! Vielen Dank dafür!
    Ich kann es gar nicht abwarten bis Teil 2 kommt.

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  59. Romy_Ade

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    Nachdem ich schon die Nevernight Trilogie von Jay Kristoff verschlungen habe, hatte ich gehofft, dass mich dieses Buch genauso fesseln würde.
    Und genauso ist es.

    Toll ausgearbeitete und einprägsame Charaktere, mit denen man mitleidet, mitlacht und mitfiebert.
    Eine spannende Welt mit ihrer ganz eigenen, und doch „bekannten“ (Kirchen-)Geschichte.

    Ich wollte einfach nicht, dass dieses Buch jemals endet, weil jedes Kapitel unfassbar spannend, gut geschrieben und mitreißend ist.

    Ich mag Kristoffs offenen und vulgären Schreibstil, der mich manchmal an Sapkovskis Witcher erinnert, und mir des Öfteren ein Schmunzeln auf die Lippen gezaubert hat.

    Definitiv zu empfehlen!!!

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  60. read.about.it.on

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    Ich liebe das dunkle Cover, weil es perfekt zur Geschichte passt und einem direkt ins Auge fällt. Mein persönliches Highlight sind allerdings die vielen Illustrationen im Buch, welche die Szenen noch lebendiger wirken lassen.
    Jay Kristoffs Schreibstil ist vor allem eins: fesselnd! Er schafft es sogar bei über 1000 Seiten den Leser bei Laune zu halten und man kann sich dem Gelesenen kaum entreißen. Dabei ist es vor allem die Mischung aus sehr gut verpacktem Humor und einer guten Portion Brutalität.
    Das Buch ist in mehrere Einzelbücher unterteilt, wobei es insgesamt 3 Erzählstränge gibt. Der erste ist die Gegenwart, mit der das Buch auch beginnt und endet. Zwischendurch gibt es noch Einblicke in Gabriels Anfänge im Silberorden und in eine etwas nähere Vergangenheit. Besonders am Anfang war ich deswegen extrem verwirrt, weil ich denn Sinn dahinter nicht so wirklich verstanden habe. Umso weiter ich fortgeschritten bin, umso mehr hat sich der Nebel aber gelichtet.
    Besonders die beiden Erzählstränge aus Gabriels Vergangenheit fand ich ziemlich spannend, da man so einen guten Einblick in seinen Charakter und seine eigentliche Entwicklung miterleben konnte. Außerdem hat man so die gesamte Welt, den Aufbau und die Hierarchie verstehen können. Neben diesem Verständnis waren diese Erzählungen allerdings auch ungemein wichtig um am Ende die eigentliche Handlung der Geschichte zu verstehen. Umso mehr man liest, desto mehr versteht man das große Ganze und am Ende des Buches hat man endlich den vollen Durchblick über Gabriels Handlungsgründe.
    Da dies aber erst recht spät offenbart wurde, hatte ich in der ersten Hälfte des Buches ein paar Schwierigkeiten am Ball zu bleiben. Besonders die extrem vielen Namen und der Aufbau an sich hat mir ein paar Probleme bereitet. Ab der zweiten Hälfte wurde es dann allerdings um einiges besser und auch die Spannung nahm zu. Dazu kam, dass man die wichtigsten Charaktere besser einschätzen konnte und auch über Gabriel mehr erfahren hat.
    Es gab einige Wendungen die ich nicht erwartet habe und besonders am Ende war ich ziemlich überrascht.
    Das Ende bleibt allgemein natürlich ziemlich offen, hat allerdings keinen riesigen, bösartigen Cliffhanger wie erwartet. Dennoch bin ich unglaublich gespannt wie es im zweiten Teil weitergeht, da noch viele Fragezeichen in meinem Kopf sind.

    Fazit

    Das Reich der Vampire ist eine Geschichte, die sich langsam aufbaut, bei der aber jedes Kapitel wichtig für das Verständnis und die eigentliche Handlung ist. Auch wenn ich besonders am Anfang einige Probleme hatte, kam ich nach einer gewissen Zeit super voran und wollte nicht mehr aufhören zu lesen.

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  61. Lines Books

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    Auf dieses Buch hatte ich mich schon so sehr gefreut. Das Cover und die komplette Ausstattung sind einfach wunderschön!
    Hinzu kommen noch die absolut genialen Illustrationen von Bon Orthwick.
    Meine Erwartungen waren unglaublich hoch doch diese wurden bei weitem übertroffen.

    Nun Frage ich euch? Wie sehr kann man ein Buch lieben?
    Genau! Ich habe es zweimal gelesen / gehört.
    Ich hatte erst das eBook gelesen und war völlig begeistert. Dann entdeckte ich das Hörbuch und habe es direkt nochmal angehört.
    Das Printbuch hat eine Seitenzahl von 1024 Seiten. Es ist also sehr umfangreich.

    Das Hörbuch ist beim Argon Verlag erschienen und hat eine Spieldauer von 33 Stunden und 17 Minuten.
    Robert Frank hat das Ganze eingesprochen und er hat mich stark beeindruckt. Er schaffte es dem Buch auf besondere Art leben einzuhauchen.
    Das war ganz großes Kino.

    Nun kurz zum Inhalt:
    Vor 27 Jahren ging die Sonne für immer unter. Vampire können somit auch am Tag auf Jagd gehen. Insgesamt gibt es vier mächtige Vampirhäuser und diese erobern Stück für Stück das Reich.
    Die Silberwächter sind die letzte Rettung der Menschen denn dieser geheime Orden beschützt die Menschen und das Reich vor den Vampiren.
    Gabriel de León ist einer von ihnen und er ahnt nicht daß er die letzte Hoffnung der Menschen ist.

    Ich habe jedes Wort, jede Zeile, jede Seite und jede Minute geliebt.
    Dieses Buch ist zu meinen persönlichen Highlight geworden. Ich liebe es und bekam nicht genug.
    Das ist Fantasy wie ich sie liebe. Düster, blutig, beklemmend und sarkastisch.

    Gabriel de León ist ein außergewöhnlicher Protagonist den ich sofort in mein Herz geschlossen habe. Er ist brutal ehrlich und lässt sich nicht gefallen. Seinen Humor liebe ich einfach.
    Durch diesen Humor wird die beklemmende Atmosphäre etwas aufgelockert.

    Es war im übrigen mein erstes Buch von Jay Kristoff und ich muss sagen ich bin echt beeindruckend.

    Ich möchte hier aber auch noch einmal erwähnen das dieses Buch nichts für zartbesaitete Leser ist. Außerdem empfiehlt es der Autor selbst nur erwachsenen Lesern. Das sollte man unbedingt beachten.

    Zur Handlung kann ich sagen es wurde unfassbar spannend, nervenaufreibend, blutig und böse.
    Einige Kämpfe und Schlachten müssen bestritten werden und das war an Spannung kaum zu übertreffen.

    Abschließend gesagt ist dieses Buch ein absolutes Highlight. Bitte mehr davon. Ich hoffe wirklich das wir nicht allzu lange auf die Fortsetzung warten müssen.

    Fazit:

    Mit “Das Reich der Vampire” gelingt Jay Kristoff ein gigantischer Reihenauftakt der mich unfassbar begeistert hat. Das war ganz großes Kino! Ich brauche mehr davon!

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  62. Marlis H.

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    Positiv:
    Neues Motiv
    Bildhafte neue “Erzählwelt”
    Ergibt Themen für eine (hoffentlich) interessante inhaltliche Fortsetzung

    Negativ:
    Zu viele Seiten bei zu wenig Inhalt
    Zu viel und zu drastischer Gossenjargon
    Stellenweise sehr langatmig
    Für die Qualität viel zu teuer
    Wenig Spannung
    Zu viel “Hauen, Stechen, Metzeln”

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  63. Andersleser

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    Was für ein Buch!
    Ich glaube damit kann ich so ziemlich die gesamten 1024 Seiten zusammenfassen. Es ist einfach erstaunlich. Die Geschichte selbst ist super, unheimlich gut gemacht, klasse erzählt, gut durchdacht und mit einigen Wendungen versehen. Manches erahnt man, anderes so gar nicht – aber vor allem wird man doch immer wieder überrascht.

    Zum einen ist es überraschend und erstaunlich, dass dieses Buch nicht langweilig wird. Es bleibt durchgehend spannend, immer passiert etwas, es zieht sich niemals und bietet viel mehr Abwechslung als gedacht. Gleichzeitig ist es aber wirklich lang, wenn auch gar nicht so sehr im schlechten Sinn. Es hat einfach so enorm viel Inhalt, dass ich das Gefühl habe, dass es eigentlich doppelt so lang und dick ist, wie angegeben. Ich hatte schon nach den ersten 150 Seiten das Gefühl zwei Bücher gelesen zu haben, weil es einfach so durchwoben, so dicht gestrickt ist, dass es nun mal ungeahnt viel Inhalt hat. Es ist eine verdammt große Welt. Eine wirklich große Geschichte und sehr viel Gefluche. So sehr es auch Spaß macht, kann es manchmal aber auch anstrengend sein, wenn alles so dicht ist. Ein wenig Zeit sollte man diesem Buch also geben, ich konnte es jedenfalls nicht in eins durchlesen.

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass dieses Buch geliebt und gehasst wird, auch wenn ich eindeutig zur ersten Sorte gehöre. Warum könnte es also anderen so gar nicht gefallen? Zum Beispiel weil – wie oben erwähnt – sehr viel geflucht wird. Was ich übrigens gerade gut finde (wenn es auch tatsächlich manchmal ein bisschen über das Ziel hinaus geht und ziemlich kreative Worte fallen). Es passt trotzdem absolut perfekt in die Welt und zu den Charakteren. Es ist düster, es ist alles scheiße. Wer würde da nicht fluchen wie ein Kesselflicker? Ich kann es einfach schon etwas nachvollziehen, auch wenn man bedenkt wie gelebt wird – die Dunkelheit, das Grau, es schlägt auf das Gemüt. Und dennoch bietet auch das Gefluche Potential für witzige Szenen. Ich weiß nicht warum, aber gerade zwischen einem Torwächter und Gabriel finde ich es irgendwie amüsant.

    Dazu kommt natürlich die allseits spaltende Erzählweise, in zwei Zeitlinien zu berichten. Ich mag solche Perspektiv- oder Zeitwechsel sehr gern, auch wenn ich mich oft genug selbst darüber ärgere. Aber gerade diese Wechsel sorgen meiner Meinung nach auch dafür, dass sich (vor allem in diesem Buch) alles ein wenig auflockert, und dass es sich eben auch gar nicht erst in die Länge ziehen kann. Das schlimmste was man hätte machen können, wäre, dieses Buch tatsächlich chronologisch zu erzählen. So wie es ist, ist es perfekt. Dass sich all das nun auch noch in einem Gespräch zwischen Gabriel und dem Vampir Chronisten Jean-Francoise abspielt lockert das ganze dann noch mal mehr auf und gibt so ein bisschen das Gefühl von Interview mit einem Vampir wieder. Mir gefallen diese Unterbrechungen aber total gut, ich mag dieses Duo irgendwie und muss immer wieder Grinsen, wenn man einen Blick in die Gegenwart bekommt. Wobei ich Gabriel generell mag. Seine Einstellung zum Glauben und auch wie sich das alles entwickelt hat ist sehr verständlich und nachvollziehbar für mich. Man kann mit ihm mitfühlen und ich finde ihn als Protagonist gut gewählt.

    Abschließend kann ich nur behaupten nun super gespannt auf die Fortsetzung zu sein. Dieses Ende war wirklich abenteuerlich und ich will unbedingt noch viele Fragen beantwortet bekommen! Von mir eine Empfehlung. Vor allem auch mit der gesamten Gestaltung. Es sind so schöne Illustrationen im Buch enthalten, da wurde wirklich Arbeit investiert und die Illustrationen sollten unbedingt gewürdigt werden.

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  64. AVA

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    Ich habe die Geschichte gelesen und gehört und kann beide Versionen des Buchs empfehlen.
    Bei um die 1000 Seiten, oder ca. 33 Hörstunden, ist es sogar sehr angenehm zwischen lesen und hören zu wechseln.
    Das eBook überzeugte mich mit den gelungenen schwarzweißen Illustrationen, die die Grundstimmung des Buches unterstrich. Beim Hörbuch war es der Sprecher, Robert Frank, der allen Charakteren stimmlich perfekt gerecht wurde und der die Geschichte für mich aufwertete.

    Es gibt drei Erzählstränge auf unterschiedlichen Zeitebenen.

    1. Zeitebene:
    Der Mittdreißiger, Gabriel de León, wird von einem Vampir zu seiner Lebensgeschichte befragt. Damit beginnt das Buch und man kehrt immer wieder sporadisch auf diese Ebene zurück um zwischen den beiden anderen Erzählsträngen zu wechseln.

    2. Zeitebene:
    Es wird die Lebensrealität des 16- jährigen Gabriel geschildert- sein Leben im Heimatdorf und später in San Michon, dem Orden der Silberwächter. Es wird klar was genau er ist und man erfährt erstmals mehr über den Tagtod, der Dämmerung, die seit vielen Jahren auf der Erde herrscht.

    3. Zeitebene:
    Der 32-jährige Gabriel trifft auf neue Gefährten und eine alte Bekannte. Gemeinsam stellen sie sich einer Herausforderung.

    Den Wechsel zwischen den Zeiten ist zwar ungewöhnlich, aber gelungen, auch wenn ich einige Zeit zur Eingewöhnung gebraucht habe.
    Gabriel ist die einzige, wirkliche Hauptperson, auch wenn viele Nebencharaktere eine größere Rolle spielen. Seine derbe, aber sehr anschauliche Sprache ist mitunter sehr unterhaltsam und obwohl er sich oft wie ein absoluter Ar*** gebärdet, ist er doch immer bestrebt das Richtige zu tun, selbst wenn es nicht den geltenden gesellschaftlichen Normen entspricht.

    Man sollte schon einen langen Atem für das Buch haben, da die Geschichte einige Zeit braucht.
    Wer also auf etwas Schnelles hofft, wo
    Schlag auf Schlag etwas geschieht, wird wohl enttäuscht werden.
    Mir hat das Buch/Hörbuch nach einiger Zeit gut gefallen. Ich selbst hatte allerdings auch etwas anderes erwartet.
    Für den ersten Band vergebe ich vier Sterne.

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  65. UG

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    Den Film, in dem Brad Pitt als Vampir einem Reporter seine Lebensgeschichte erzählt.

    Falls ja, dann könnt ihr Euch zumindest vorstellen, wie die Geschichte Das Reich der Vampire vom Stil her aufgebaut ist. Nur ist es hier nicht der Vampir, der erzählt, sondern der Jäger und der Blutsauger, auch Eisblut genannt, betätigt sich diesmal als Chronist.

    Wird hier nämlich sehr bild- und wortgewaltig die Geschichte des letzten Jägers des Silberordens Gabriel de Léon von Jay Kristoff (übersetzt von Kirsten Borchardt) erzählt. Allerdings geschieht dies auch in einer sehr vulgären und ebenso manchmal brutalen Form, die eindeutig gewöhnsbedürftig und nichts für empfindliche Seelen ist, mir aber durchaus auch den ein oder anderen Schmunzler aufgrund der Situationen oder Konversationen zwischen den Figuren entlockt hat. Also ist diese Geschichte in diesem Punkt nicht mal ansatzweise ein flauschimauschi Vampirroman, auch wenn die beschriebenen Figuren mitunter schon Tendenzen zum Hottie haben.

    Langweilig wird dieses nicht gerade schmale Werke auch in keiner Zeile, da eigentlich ständig etwas passiert und somit zum Fortgang der Geschichte beiträgt. Allerdings etwas anstrengend war dann doch für mich, dass die Geschichte nicht chronologisch herunter erzählt wird, sondern hin und wieder zwischen den Zeiten gesprungen wird, was Fabién Voss, den Chronisten tatsächlich auch zwischendurch etwas auf die Palme bringt und mich über dessen Ungeduld erneut schmunzeln lässt und er mir dadurch sympathisch wird.

    Welche fantastischen Abenteuer Gabriel nun erlebt und warum Fabién dies im Auftrag seiner Herrin überhaupt niederschreibt, das müsst ihr schon selbst lesen. Aber lasst Euch vorher gewarnt sein, es wird euch in eurem Glauben erschüttern.

    Für mich einer der besten Vampirgeschichten der letzten Jahre, die gottseidank ganz ohne Glitzer und Schmusibusi auskommen und dabei sogar altbekannte Dinge aus der religiösen Welt mit einflechten, weshalb ich mich auch jetzt schon auf die Fortsetzung freue.

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  66. booksurfer

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    Jay Kristoff und Vampire … an dem Buch gab es kein vorbeikommen für mich:

    Vor 27 Jahren ging die Sonne unter – und seitdem sind die Armeen der Vampire auf dem Vormarsch. Stück für Stück haben sie ihr ewiges Reich ausgedehnt und den Menschen den Boden streitig gemacht. Als der junge Gabriel de León sein Heimatdorf verlassen muss, führt ihn sein Weg nach San Michon, zum Orden der Silberwächter, die das Reich und die Kirche gegen die Bestien verteidigen. Er ahnt nicht, dass er zur Legende werden wird und zur letzten Hoffnung einer sterbenden Welt…

    Jay Kristoff hat sich bei der Geschichte von einer der ganz großen im Vampire Genre inspirieren lassen, von keiner geringeren als Anne Rice. Er nimmt die Idee von Interview mit einem Vampir und macht seine ganz eigene brutale und blutige Geschichte daraus, die mir richtig gut gefallen hat. Die entworfene Welt schickt den Protagonisten und damit den Leser auf eine Achterbahnfahrt der besonders grauenvollen Art.

    Mit Gabriel hat der Autor einen sehr vielschichtigen Charakter erschaffen, der zeigt, dass in jedem Individuum sowohl Gute als auch Böse Seiten stecken. Erzählt seine Lebensgeschichte und nimmt uns mit auf eine unglaublich spannende Reise voller Dunkelheit, Leid, Verrat, aber auch Hoffnung, Liebe und Freundschaft. Begleitet wird er von unglaublich tollen und tiefgründigen Charakteren wie Chloe, Khalid und besonders Dior haben mich nachhaltig begeistert.

    Der Schreibstil ist sehr bildgewaltig, detailreich und fesselnd, sodass ich total in der Welt gefangen war. Die Spreche die hier gewählt wird ist sehr rau und vulgär, damit muss man klarkommen, für mich hat es aber genau zur Geschichte gepasst. Die düstere Atmosphäre und die unglaublich spannende Story mit ihren Plottwists haben mich das Buch kaum aus der Hand legen lassen.

    Das Reich der Vampire ist der epische Auftakt einer unheimlich packenden und brutalen Geschichte, die einen nicht loslässt und mit unheimlich starken Charakteren punktet. Für mich ein weiteres Highlight des Autors und daher eine absolute Leseempfehlung.

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  67. Jules – CanisMinorArt_books

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    Es ist einfach unfassbar, was dieser Mann hier in seine Tasten haut.

    Die Geschichte ist nichts für schwache Nerven, aber wer zu einem Jay Kristoff Roman greift, der weiß normalerweise, auf was er sich einlässt. Es wird blutig. Es wird düster. Es wird vulgär. Es wird episch.

    Allein das Cover verspricht schon sehr viel Fantasy. Engel, Wölfe, Löwen, Schwerter und Blut. Muss ich mehr sagen? Allein dafür lohnt sich der Kauf bereits.

    Aber worum geht es?

    Wir begleiten Gabriel de León, der in Gefangenschaft sitzt und seinem Gegenüber jedes Detail seines Lebens berichten soll/muss. Dabei klärt sich die Frage danach, wer er ist, was ihm widerfahren ist und wie er zu dem wurde, der er heute ist.

    Die Geschichte springt manchmal etwas in der Zeit, das war die ersten zwei, drei Mal etwas verwirrend, aber wenn man mal die ersten 100-150 Seiten durch hat, dann ist man dran gewöhnt und kann die Geschichte einfach “genießen” – wenn man eben auf blutige Kämpfe und eine faszinierende Lebensgeschichte steht.

    Gabriel ist nämlich ein richtig faszinierender Charakter, der schon sehr viel erlebt hat. Vermutlich würde die knapp 1.100 Seiten nicht reichen, wenn er noch ein bisschen weiter ausholen würde.

    Mich hat die Geschichte dieses Mannes – der absolut kein Heiliger ist – völlig mitgerissen. Einmal musste ich sogar mit meinen Tränen kämpfen (jeder, der das Buch gelesen hat, weiß, was ich meine). Jay Kristoff hat diese eine Szene so spannend wie auch emotional aufgebaut, um uns Leser dann zu zerstören. Aber genau das macht seinen Schreibstil so besonders und so grandios.

    Natürlich gab es hier und da ein paar Szenen, die ein wenig zäher waren, aber ganz ehrlich. auf 1.100 Seiten die Spannung halten, das macht doch kein Herz mit. Meiner Meinung waren es auch genau diese Szenen, die einem Gabriel emotional viel nähergebracht haben. Ich kann es nur noch einmal sagen: Seine Geschichte ist einfach etwas ganz Besonderes!

    Trotz der Länge des Buches fliegt die Geschichte an einem vorbei, wenn man mal darin versunken ist. Lieben wir! Nachdem Band 1 schon jetzt gefühlt das dickste Buch im ganzen Regal ist, kann ich mir kaum vorstellen, dass noch vier weitere zu der Reihe gehören werden, die im Jahresturnus veröffentlich werden sollen (ggf. sollte ich dafür dann ein neues Regal kaufen).

    FAZIT
    Ein wahrer Kristoff. Ich bin überwältigt!

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  68. Eva M.

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    „Ich bin ein Dreckskerl, das kann ich dir versichern. Eben nur ein Dreckskerl von der Sorte, wie du sie magst.“

    „Das Reich der Vampire“ habe ich mit großer Vorfreude erwartet, weil Jay Kristoff für mich für außergewöhnliche Protagonisten, derben Humor und jede Menge Dunkelheit steht. Und diese Erwartungen wurden voll erfüllt. Mit Gabriel de León hat er wieder einen alles andere als vorbildhaften Helden erschaffen und das liebe ich.

    Die Illustrationen waren eine tolle Bereicherung, die die Figuren und ihre Welt noch lebendiger machten.

    In all der Düsternis wurde auch Platz für Freundschaft, Liebe und Humor geschaffen, was die Gefühlsebene perfekt ausbalancierte.

    Auch der ungeschönte Schreibstil hat mich wieder mal begeistert. Ich liebe es, wenn nicht versucht wird, möglichst angepasst und kantenlos zu schreiben, sondern ungeschönt und ehrlich, ohne dass dabei die Emotionen auf der Strecke bleiben.

    Die Geschichte hat mich schnell in ihren Bann gezogen. Man muss allerdings auch sagen, dass Jay Kristoff den Charakteren und der Welt viel Raum gegeben hat, um sich der Leserschaft vertraut zu machen. Was einerseits super ist, da sie einem so sehr ans Herz wachsen. Andererseits fehlte es mir dadurch phasenweise an Spannung. Ich kann mir aber vorstellen, dass sich das im Folgeband ändert, da nun alle Figuren in Position gesetzt sind, um so richtig durchzustarten.

    „A Tale of Blood and Darkness“ ist für mich ein wirklich gelungener Trilogie-Auftakt, durch seinen Umfang, seine langsame Erzählweise und eine sehr düstere Welt aber kein leichtfüßiges Buch für zwischendurch. Empfehlen kann ich es trotz kleiner Abstriche mit 4,5 Sternen allen, die ein Herz für unkonventionelle Charaktere und ein wenig Geduld haben. Bei der Fortsetzung bin ich auf jeden Fall dabei.

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  69. Nicole

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    Meine Meinung zum fantastischen Auftakt:
    Das Reich der Vampire
    A tale of blood and darkness

    Inhalt in meinen Worten:
    Deine Welt taucht in die Dunkelheit ab, die Sonne existiert nicht mehr, deine Mutter verschweigt dir ein ganz wichtiges Geheimnis und du wirst in den Orden der Silberwächter aufgenommen, noch nicht genug verwirrt? Nun du wirst feststellen, dass das Blut das in dir schlummert mehr Geheimnisse in sich trägt und auch Gefahren, die du lieber nicht kennen würdest, als dann noch ein Krieg ausbricht, du eine wichtige Frau für einen Mann tötest und letztlich das Kostbarste verlierst, ein Schwert geschenkt bekommst, das mit dir reden kann und anderen den Tod vorhersagen kann, dann bist du León. Der Akteur in dieser Geschichte. Kommst du mit auf Streifzug durch die Abenteuer des Vampires? Nun aber eigentlich sitzt du gerade mit ihm in einer Zelle, wo er dir erzählt, was Ratten und gemeine Menschen mit dir anrichten können. Du verstehst nur Bahnhof? Dann lese am besten das Buch vom Autor selbst.

    Wie ich das Gelesene empfinde:
    1000 Seiten sind schon eine echte Hausnummer, die aber dank dem Schreibstil und der Übersetzerin sehr leicht zu lesen sind und auch schnell durch die Welt ziehen, mit immer wieder überraschenden Details und manchmal auch etwas verwirrend, doch keine Angst, am Ende ist alles klar und ich will sofort den nächsten Teil der Reihe lesen! WOW wie gemein ist das bitte das hier das Buch enden musste, es ist zwar nicht der typische Cliffhanger, doch tatsächlich hatte ich auf der letzten Seite des Buches auf einmal mehr Fragezeichen vor den Augen, als noch am Anfang der Geschichte. Denn wieso sitzt er jetzt wirklich dort fest, wo er festsitzt, was passiert als nächstes, und was ist mit der Frau am Ende, die er schützend im Arm hielt passiert?
    Nun ich bin auf das nächste Buch in der Reihe sehr gespannt.

    Die Welt:
    Für mich spielt das Buch zu einer Zeit, wo es noch Ritterlichkeit gab, wo Ritter aber eher Vampire sind, die aber nicht diese Hollywood Vampirchen sind, die in der Sonne glitzern, sondern Männer die ihr Blut rauchen anstatt zu trinken, die noch wissen was es bedeutet eine Frau zu schützen und ihr auch den Raum einnehmen zu lassen, die ihr zusteht, die aber auch einstehen für Krieg und Schutz der Sakramente. Es ist eine Welt die riesig ist, und dabei immer wieder neue Ebenen erhält, und wo Charakter die man gerade lieben gelernt hat, grausam entrissen werden, wo mal Blut fließen darf und auch Abscheulichkeiten passieren, und gerade das liebte ich jetzt auch an der Story. Das einfach mal nicht nur alles heiter und freundlich ist, sondern auch mal Blut und Schweiß sowie Tränen fließen dürfen.

    Die Charakter:
    Vor allem lerne ich Gabriel de León kennen, der mir seine Geschichte in fünf Abschnitten im Buch erzählt, weswegen ich gar nicht so sehr um ihn bangte denn für mich war klar, er erzählt seine Geschichte im Rückblick, deswegen war es dennoch unfassbar traurig, als er einige seiner wichtigsten Vertrauten verlor und dabei zusehen musste, wie jemand seinen Schwur erfüllte und über Leichen ging. Dann fand ich das Mädchen das ab der zweiten Hälfte des Buches immer mehr Raum einnahm und mich überraschen konnte, sehr intensiv und ich bin wirklich gespannt wie ich wieder auf sie treffen werde und was mit ihr passiert ist, denn diese Sache bleibt leider am Ende offen.

    Gefühle:
    In diesem Buch wimmelt es von echten Gefühlen, die für mich einfach so schön waren mit Gabriel de León zu entdecken, auch wenn das alles gar nicht so einfach für ihn war und wie schon gesagt, finde ich es stark das ich hier auf Blut und Tränen stoßen darf und nicht permanent nur abgeschwächte Kämpfe und Handlungen erleben musste, sondern es wirklich an die Substanz ging.

    Das Besondere:
    Einmal ist die Geschichte in sich spannend, auch wenn manche Szenen länger gehen und auch manches sich etwas wiederholt wie der Satz den Gabriel gerne sagt: “Ein Herz kann nicht brechen, es kann nur verletzt werden,” kommt absolut keine Langeweile auf, weil der Autor einfach fesseln kann, doch was mich auch noch sehr ans Lesen fesselte waren die Zeichnungen im Buch, die immer wieder kamen und die Geschichte toll unterstrichen. Weswegen das Lesen, trotz seiner vielen Seiten, sehr kurzweilig und sehr intensiv war, so das ich mich gerne mit dem Charakter auf der einen Seite verband und zur anderen Seite einfach in der Welt bleiben wollte und entdecken wollte wie es weiter geht. Wie Menschen, Vampire und Wesen sich entscheiden, wie die Sonne wieder kommen kann und am stärksten fand ich auch die Aussagen über Gott, obwohl es im ersten Blick nicht der christliche Gott ist, der hier erwähnt wurde, hatte ich das Gefühl die tiefen Glaubensfragen definitiv zu entdecken und mich neu zum Denken anspornte. Das finde ich, ist eine Besonderheit.

    Empfehlung:
    Lesen, bereit sein, auch mal Charakter ziehen zu lassen, intensiv über eigene Lebensfragen, gar Lebenslügen nachzudenken und am Ende zu merken, jeder Moment des Lebens ist kostbar, egal ob nun Feind oder Freund. Es gilt, auf Freunde zu hören, aber am meisten noch auf das Herz zu hören.

    Bewertung:
    Ich bin begeistert wie schnell ich doch durch 1000 Seiten kam und mich durch eine Welt bewegen durfte, die ich irgendwie vermisste. Wer die Bücher von Tamora Pierce als Jugendliche mochten, wird bestimmt dieses Buch auch lieben, denn es ist für Erwachsene bzw. ältere Jugendliche geschrieben, wo die Bücher von betreffender Autorin ja für etwas jüngere Leser*innen sind, so richtet sich das Buch wirklich an etwas ältere und genau das finde ich stark. Bitte ganz schnell den nächsten Band auf die Welt bringen!
    Deswegen klare fünf Sterne und ich las dieses Buch sehr gerne, verband mich mit Gabriel de León sehr gerne und war erstaunt was er erleben durfte. Die Aufmachung des Buches ist so grandios wunderschön.

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  70. Bücher, Ebooks und mehr Blog

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    Episch ist mein neues Lieblingswort. Das liegt auch an den Büchern, die ich lese. So viele tolle Geschichten. Ein weiteres Buch von Jay Kristoff und es war grandios und mein Highlight im Juli. Drei Zeitlinien verfolgt man in dieser Geschichte. Die aber nicht speziell gekennzeichnet sind. Der Text ist sehr fliesend und doch wusste ich immer wo ich gerade bin. Aktuell, die ersten Jahre seines Lebens und dann geht es um eine ganz besondere und wichtige Zeit in seinem Leben. Das Buch habe ich verschlungen und es hat sich nicht angefühlt als wären es 1.000 Seiten zum Lesen. Das Ende war gemein, kein wirklicher Cliffhanger, aber ich will wissen wie es weiter geht. Eine Ahnung hat sich bestätigt. Jedoch dadurch habe ich noch mehr Ahnungen bekommen und jetzt will ich wissen, ob es stimmt.

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  71. Laura R.

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    Ich war gespannt wie ein Flitzebogen auf “Das Reich der Vampire” – 1. Ein neues Buch von Jay Kristoff, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche, dass das bei mir einzieht! 2. Vampire sind back! Und zwar die bösen. I like!

    Insgesamt war meine Euphorie vielleicht zu hoch angesetzt oder “Nevernight” von Kristoff war einfach zu! gut, denn insgeheim habe ich “Das Reich der Vampire” wohl immer damit verglichen. Letzteres hat aber einfach schlappe 300 Seiten mehr, also im Prinzip ein weiteres Buch. Und ich denke, der Großteil meiner Kritik oder warum mir “Das Reich der Vampire” weniger gut gefallen hat als andere Kristoff-Bücher der Länge geschuldet war.

    Aber auf Anfang: die Einführung in die Welt fand ich solide, es gab kein kompliziertes Worldbuilding, bei dem man mit Informationen zugeballert wurde. Tatsächlich hätte es aber schon ein bisschen mehr sein können. In der Leserunde hatte ich den Eindruck, dass wir bei manchen Sachen uns alle nicht ganz sicher waren, wie es funktioniert oder sich historisch zugetragen hat. Ich glaube, ich konnte mir den Tagestod, also das mit der ständigen Dunkelheit, gar nicht richtig vorstellen. Einerseits so gut wie kein Licht, dass nix außer Pilzen und Kartoffeln wächst (wobei auch letztere Licht brauchen, just sayin), aber irgendwie gibt es dennoch einen Unterschied zwischen Tag und Nacht, die Leute sehen draußen was, aber nur bedeckt würde ja auch nicht reichen. Das konnte ich mir visuell nur schwer vorstellen. Ansonsten kam aber das französisch-mittelalterliche Flair (in meinem laienhaften Verständnis) sehr gut rüber. Ich mochte die Beschreibungen der Gebäude und Kleider, besonders hilfreich hierbei waren auch die mega schönen Zeichnungen im Buch! Der Schreibstil zeichnet sich ansonsten durch viele kreative Schimpfworte aus, was mir stellenweise vielleicht schon etwas zu viel war. Es trägt aber zum rauen Charaktere von unserem Protagonisten Gabriel bei. Wir lernen ihn sehr gut kennen, denn die Geschichte wird auf mehreren Zeitebenen erzählt, sodass wir seine Entwicklung vom Kind zum Jugendlichen, jungen Erwachsenen bis zum mittleren Alter erleben. Dabei verändert sich Gabriel durch die Menschen um ihn und vor allem durch seine Erfahrungen. Das gefiel mir sehr gut. Es gibt noch eine Fülle weiterer Charaktere, von denen einige positiv herausstachen, andere ein bisschen untergegangen sind. Es waren mir stellenweise auch einfach zu viele. Der Wechsel der Zeitebenen hat mir sehr gefallen. Es war zwar manchmal an frustrierenden Stellen, weil man wissen wollte, wie es weitergeht und mir eine Zeitebene teilweise nicht so gefiel, aber insgesamt trug es für mich schon dazu bei, am Ball zu bleiben. Bis ich dann aber so ca. im mittleren Drittel bis darüber hinaus ankam und total den Hänger hätte. Ich hatte einfach das Gefühl, bzw. war es ja auch so, gelesengelesengelesen zu haben, aber in der Geschichte nicht vorwärts gekommen zu sein. Für meinen Geschmack gab es zu wenig Erfolgserlebnisse, sondern immer nur Rückschläge und wenig aufgeklärte Ereignisse, vieles wurde angeteasert und es kamen gefühlt nur neue Fragen hinzu. Final war ich dann etwas versöhnt, denn es kommt zu mehreren entscheidenden Actionszenen, die dann teilweise auch relevante Fragen der Handlung aus Teil 1 geklärt haben – natürlich wurde dann aber noch mehr aufgeworfen für Teil 2, weil wir ja alle gespannt sein sollen.

    Fazit

    Ich freue mich auch auf Band 2, denn die Geschichte ist düster und spannend, die Vampire sind so böse und tödlich wie erwartet. Die Welt hat mit der Art des Erschaffens der Vampire schon was eigenes, es gefiel mir gut, dass das nicht so bewusst gesteuert werden kann. Die Handlung scheint noch viel zu bieten, ich brauche dann bloß im 2. Band vorweg ein Namensregister, wer mit wem verwandt ist und ggf. wer wen getötet hat. Da bin ich so schon etwas durcheinander gekommen und fraglich, wie viel ich davon in rund 1,5-2 Jahre noch weiß. Das Buch ist definitiv lesenswert und es gab auch einige ikonische Szenen, die mir wohl sehr wohl im Kopf bleiben werden! Vom Gefühl her war es aber nicht dieses Highlight, dieses “ich kann nicht mehr aufhören zu lesen” oder dieses starke Gefühl der Berührung, wie ich es alles bei Nevernight empfunden hatte. Daher sind es “nur” 4 Sterne. Und Hinweis: das Hardcover ist schon echt schwer und unhandlich (meinem Empfinden nach), dafür hat es aber schöne Zeichnungen drin…wie das im eBook ist, weiß ich natürlich nicht.

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  72. buch.klatsch

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    Mitten in einem düsteren Raum steigt man als Leser*in in „Das Reich der Vampire“ ein, indem Jay Kristoff die Szenerie von Gabriel de León und seiner Geschichte erzählen lässt.

    Gabriel de León, Silberwächter des Ordens und als Legende bekannt erzählt seine Geschichte und sein Leben ähnlich einer Biografie. Dabei tauchen Leser*innen in verschiedene Szenen seines Lebens ein, die teilweise brutal beschrieben werden.

    Jay Kristoff hat es für mich geschafft jeder Seite des Buches Leben einzuhauchen und eine Welt zu erschaffen, die für mich nicht einer gewöhnlichen Vampir-Geschichte ähnelt.
    Die Erzählungen sind spannend und teilweise mit Twist untermauert, die Leser*innen in die Situation versetzen wissen zu wollen, wie die jeweiligen Erzählung weitergehen.

    Ich bin eingetaucht in eine andere Welt, habe bei der derben Sprache das ein oder andere mal grinsen müssen und am Ende… Gabriel de León hat sich in mein Herz geschlichen.

    Kann die Fortsetzung der epischen Fantasy-Reihe kaum erwarten! Ich habe Fragen Jay Kristoff, die müssen beantwortet werden. ??

    ? ?????
    Ein toller Auftakt einer epischen Fantasy-Reihe, in der der Autor jeder Seite eine besondere Atmosphäre einhaucht.

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  73. jasebousbooks

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    Jay Kristoff gehört seit der blutigen und düsteren Reihe “Nevernight” zu meinen Lieblingsautoren. Er und Amie Kaufman mit ihrer “Illuminae Akten”-Reihe waren diejenigen, die mir das Science-Fiction-Genre nähergebracht haben. Für mich stand deshalb außer Frage, ob ich sein neues Buch lesen möchte. Denn NATÜRLICH möchte ich von diesem genialen Autor das neueste Werk lesen.

    Zuallererst möchte ich erwähnen, dass die Geschichte komplex ist. Es ist kein Buch, was man nebenher lesen kann. Ich musste mich komplett auf die Geschichte rund um Gabriel de León fokussieren. Das Buch besitzt in der Print-Version eine stolze Seitenanzahl (1024) und gefühlt habe ich eine Ewigkeit daran gesessen. Trotz der stolzen Länge war die Geschichte zu keinem Zeitpunkt langweilig und ich hatte auch nicht das Gefühl, dass sie sich unnötig in die Länge zog. Ich habe auch immer wieder überlegt, ob man das Buch in mehrere Teile hätte schneiden können, und ich kam zu dem Schluss, dass es keinen Sinn gemacht hätte. Dies war nun mal der erste Teil von Gabriels Geschichte.

    Diese ist im Interview Stil erzählt, bzw. Gabriel erzählt sie genauso einem Geschichtenschreiber. Dadurch das Gabriel selbst der Erzähler ist, bekommen wir als Leser ungefiltert seine Gedanken und Gefühle beschrieben. Dadurch konnte ich sehr zügig eine Bindung zu ihm aufbauen. Gabriel betitelt sich selbst als Dreckssack und ich kann ihm da nicht widersprechen. Er ist gnadenlos. Er ist selbstsicher. Und er ist egoistisch.

    Doch er war nicht von Anfang an so. Seine Erfahrungen, die Konsequenzen aus seinem Handeln und sein Umfeld hat ihn zu dieser Rasiermesserscharfen Klinge geformt. Während er zu Beginn noch nach Ruhm aus ist und einen starken Drang hat sich zu beweisen, ist Gabriel am Ende das genaue Gegenteil. Er ist abgehärtet und sieht das Leben wie es ist: Unfair und hart. Er ist ein gebrochener Mann und ich war sehr gespannt darauf, was ihm widerfahren ist, dass er eine solche Entwicklung an den Tag gelegt hat.

    Was Gabriel alles durchmachen musste, lässt sich nur erahnen. Denn in diesem Buch erzählt er zwei wichtige Geschichten und die sind zum Teil schon ziemlich grausam. Zuerst erfährt man etwas über Gabriels Anfangszeit als Silberwächter, später gibt es einen Zeitsprung von 17 Jahren und dort lernen wir einen ganz anderen Gabriel kennen. Durch die Zeitsprünge blieb die Geschichte für mich auch spannend, denn während Gabriel zu seiner anderen Mission wechselte, wollte ich doch unbedingt wissen, wie es in der davor weitergeht.

    Am Ende fügte sich jedoch alles zusammen und für mich war das Buch, mal wieder, ein absolutes Meisterwerk des Autors. Der Schreibstil ist, genau wie ich es von Jay Kristoff gewohnt bin: dreckig, roh und fesselnd. Was wiederum zum Protagonisten gepasst hat, denn immerhin ist er hier der Erzähler.

    Ich freu mich wirklich sehr auf die weiteren Teile der Reihe und erwarte wieder ein großartiges Abenteuer, was mich vergessen lässt wie lang die Geschichte ist.

    Fazit:
    Ein weiteres Meisterwerk von Jay Kristoff. Es ist spannend und interessant von Seite eins an. Für High-Fantasy-Fans ein Muss. Ich freu mich auf die weiteren Teile!

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  74. debbie_reads_

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    Dieses Buch war der absolute Burner…Ich benutze dieses Wort total selten, aber das war episch…Ich habe jede Zeile geliebt…Ja, die 1.000 Seiten können einen beängstigen, aber für mich, die voll in dieser Welt aufging, waren es noch zu wenig…Ich bin absolut begeistert und träumte sogar von diesem Buch…Leider muss ich nun stark sein, denn Band 2 ist noch nicht draußen…Mein armes kleines Herz…

    Der Auftaktband der neuen Reihe von Jay Kristoff hält nicht nur eine atemberaubende Welt bereit sondern auch zahlreiche Illustrationen von Bon Orthwick…Diese machte mein Leseerlebnis um ein weiteres Erlebnis besser…Dadurch konnte ich mir die einzelnen Charaktere, Gebäude und Gegebenheiten noch besser vorstellen…Meine Fantasie sprudelte über…

    Der Schreibstil von Jay Kristoff ist komplex und detailreich…Wenn ich mich auf der Couch eingekuschelte hatte und dieses Buch zur Hand nahm, konnte ich mich nicht stoppen…Dieser “Interview mit einem Vampir”-Flair liebte ich und schaffte für mich eine düstere Atmosphäre, der ich mich nicht entziehen konnte…Da ich eh ein riesen Vampirfan bin, war ich allerdings nicht erstaunt von meiner Begeisterung…Das Worldbuilding war nicht zu komplex…An sich scheint die Welt schlicht, aber dennoch hat der Autor hier eine dystopische Welt erschaffen, die sich mit anderen High-Fantasy-Reihen messen kann…Geliebt habe ich außerdem das französische Flair der Welt…Es kam eine gewisse Mystik dabei auf…

    Auf mehreren Zeitebenen wird der Beginn dieser einzigartigen Reise aus der Sicht von Gabriel de Leon geschildert…Er ist der Letzte der Silberwächter…Seine Bruderschaft hatte geschworen das Reich vor den Kreaturen der Nacht zu verteidigen…Seine Art und Weise alles etwas grau zu sehen, passte 1a in diese Geschichte…Sein Herz scheint gebrochen, aber hinter seiner Fassade steckt so viel mehr…Man erlebt seine Kindheit über Jugend bis hin ins Erwachsenen Alter…Ich schloss ihn dadurch so sehr in mein Herz…Aber auch die anderen Charaktere konnten mich überzeugen…Sie prägten sich alle in meinen Kopf…Der Autor hat für mich eine besondere Art Welten zu erschaffen…Diese sind zwar stellenweise brutal und blutig, aber auch der Witz kommt nicht zu kurz…Diese Art von schwarzen Humor traf genau meinen Nerv…

    Genau genommen traf alles in und an diesem Buch meinen Nerv…Jay Kristoff schrieb sich mit seinen Worten und seiner Intensität in mein Herz…Für mich ist dies ein genialer Auftaktband…Ein absolutes Meisterwerk, welches in jedes Bücherregal gehört…Für ich muss man diese Reihe lesen…Ein beeindruckendes Setting, eine düstere Atmosphäre und spannende Handlung, die immer wieder Twists für den Leser bereit hält, erwarten euch…Greift unbedingt zu und lasst euch auf diese epische Reise ein…

    Ich wünsche schöne Lesestunden, xoxo

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  75. Legend_of_bookworm

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    Wie sollte es auch anders sein? Ich lese das neue Werk von Jay Kristoff und bin mal wieder überwältigt. Überwältigt von den Charakteren, der düsteren Welt, den Kreaturen die wirklich bis in das kleinste Detail ausgearbeitet sind und vom Schreibstil. Abgerundet wird das ganze dann noch mit viel Spannung, brutalen Kampfszenen und einer super schönen Lovestory. Das Buch hat einfach alles was man braucht!

    Die Geschichte handelt von Gabriel de Leon, der in einem Interview mit einem Vampir seine Lebensgeschichte erzählt. Ich fand diese Erzählperspektive super interessant und es war mal was Neues. Während man über 1000 Seiten liest und die Lebensgeschichte von Gabriel, von der Kindheit bis zum Erwachsenenalter, erfährt passiert unglaublich viel. Dennoch spielt die Geschichte an nur einem Tag. Dabei fühlt man sich als Leser, als hätte man Gabriel Jahre lang begleitet. Die Zeitsprünge sind dementsprechend schon krass und man sollte mit sowas zurechtkommen, wenn man die Geschichte lesen möchte. Jedoch sorgt genau diese Art der Perspektive dafür, dass man sich schnell mit dem Protagonisten verbunden fühlt. Denn er erzählt ganz offen und ehrlich von seinem Leben und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund. Man möchte einfach wissen, was dieser Mann erlebt hat und ich konnte gar nicht aufhören zu lesen, so spannend war sein Leben.

    Jay Kristoff ist für mich ein wahnsinnig talentierter Autor und grade Nevernight ist meine liebste Buchreihe. Ich hätte niemals gedacht, dass irgendeine Geschichte an die von Nevernight herankommen würde. Bis jetzt, denn das Reich der Vampire ist definitiv auf dem selben Level.

    Ich habe wirklich jede Zeile geliebt auch wenn die 1000 Seiten anfangs abgeschreckt haben Es war sehr spannend und absolut nicht langweilig. Dank der vulgären Flüche, die immer mal wieder vorkommen, gab es auch was zum Lachen. Auch wenn diese in Originalsprache mit Sicherheit besser sind.

    Man muss den Schreibstil von Kristoff aber definitiv mögen, damit man Spaß beim Lesen hat. Ich würde ihn als sehr vulgär, detailliert und gewaltig beschreiben. Es ist alles so real und der Fokus liegt unglaublich gut auf den Emotionen der Figuren und dem Aufbau der Welt. Dennoch ist das Buch definitiv nicht für zwischendurch. Man sollte sich schon Zeit zum Lesen nehmen, damit alle Eindrücke wirken können.

    Ein Highlight waren für mich zusätzlich noch die Illustrationen im Buch, durch sie bekommt man ein ganz besonderes Leseerlebnis. Fans von Kristoff werden definitiv nicht enttäuscht sein. Große Empfehlung!

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  76. Kamikazegirl_Kyo

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    Das Buch gefällt mir sehr gut und hat mir die Liebe zum Lesen wiedergebracht. Einen Stern ziehe ich ab, weil das Seitenmotiv an den Buchseiten gefehlt hat, was ich sehr schade finde.

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  77. Alexandra G.

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    Gabriel de Leon ist der letzte Silberwächter und erzählt in Gefangenschaft seine Geschichte einem Eisblut. So erfährt man wie er zum Silberwächter wurde und wie er zu einer Legende wurde.

    Die Erzählperspektive verrät natürlich, dass er alle Abenteuer bis jetzt überlebt hat, aber zu welchem Preis wird erst im Laufe der Geschichte klar.
    Es war mein erster Roman von Jay Kristoff und anfänglich kam ich schwer in die Geschichte. Kombiniert mit dem Hörbuch, was hervorragend von Robert Frank vertont wurde, habe ich den Wälzer mehr und mehr genossen. Der Aufbau des Worldbuilding ist gut durchdacht und die Parallelen zur Wirklichkeit (Christentum) sehr offensichtlich. Aber er hat eine ganz eigene Welt erschaffen. Die Charaktere sind ausgeklügelt aufgebaut.
    Gestört hat mich gerade am Anfang die derbe Sprache bei den Dialogen und die vielen , wenn auch teilweise sehr guten Metaphern. Auch wird die Geschichte von Gabriel nicht chronologisch erzählt und man muss aufpassen, wenn er wieder in der Gegenwart ist.
    Es gibt auch sehr viele Kampfszenen, auf die ich hätte verzichten können.
    Gabriel de Leon und auch manch anderer Charakter sind mir im Laufe der Story ans Herz gewachsen, was ich am Anfang nicht geglaubt hätte und ich freue mich auf den zweiten Teil.

    Fazit: Wen die deftige Sprache und blutige Szenen nicht stören wird die etwas andere Vampir – Story mögen. Lasst euch darauf ein.
    Die Illustrationen – auch im e-book – finde ich einen netten Zusatz.

    Für 5* hat es nicht ganz gereicht, aber ich könnte mir vorstellen, dass der zweite Band diese erreichen kann.

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  78. Ika

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    Die Optik des Buches hatte mich im Buchladen angesprochen und auch der Klappentext hatte mich neugierig gemacht. Mittlerweile habe ich knapp 600 der 1000 Seiten gelesen und noch immer kann ich nicht tief in die Geschichte eintauchen. Zu keiner Zeit hatte ich das Gefühl, das Buch nicht mehr aus der Hand legen zu können. Grundsätzlich finde ich einige Elemente der Erzählung wirklich gut, aber das Gesamtsetting stimmt für mich nicht:

    Schon seit vielen Jahren hat sich die Sonne verdunkelt – gut für die Vampire, die jetzt auch bei Tage ihr Unwesen treiben, schlecht für die Pflanzen, die dadurch nicht mehr lebensfähig sind. Soweit so logisch. Der Autor spinnt den Gedanken dann aber weiter und erläutert, dass die Menschen nun ausschließlich von Kartoffeln und Pilzen leben. Wer in der Schule aufgepasst hat (dafür braucht man wahrlich kein Naturwissenschaftler sein) weiß, dass auch Kartoffelpflanzen aus einem oberirdischen Teil bestehen, der Fotosynthese betreibt und dass Pilze symbiontisch mit (fotosynthesebetreibenden) Pflanzen leben. Egal wie man es dreht und wendet, ohne Sonne ist ein Leben auf der Erde in dieser Form nicht möglich. Sicherlich kann man jetzt argumentieren, dass auch Vampire nicht real sind, man es also auch hinnehmen kann, dass in dieser fiktiven Welt eben Kartoffeln und Pilze ganz wunderbar im Dunkeln wachsen. Mich persönlich hat jedoch die Einbettung von Vampiren in eine mir nicht schlüssig erklärbare Welt wahnsinnig gestört. Denn es hat mich ständig darüber nachdenken lassen, wie das jetzt wieder funktionieren soll (z. B. habe ich mich nicht nur gefragt, wie die Kartoffeln und Pilze ohne Sonne wachsen können, sondern auch ob das gejagte Kaninchen sich nun auch von Kartoffeln und Pilzen ernährt). Zwischenzeitlich wird im Buch dann hervorgehoben, dass noch kleine Reste des wertvollen Zuckers gelagert wurden, die aber der Hauptfigur seltsamerweise in unbegrenzter Menge als Futter für sein geliebtes Pferd zur Verfügung stehen (ernährt sich davon abgesehen eigentlich das Pferd auch nur von Pilzen und Kartoffeln?).
    Es hätte einige gute alternative Ansätze gegeben, den düsteren Weltenaufbau (der mir prinzipiell gut gefallen hat) schlüssig zu erklären, ohne dass diese vielen Logikfehler aufgetreten wären. Schade, dass der Autor nicht darauf gekommen ist!

    Weiterhin kam ich mit der Konstellation der Interviewpartner nicht zurecht. Es hat sich mir bislang nicht erschlossen, warum der Vampirjäger (die Hauptfigur des Buches) dem verfeindeten Vampir so bereitwillig Auskunft gibt und etliche Geheimnisse ausplaudert. Er ist ja wahrlich kein Held, der sich in Szene setzen möchte, das wird im Buch immer wieder deutlich. Welche Motive hat er also bitte dann?
    Aber davon abgesehen fand ich den Interviewaufbau des Buches eine interessante Idee und es war auch mal ganz spannend, dass die Geschichte nicht geradlinig erzählt wurde, sondern Zeitsprünge von hinten nach vorne gemacht wurden. So haben sich die Bauteile der Geschichte wie ein Puzzle zusammengesetzt.

    Der Schreibstil war mir an vielen Stellen zu “blumig”, wobei die Nebencharaktere dadurch dennoch nicht greifbar für mich wurden. Ganz gut ausgearbeitet war hingegen der Hauptcharakter, ein wahrer Antiheld, der an vielen Stellen wirklich nicht als Sympathieträger daher kommt. Das hat tatsächlich ganz gut zum düsteren Charakter des Buches gepasst. Auch viele kleinere Details, wie die Darstellung der einzelnen Vampirklassen mit unterschiedlichen Fähigkeiten, fand ich sehr gelungen. Das sprechende Schwert des Hauptcharakters wiederum fand ich etwas affig.

    Insgesamt ist mir das Buch aber an vielen Stellen zu langatmig… man weiß nicht so recht, wo das Ganze hinführen soll. Denn das Buch beginnt kurz vor der Hinrichtung der Hauptfigur in einer Welt, die an die Vampire abgetreten wurde…

    Ich bin mir nicht sicher, ob ich Band 1 noch zu Ende lesen werde. Band 2 werde ich mir nicht mehr kaufen.

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  79. Steffi Hoppe

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    uf
    Ich liiiiieeeeebbbbeeee dieses Buch und es macht so süchtig!!! Absolute Kaufempfehlung für alle Fantasie und Vampirfans