Verantwortungsbewußte Mitbürger, die sich beim Abglühen auf dem Nikolausmarkt Bad Godesberg u.a. gegen Drachenpocken impfen lassen. (Foto: Frommann)

Weihnachtsmarkt BONN (BafmW) – Nach dem Ausnahmesommer scheinen Kälte und Frost zwar weit weg – für das Gesundheitsreferat im Bundesamt für magische Wesen ist jetzt aber genau der richtige Zeitpunkt für die Schutzimpfung mit Drachenpocken im Amt. Im Unterschied zur Erkältung, die in der Regel zwar lästig, aber harmlos verläuft, sind Drachenpocken eine gefährliche Infektionskrankheit. „Drachenpocken verlaufen bei Drachenreitern harmlos, können aber schwerwiegende, gesundheitsschädliche Komplikationen für Drachen mit sich bringen“, so die Leiterin der Veterinärabteilung im BAfmW, Dr. Irmintraut-Huberta Blitze-Wölklein. Die anerkannte Fachärztin, promoviert zum Thema „Das y-Chromosom als Fehler der Evolution“, erklärt: „Dazu gehören beispielsweise Lungenentzündungen oder Schädigungen am Herz-Kreislaufsystem.“

Verantwortungsbewußte Mitbürger, die sich beim Abglühen auf dem Nikolausmarkt Bad Godesberg u.a. gegen Drachenpocken impfen lassen. (Foto: Frommann)

Verantwortungsbewußte Mitbürger, die sich beim Abglühen auf dem Nikolausmarkt Bad Godesberg u.a. gegen Drachenpocken impfen lassen. (Foto: Frommann)

Drachenpocken werden durch Viren verursacht, die auf zwei Wegen von zwischen Drachenreitern und von Drachenreiter auf Drache übertragen werden. Beim Husten oder Niesen gelangen kleinste Tropfen in die Luft und auf umgebende Flächen. Diese werden eingeatmet oder können später über die Hände durch unbewusstes Berühren des Mundes bzw. anderer Schleimhäute aufgenommen werden. Diesen letzten Übertragungsweg nennt man Schmierinfektion.

Die Ständige Impf- und Metkommission (STIMKO) empfiehlt die Drachenpockenimpfung insbesondere für Drachen sowie deren Reiter mit einem erhöhten Risiko für schwere Krankheitsverläufe. Dies sind vor allem ältere Drachen (Schwiegermütter ausgenommen), Personen über 60 Jahre, chronisch Erkrankte, Personen mit geschwächtem Immunsystem und vor der Eiablage stehende Drachenkühe, aber auch schwangere Frauen. Auch medizinisches und pflegerisches Personal sollte sich aufgrund seiner beruflichen Exposition impfen lassen. Neben dem Eigenschutz steht hier insbesondere auch der Schutz der behandelten Patienten oder betreuten Personen im Vordergrund.

4-fach Impfstoff aus Einhornstutenmilch, Metlatte, Werwolf-Pelzpflege und Blutspende

Impfung eines Flaschenhalter-Drachens mit Einhornstutenmilch

Impfung eines Flaschenhalter-Drachens mit Einhornstutenmilch

Die Impfung gegen Drachenpocken kann im Raum Bonn ab Mitte November direkt im Bundesamt für magische Wesen sowie auf dem mobilen Service-Point auf dem Nikolausmarkt in Bad Godesberg durchgeführt werden. Außerhalb Bonns findet die Impfung auf vielen weiteren Weihnachtsmärkten statt.

Einige verantwortungsvolle Arbeitgeber bieten eine Impfung im Betrieb an. Achten Sie deshalb auf die Hinweise der zuständigen Betriebsärztinnen und -ärzte.

Im Allgemeinen wird die Schutzimpfung gegen Drachenpocken gut vertragen. Typische Beschwerden nach einer Impfung sind Wohlbefinden, gelöste Stimmung, die Bereitschaft zu guten Gesprächen über Fantasyliteratur und andere Literatur.

Die jährliche Schutzimpfung gegen Drachenpocken ist notwendig, da sich das Influenza-Virus stetig verändert, und der Impfstoff regelmäßig angepasst werden muss. Seit dieser Saison ist der von der STIMKO empfohlene 4-fach Impfstoff aus Einhornstutenmilch, Metlatte, Werwolf-Pelzpflege und Blutspende im Einsatz. Es wird empfohlen, die Impfung mit dieser Vaccine möglichst jedes Jahr in der Zeit von Oktober bis Dezember durchführen zu lassen. Eine Impfung ist jedoch auch zu einem späteren Zeitpunkt noch möglich und sinnvoll, da der Schutz bereits zwei bis drei Wochen nach der Impfung voll ausgeprägt ist.

„Grundsätzlich gilt zur Vorbeugung von Krankheiten und zum Schutz vor Krankheitserregern: Drachenpranken, auch im Übergang zwischen Krallen, Fingergliedern und Flughäuten, mit Seife unter fließendem Wasser waschen und danach sorgfältig abtrocknen“, betont Dr. Irmintraut-Huberta Blitze-Wölklein und verweist auf weitergehende Informationen zur Händehygiene und Infektionsprävention.

Das Bundesamt für magische Wesen weist an dieser Stelle auch auf die durchaus sinnvolle Grippeschutzimpfung hin. Auskünfte dazu erteilen Hausärzte und Gesundheitsämter.

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Über den Autor: Klaus Maresch
Klaus Maresch, Jahrgang 1967, lebt mit Ehemann und sieben Katzen in Bonn am Rhein. Hexen, Drachen, Vampire und andere magische Wesen sind kein Problem, wenn man sie ordentlich verwaltet. Schließlich hat in Deutschland alles seine Ordnung. Basierend auf dieser Idee, entwickelte er die Idee einer Behörde, die sich um die Belange magischer Mitbürger kümmert. So entstand das Bundesamt für magische Wesen. Hagen Ulrich kam nach dem Besuch einer Ladys Night zu Twilight zum Schreiben und veröffentlicht seine Romane im Himmelstürmer Verlag in Hamburg.

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