Das Thema Missbrauch von Jungen und jungen Männern durch Priester ist noch lange nicht abgehakt und das Leiden der oft minderjährigen Jungen, die dem Missbrauch durch einen Priester zum Opfer fielen und der Schwulenhass der katholischen Kirche bilden den Stoff für diesen Krimi.
Franziskus wollte die Kommunikation des Vatikan modernisieren. Sein Vorhaben droht an der alten, klerikalen Abgehobenheit zu scheitern. (Quelle: süddeutsche.de)

Franziskus wollte die Kommunikation des Vatikan modernisieren. Sein Vorhaben droht an der alten, klerikalen Abgehobenheit zu scheitern. (Quelle: süddeutsche.de)

Quelle: Die begründete Angst vor den Medien

Ich habe ja fast auf soetwas gewartet. Hätte noch gefehlt, dass der Papst in bester Gauland-Manier angesichts der 2000jährigen Geschichte der Kirche den Missbrauch von Kindern und Jugendlichen als „Fliegenschiß“ bezeichnet. Passen würde es. Wenn man den eigenen Laden und die eigene verquaste Ideologie als Maßstab aller Dinge und Symbol für den Besitz der allein selig machenden Wahrheit erachtet, dann kann man es wohl für richtig erachten, beim Thema Missbrauch durch katholische Priester und Bischöfe so vorzugehen wie es die Katholische Kirche derzeit vorexerziert.

Die sog. Missbrauchskonferenz wurde wie erwartet zum Fehlschlag

Die Tasse mit dem Bundeslurch und der Erklärung von Edmund F. Dräcker zum Unterschied zwischen schwulen Vampiren und katholischen Priestern

Die Tasse mit dem Bundeslurch und der Erklärung von Edmund F. Dräcker zum Unterschied zwischen schwulen Vampiren und katholischen Priestern

Mögen einzelne Bischöfe auch erkannt haben, was Sache ist, so streiten Hierarchen anderer Regionen, z.B. aus Afrika und Asien, die Bedeutung dieses Themas für die Kirche ab. Da ist sogar von „Gerede“ die Rede. Oder von aufgebauschten Skandälchen. Oder dass „Dunkle Mächte“ und der „Satan“ am Werk seien.

Und der Presse wird unterstellt, mit Blick auf Auflagen und Schlagzeilen Berichte zu produzieren, um der Katholischen Kirche zu schaden. Blödsinn! Wer liefert denn den Stoff, aus dem die Schlagzeilen sind? Eben. Das sind die Burkes, Brandmüllers, McCormicks, Müllers und Pells, und wie die geweihten Röckchenträger alle heißen, die selber oder aus deren Wirkungskreis die sogenannte Hirten kommen, die beim Spielen mit dem Rosenkranz Kinder schänden. Oder zur Ablenkung Rauchbomben schmeißen wie die Bischöfe und Kardinäle, die wie der 90jährige Brandmüller Schwule für den Missbrauch von Kindern und Jugendlichen verantwortlich machen. Dem kann man nur entgegenhalten, dass bei jedem schwulen oder lesbischen Ehepaar Kinder sicherer sind als bei einem katholischen Priester, der aufgrund des Zölibates nie ein gesundes Sexualleben entwickeln konnte. Ein Sexualverhalten, dass von Liebe zum Respekt vor dem Partner geprägt ist – das können Religiöse nicht entwickeln. Noch immer hält die Kirche an ihrer Vorstellung fest, Sex habe allein der Fortpflanzung zu dienen.

Die Katholische Kirche ist nicht in der Lage, ihren Laden aufzuräumen und an die Ursachen für den Missbrauch von Kindern und Jugendlichen zu gehen. Sie müßte sehr viel vom Markenkern ihrer Ideologie über Bord schmeißen und dazu sind die von Überheblichkeit und Altersstarrsinn geprägten Typen in den geweihten Röckchen nicht in der Lage. Sie wollen es auch gar nicht – eher sehnen sie sich nach jenen Zeiten zurück, wo sie als Fürstbischöfe und Fürstäbte „im Namen Gottes“ Herrschaft ausübten.

Tatsächlich müssen die Staatsanwaltschaften ran und dieses Netzwerk des organisierten Klerikalismus aufräumen – so wie sie nach Jahrzehnten der Versäumnisse mit der Kriminalität der sogenannten Großfamilien in Berlin oder im Ruhrgebiet aufräumen. Was den Clans die Familienehre ist, die über allem steht, auch und gerade über staatlichen Gesetzen, das ist den Klerikalen die Kirche mit dem „Wort Gottes“. Es ist allerhöchste Zeit, die Kirche auf das zurechtzustutzen, was sie ist – ein xbeliebiger Verein. Mehr nicht.

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Über den Autor: Klaus Maresch
Klaus Maresch
Klaus Maresch, Jahrgang 1967, lebt mit Ehemann und sieben Katzen in Bonn am Rhein. Hexen, Drachen, Vampire und andere magische Wesen sind kein Problem, wenn man sie ordentlich verwaltet. Schließlich hat in Deutschland alles seine Ordnung. Basierend auf dieser Idee, entwickelte er die Idee einer Behörde, die sich um die Belange magischer Mitbürger kümmert. So entstand das Bundesamt für magische Wesen.

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