Eine Interpretation zu dem Gemälde von Edvard Munch "Der Schrei" mit Ludwig van Beethoven zum Beethovenfest bildet die Grundlage für dne BAfmW-Arbeitsbericht "Seid verschlungen, Millionen"

Das Beethovenfest Bonn bietet dem Bundeslurch Verlag in doppelter Hinsicht Anlaß, dem ein im Herbst 2019 erscheinender BafmW-Arbeitsbericht mit fantastischen Kurzgeschichten zu Bonn und der Musik von Ludwig van Beethoven gewidmet werden soll.

Die Stadtverwaltung Bonn mit ihren verschlungenen Millionen aus Steuergeldern, Privatmitteln und ausgeschlagenen Spenden ist schon ein eigenes Schwarzbuch wert. Und das 2020 anstehende Beethovenfest aus Anlaß des 250. Geburtstages von Ludwig van Beethoven paßt dazu. Beides, sowohl städtische Inkompetenz, Schlamperei und Korruption zusammen mit Beethovens Musik soll die Fantasie anregen. Da möchte man doch mal den Teufel tanzen sehen auf den Gebeinen diverser Beamter, die alles (über-)nehmen, bloß keine Verantwortung.

Seid verschlungen, Millionen

Die Geschichte des korrupten Beamten im Marktamt, dem in lange zurückreichenden Zeiten Schausteller einen Umschlag in die Hand gedrückt haben sollen, um auf den Weihnachtsmarkt Bonn zu dürfen, geht noch heute in Bonn um. Oder jener Stadtdirektor, der gut auf Kosten der Stadtwerke lebte und Hunderttausende an Schmiergeldern kassierte.

Da wäre der im Rheinhochwasser abgesoffene Schürmannbau, die vergammelnden Immobilien und Liegenschaften der Stadt Bonn, vom Millionengrab Beethovenhalle über Schulen und Kitas bis zur Stadthalle Bad Godesberg, ganz zu schwiegen vom World Conference Center – kurz und gut, für ein Epos in bester Mafia-Manier ist genug Stoff da.

Mordor hat den Dunklen Turm, Bonn hat das Stadthaus

Und dann wäre da das Beethovenfest, welches gleichzeitig in Wien und Bonn gefeiert werden soll. Die Musik von Ludwig van Beethoven, das Trauerspiel um die Renovierung der Beethovenhalle, die vsl. nicht rechtzeitig fertig wird zum Beethovenfest, ist ein Kulturgut allerhöchster Qualität. Nahezu skurril wird es, wenn man erfährt, dass die Stadtverwaltung Bonn zwei mehr als hundertjährige schulische Rudervereine aus dem ehemaligen und maroden Hallenbad herauskomplimentieren wollen, in dem die Vereine ihre Boote lagern. Das Viktoriabad wird benötigt, um dort Veranstaltungen für das Beethovenfest durchzuführen. Wobei das Viktoriabad so marode ist, dass die Ruderer dort nicht mehr machen durften, als ihre Boote zu lagern.

Um so eine Halle in Bonn sollte man als Konzertbesucher besser einen Bogen machen, bevor einem – frei nach Majestix – der Himmel auf den Kopf fällt. Ganz offiziell gilt, dass man als Bonner durchschnittlich pro Jahr vier Tage im Stau verbringt, da die Verkehrspolitik der Stadtverwaltung Bonn – ach, lassen wir es einfach. Tun Sie sich das nicht an, kommen Sie besser nicht nach Bonn, sondern shoppen bequem online und verbringen die gesparte Zeit besser mit einer guten CD oder einem guten Buch zuhause, anstatt in Bonn im Stau zu stehen.

Illustratoren dürfen sich gern ebenfalls beteiligen und ihre Eindrücke in einem Bild verarbeiten. Das Stadthaus Bonn als Sitz des Bösen in einer Interpretation als Dunkler Turm von Barad-Dur mit dem Auge ist nur ein Motiv, welches passen würde. Mordor bedeutet nach Tolkien in der Elbensprache Sindarin übrigens „Das schwarze Land“, und das von CDU-OB regierte katholische Bonn – da fallen einem doch direkt Stichworte wie Bimbes, Helmut Kohl, schwarze Kassen, Parteispenden, Weirauch, jüdische Vermächtnisse etc. ein. Nur so als Anregung.

Über die Auschreibung

Eine Interpretation zu dem Gemälde von Edvard Munch "Der Schrei" mit Ludwig van Beethoven zum Beethovenfest bildet die Grundlage für den BAfmW-Arbeitsbericht "Seid verschlungen, Millionen"

Eine Interpretation zu dem Gemälde von Edvard Munch „Der Schrei“ mit Ludwig van Beethoven zum Beethovenfest bildet die Grundlage für den BAfmW-Arbeitsbericht „Seid verschlungen, Millionen“

Der Bundeslurch Verlag lädt Autorinnen und Autoren ein, aus dieser Gemengelage der fantastischen Musik von Ludwig van Beethoven sowie der Korruption und Inkompetenz städtischer Beamter mit all ihren Skandälchen ein Schwarzbuch mit fantastischen Geschichten zu erstellen. Als weitere Anregung möge der Hinweis auf diverse Gruselfilme dienen, darunter „Das Schweigen der Lämmer“. Hannibal Lecter genoß seine Mahlzeiten, zu denen eher unübliche Zutaten gehörten, einst zu der Musik von Johann Sebastian Bach. Das Orgelwerk Toccata und Fuge gab so manchen Hintergrund ab für genüßlich begangene Morde.

Da fragt man sich doch, ob eine Geschichte zur Versenkung oder Sprengung des Stadthauses Bonn, Sitz der Stadtverwaltung bzw. Verlagerung in die tiefsten Schlünde der Hölle, nicht unter den Klängen von „Freude, schöne Götterfunken…“ passieren könnte. Oder kulturbeflissene Vampire den korrupten Trollen eines Marktamtes nicht unter den Takten der Mondscheinsonate die Haut abziehen können. Denkbar wäre es auch, dass die Klänge bekannter Beeethovenstücke die Verwandlung eines friedlich unter uns lebenden Mitbürgers in ein Monster übelster Art auslösen. Das würde zumindest einiges in der Stadtverwaltung Bonn erklären.

Um es mit den Worten mit Kulturstaatsministerin Monika Grütters zu sagen: „Vor allem jungen Menschen wollen wir die unglaubliche Vielfalt, die Kraft und die Fantasie, für die Beethoven steht, vermitteln.“

Ja dann …

Es braucht nicht viel Fantasie, um unserem Tip zu folgen, zum Beethovenfest nicht nach Bonn zu kommen. Das von Straßen NRW prognostizierte Verkehrschaos aufgrund von mehrjährigen Dauerbaustellen sowie einer immer unattraktiver werdenden Innenstadt von Bonn läßt uns Folgendes empfehlen: In Ruhe online shoppen, eine gute CD oder ein gutes Buch zu Beethoven finden und sich zuhause sein privates Beethovenfest organisieren. Oder nach Wien fahren. Da ist es auch schön.

Technisches zur Ausschreibung „Seid verschlungen, Millionen“

  • Kurzgeschichte im Umfang von ca. 25.000 bis 45.000 Zeichen
  • Genre: Romantasy, Urban Fantasy, Historical Fantasy, Steampunk, Gay Fantasy oder High Fantasy
  • Themenspektrum: Beethovens Musik, städtische Inkompetenz, Korruption und Arroganz sowie allerlei fantastische Umtriebe
  • Abgabe: bis 30. Juli 2019 an beethovenfest[at]bundeslurch-verlag.de
  • Abgabeformat Text: Word- oder Open Office Dokument, bitte auch eigene Rechtschreib- und Grammatikprüfung nutzen!
  • Abgabeformat Illustration: jpg, andere auf Anfrage, erläuternder Text als Word- oder Open Office Dokument
  • Erscheinungstermin: Winter/Frühjahr 2020

Was gibt es für die Autoren?

Für jeden Teilnehmer gibt es 5 Belegexemplare, ebenso weitere Exemplare mit Autorenrabatt. Ebenso ein ausführliches Autorenporträt auf den Verlagsseiten mit ihrer Bibliographie. Unsere Bücher, also auch diese Kurzgeschichtensammlung, werden immer vom „Bundesamt für magische Wesen“ herausgegeben und lehnen sich im Layout an die Veröffentlichungen echter Behörden an. Beispiel: Arbeitsbericht 2018: Einen Rosengarten versprach ich nie. Etwas, das immer für Gesprächsstoff sorgt und Heiterkeit auslöst. Die Reaktionen reichen auf Messen von „Für son Sch… gibt die Merkel Steuern aus. Deutschland geht den Bach runter!“ über „Gibt es das wirklich?“ und „Nein wie geil!“ bis zu „Sie verherrlichen den Satan!“. Wobei die Begeisterung eindeutig überwiegt, Begegnungen mit Wutbürgern und Ultrareligiösen kommen vor, sind aber nicht die Regel.

Außerdem veranstalten wir mit den Autoren eine Leserunde in unserem eigenen Leserforum, so dass Autoren die Möglichkeiten haben, mit ihren Rezensenten und Testlesern in Kontakt zu kommen.

Hinweis: AfD-Fans sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

 

 

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Über den Autor: Klaus Maresch
Klaus Maresch
Klaus Maresch, Jahrgang 1967, lebt mit Ehemann und sieben Katzen in Bonn am Rhein. Hexen, Drachen, Vampire und andere magische Wesen sind kein Problem, wenn man sie ordentlich verwaltet. Schließlich hat in Deutschland alles seine Ordnung. Basierend auf dieser Idee, entwickelte er die Idee einer Behörde, die sich um die Belange magischer Mitbürger kümmert. So entstand das Bundesamt für magische Wesen.

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