Weihnachtsmarkt Bonn 2000 - 2016

Viele Bonner und auswärtige Besucher kennen uns vom städtischen Weihnachtsmarkt Bonn, der vom Marktamt Bonn veranstaltet wird und an dem wir von 2000 bis 2016 als Bioland Imkerei Honighäuschen teilgenommen haben.

Immer mit einem Angebot an ungefähr 300 handgegossenen Bienenwachskerzen, verschiedenen Metsorten und natürlich verschiedenen Honigsorten und ab 2012 kamen ein paar Fantasyromane dazu. Heißen Honigmet schenkten wir unseren Besuchern in den Tassen des Bundesamtes für magische Wesen aus. Wir haben viele nette Besucher kennengelernt; darunter solche, die als Schüler kamen, erwachsen wurden und irgendwann mit ihren eigenen Kindern zu uns kamen. An unserem Stand auf dem Weihnachtsmarkt Bonn wurden Heiratsanträge gemacht und leider mußten wir auch tragische Verluste und Todesfälle verkraften. So ist das Leben.

Ab 2017 wurde unsere Bewerbung zum städtischen Weihnachtsmarkt Bonn abgelehnt. Zunächst mit Verweis auf einen Artikel, einen Flaschenhalter in Gestalt eines Drachens, der schon seit 2015 am Stand präsent war.

Es gab allerlei Ungereimtheiten im Marktamt Bonn im Zusammenhang mit unseren Bewerbungen und das Verwaltungsgericht Köln, welches wir baten, diese Vorgänge zu klären, attestierte den beiden verantwortlichen Mitarbeitern des Marktamtes Bonn sehr deutlich Schlamperei.

Schlamperei im Marktamt Bonn

„Sie müssen sich Schlamperei vorhalten lassen“, so der Richter zu dem während der Verhandlung anwesenden Sachbearbeiter Michael Mierzowski. Dazu zählten Copy-und-Paste-Vorgänge beim Ablehnen unserer Bewerbung. Es wurden 2018 zur Begründung der Ablehnung Artikel herangezogen, die unser Angebot in den Augen des Marktamtes Bonn unattraktiv machten. Als absolutes Highlight kam dann im Frühling 2018 die Aussage von Michael Mierzowski, wir könnten gegen die Entscheidung aus dem Markt Bonn klagen, müßten aber die Begründung abwarten. Nun, 2018 war der Flaschenhalter-Drache als Fantasyfigur gar nicht Bestandteil der Bewerbung. Und das war nicht die einzige Schlamperei, die sich das Marktamt vom Verwaltungsgericht Köln vorhalten lassen mußte. Die Herren Michael Mierzowski und Jens Müller ließen sich bis Oktober 2018 Zeit, uns die Begründung zuzuschicken. Und das war dann die Kopie der Ablehnung aus 2017, nur mit geändertem Datum. Allerdings nahm diese Ablehnung dann Bezug auf Artikel, die gar nicht in der Bewerbung von 2018 enthalten waren … Und genau das ist die Schlamperei, die das Verwaltungsgericht Köln dem Marktamt Bonn attestierte.

Inwieweit wir noch Vertrauen in Michael Mierzowski und Jens Müller, die beiden im Marktamt Bonn für den Weihnachtsmarkt Bonn zuständigen Sachbearbeiter haben, läßt sich sicher erahnen. Wir haben unsere Klagen gegen das Marktamt dann zurückgezogen, denn wer will schon noch mit solcher Marktschlamperei etwas zu tun haben? Dazu gehört aber auch, dass kein Verwaltungsgericht Bewerbungen in Bezug auf die Attraktivität bewerten kann, denn sonst würde jede Bewerbung irgendwann vor dem Bundesverwaltungsgericht landen.
Als Bundeslurch Verlag, der diesen Shop führt, und zahlreiche Manuskripte für fantastische Bücher bekommt, fällt uns spontan der Plot zu einem Krimi ein, in dem es um korrupte städtische Beamte geht, in dem Homophobie ebenso wie der bekannte rheinische Klügel eine Rolle spielt, aber auch nachträgliche Aktenmanipulation und Willkür, wovor letztendlich sogar ein Gericht kapituliert. Vielleicht macht daraus ja jemand einen Krimi mit dem einen oder anderen spektakulären Mord – wir würden ihn verlegen. 😊

A propos Homophobie
Uns liegen – wie es so schön heißt – aus gut unterrichteten Kreisen auch Belege dafür vor, dass auch das eine Rolle bei der Ablehnung unserer Bewerbung zum Weihnachtsmarkt Bonn spielte. Da wir als Ehepaar uns soetwas nun gar nicht bieten lassen, haben wir uns dafür entschieden, mit einem Angebot an schwuler Literatur im Online-Weihnachtsshop – Weihnachtsmarkt Bonn dagegen ein deutliches Zeichen zu setzen. Passend dazu haben wir auch ein Modelshooting veranstaltet und unsere schwulen Nikolausis und Weihnachtsengel präsentieren das eine oder andere Buch aus unserem umfangreichen Angebot.
Wir haben 2016 unsere eigene Bioland Imkerei Honighäuschen schließen müssen, denn nach der Aufnahme zweier junger Flüchtlinge gab es mehrere Einbrüche mit Hakenkreuzschmiereien und Bedrohungen aus rechten Kreisen im Betrieb. So etwas hinterläßt Spuren, aber auch das haben wir überstanden und werden uns weder dem Haß aus rechten Kreisen noch städtischer Schlamperei beugen. Wir als Betreiber des Online-Weihnachtsshops – Weihnachtsmarkt Bonn sehen aufgrund unserer Erfahrungen im Umgang mit dem Marktamt Bonn, ebenso wie mit dem Haß aus rechten Kreisen, mehr als genug Anlaß, diesen Auseinandersetzungen mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln nicht aus dem Weg zu gehen.
Wir haben uns natürlich seit 2016 überlegt, wie es weitergeht, denn mit diesem Marktamt Bonn … nun ja, Schwamm drüber. Außerdem beobachten wir als Bonner natürlich auch die städtische Entwicklung in der Innenstadt. Dazu gehören die sich verschlechternde Parkplatzsituation, zahlreiche ausfallende ÖPNV-Verbindungen ebenso wie die geringer werdende Attraktivität der Innenstadt Bonn, was das Ladenangebot betrifft. Auch wir kaufen privat immer weniger in der Innenstadt Bonn ein. Mehr und mehr inhabergeführte Traditionsgeschäfte geben auf und machen Billigketten Platz, die dann nach wenigen Jahren ihrerseits wieder verschwinden. Mittelfristig kommt der Abriß des sogenannten Tausendfüßlers hinzu, das ist die die Stadt querende Verbindungsautobahn A 565 zwischen A 59, A 555 und A 61. Da ist noch mehr Verkehrschaos als sonst vorprogrammiert, der das auch als Stauhauptstadt bekannte Bonn als Ziel für einen Einkauf noch unattraktiver werden läßt. Wer hat schon Lust, stundenlang im Stau zu stehen, dann lange auf der Suche nach Parkplätzen im Schritttempo durch Bonn zu gurken, um dann schlußendlich vor einem xbeliebigen Laden zu stehen, den es auch in Trier, Koblenz, München oder Oberpatschenknallbach an der Knatter gibt? Es sei denn, man hat sadomasochistische Züge. Aber auch dafür haben wir Bücher.

Schon seit 2013 führen wir das Projekt „Bundesamt für magische Wesen“, eine fiktive Behörde zur Verwaltung von Hexen, Drachen und Vampiren. Was als Spaß begann, ist heute ein sehr breit aufgestelltes kreatives Projekt, welches vom Bundeslurch Verlag getragen wird. Fantasy und Satire sind Stilmittel, um gesellschaftliche Themen zu diskutieren und sich gewissen Entwicklungen entgegenzustellen. Mit Fantasy kann man aber auch Spaß haben und wir wundern uns wirklich manchmal, was aus dieser skurrilen Idee geworden ist und wer sich alles an Bonns wichtigster Behörde beteiligt.
Als frühere Imkerei Honighäuschen bleiben wir natürlich dem Thema Umwelt, Artenvielfalt und Natur verbunden und das schlägt sich auch im Angebot dieses Shops wieder. Sie finden im Online-Weihnachtsshop Weihnachtsmarkt Bonn ein großes Angebot an Literatur zu Umweltthemen, Artenvielfalt bis hin zu Produkten unserer Kollegen aus deren Imkereien.
Und damit Sie sich nicht ganz so hilflos wie wir gegenüber der Schlamperei im Marktamt Bonn fühlen, haben wir mit TrustedShops ein neutrales Zertifizierungssystem eingeschaltet, mit dem Sie Ihre Bestellungen, den Bestallablauf ebenso wie die im Online-Weihnachtsshop bestellten Bücher. Bienenwachskerzen, Honigsorten, Shirts, Kapuzenpullis und Collegejacken bewerten können. Sollte mal bei einer Bestellung etwas schief gehen, finden wir bestimmt eine gute Lösung.

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